„Du bist ok“-Bücher

22 10 2008

Sind nicht die Ratgeber die besten, die genau das aussprechen, was wir uns still gedacht haben?

Menschen, die dem Stimme verleihen, das wir selbst in uns tragen, aber aus bestimmten Gründen nicht sagen oder gar ausleben?

Zu dieser Kategorie gehören auch all die Bücher, die uns erklären, warum es gut ist, wenn man nicht alles perfekt macht. Bücher, die behaupten und fragwürdig beweisen, dass man es mit Faulheit viel weiter bringt als mit verbissenem Ehrgeiz. Dahinter mag mehr oder weniger Bewiesenes stecken. Hauptsache ist jedoch, dass sie uns in dem bekräftigen, was wir bis dato mit schlechten Gewissen kaum zugeben wollten. Oder auch die berühmt berüchtigten „Sag Nein, wenn du Nein meinst“-Bücher. Alle nehmen uns die Unsicherheit ab und wir fragen nicht weiter nach vor Erleichterung.

Wieso fällt es uns so schwer aus uns selbst Sicherheit zu schöpfen? In den Büchern steht kaum mehr drin als man sich selbst schleimend vor dem Spiegel sagen kann. Und doch wollen wir ihnen glauben schenken, halten Gedrucktes für wahrer. Das ist wohl die Macht der Medien.

Doch glücklicherweise sind nicht alle so. Es gibt einige Bücher, die es wirklich geschafft haben, mein Denken zu verändern und aus denen ich gelernt habe, mich selbst besser zu verstehen. Bloß wie erkenne ich diese unter der Ratgeberschwemme? Im Notfall: Danach.


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1 Antwort zu “„Du bist ok“-Bücher”

25 10 2008
Lysann (00:18:55) :

Ja, ich weiß. Im Grunde wusste das schon jeder. Was hier fehlt? Die weltverändernde Forderung, die letztendliche Meinung, der Handlungsvorschlag.

Doch es bleibt ein popeliger Beitrag, bei dem wohl alle denken „Ja…hätt ich ihr auch sagen können.“

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