Nichts ist realer als ein Traum

1 04 2009

„Meine Träume – was wäre ich nur ohne sie?
Oft wälze und kaue ich wochenlang auf einer Frage herum.
Wie finde ich es? Wie stehe ich dazu? Wie soll es weitergehen?
Ich finde einfach nicht das passende Gefühl, das einrastet. Die Frage kommt immer und immer wieder hoch, weil ich keine Antwort finde. Und dann kommt ein Traum, in seiner Entstellung direkter als alles andere. Die Welt im Traum sieht nicht so aus, wie du dich mit ihr arrangiert hast. Alles ist, wie du es immer verdrängen wolltest – dank positiven Denkens, Meditationen, Erfolg, Liebe und Ansehen. Doch es bricht alles durch und mit ihm die Antwort: ein überwältigendes Gefühl, das dich so wunderbar ergänzt und dich doch wieder so herausreißt aus deinen Ansichten.

Der ganze Tag ist dann versunken, wertlos, angesichts dessen, was du in dir gesehen hast.
Wird das Erblickte jedoch nicht übersetzt, ausformuliert, verlischt die Erinnerung und die Lösung.“

Geschrieben habe ich das im Oktober letzten Jahres. Damals erschien es mir als zu emotional und ich habe es in der Entwurfskiste liegen lassen. Doch momentan fühle ich wieder dasselbe – diese behrerrschende Kraft.

Wie unangenehm tief Träume gehen.


Aktionen

Informationen

Schreib einen Kommentar

Du kannst diese Tags verwenden : <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>