Arbeitsleben

16 07 2008

Wie kann die Zeit nur immer so schnell vergehn?
Semester:fertig
Urlaub: weg
Job: Start!

Und es ist bereits Mittwoch, doch es fühlt sich an, als wäre man nie weggewesen. Sechs Uhr aufstehen, sich aufhübschen (irgendwie kann ich das nicht ernst nehmen), von Bus zu Zug zu Bus zu Firma rennen. Gelegentlich einen Bus dazwischen auslassen und laufen müssen. Und trotz ALLEM Blasen bekommen. Was ist ALLES? Schuhe einlaufen, Lederdehnspray für unterwegs, fußfreundliche Form. Was kann man denn noch tun? Das frage ich euch verzweifelt, ihr schönen Business-Schuhe. Bei aller Liebe, ich freu mich auf heute abend, wenn ich euch befreit ausziehen und meine muffelig-gelatschten Sportschuhe anziehen kann.

Auch vermisst habe ich die Überbrückungs-Verpflegung. Was isst man, wenn die Kantine immer teurer wird und sich die Speisen im Bereich Geschmack in die Gegenrichtung entwickeln? Salat, Joghurt (klassische Blusenspritzer), Obst und Gemüse, belegte Brote, Tee und Säfte… alles in die kleine Handtasche gepresst und hoffen, dass es satt hält. Glauben ist alles.

Doch was für eine Freude ist das Arbeiten! Keine Gruppenarbeit, ein Projekt für mich allein, ein riesiges Puzzle, vor dem allen anderen graut. In Papierbergen versinken und mit der gesuchten Information auftauchen, Termine vereinbaren und Stunden zählen, Effizienz wohin man schaut. Das ist einfach toll und ein krasser Kontrast zur Studentenarbeitsweise.

In dem Sinne grüße ich euch alle – falls ihr hier überhaupt noch vorbeischaut – und denkt an mich, wenn ihr im Grünen seid

Freundliche Grüße

ⅰ. A. Lysann


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1 Antwort zu “Arbeitsleben”

8 09 2008
Heike (15:00:33) :

Einmal kurz durchatmen und dann geht es weiter!
Denk dran, es hätte viel schlimmer kommen können!
Ich denk an dich!

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