Vielleicht lag es an den langen Ferien, in denen ich mich ganz meiner Literaturneugier hingeben konnte, vielleicht an dem neuen Lesesessel, in dem ich nun stundenlang Bücher und Internet durchstöbert habe oder den vielen neuen Literaturblogs, die ich jetzt intensiver verfolge – jedenfalls hat mich nun die Lust gepackt wieder öffentlich weiterzubloggen.
Auf meinem kleinen versteckten Blog hat sich in der Zwischenzeit einiges angesammelt, dass ich gerne zwischendurch einstreuen möchte.
Hauptsächlich jedoch möchte ich öffentlich weiterschreiben, um über die Bücher zu berichten, die ich lese, euch Einblick in meine Entwicklung und Gedanken zu gewähren und weiter schön zu schreiben. Das hört sich jetzt hier doch recht gönnerhaft an, wenn ich von „Einblick gewähren“ spreche. In nuce profitiere ich doch davon, dass ich im Blog meine Gedanken zu der Lektüre oder anderen Dingen schärfen und ordnen muss.
Und wie sieht der neue Weg aus? Als erstes Weltliteratur durcharbeiten und Stilepochen, um eine ordentliche literarische Basis zu bilden. Passende Literaturplattformen für Leser und Autoren ausfindig machen für weitere Anregungen. Das gehört zum Stil. Unabhängig davon sammle und ordne ich meinen unaufhörlichen Gedankenfluß zum Inhalt. Besonders das Ordnen mutiert manchmal zu mentaler Labilität, doch auch dafür habe ich mittlerweile Wege eingeschlagen.
Wegen dieser Teilung in Stil und Inhalt werde ich auch die Kategorien etwas umdrechseln. Noch nicht sicher bin ich mir darüber, wie viel ich von dem, was ich mir so ausdenke, hier reinstellen kann. Wohl eher weniger.
Schamlos werde ich meine eklatanten Lücken (ach, ist das schön, wieder einen Platz für solch wundervolle Wörter zu haben) in Sachen großer Literatur und Genie-Ignoranz offenlegen. Auch Orthographie wird (wie immer?) nicht immer mit der Sorgfalt verfolgt, die ihr sicherlich zusteht. Doch manchmal heißt es eben: Entweder ein schludriger Beitrag oder keiner.
So, nun sinke ich in meinen weichgepolsterten Ledersessel zurück und grüble darüber nach, wie oft doch meine Spontanität mich und meine berechtigten Bedenken überholt. Wie gerade jetzt.
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