Zwischenstand in Koeln

24 10 2009

Ich habe jetzt schon so lange nicht mehr gebloggt, dass ich wirklich eine Weile rumprobieren musste, bis mir das Passwort wieder einfiel! Ich habe immer wieder mal darüber nachgedacht, wieder etwas zu bloggen, doch es fehlte der Anstoß. Dann kam Willis Kommentar zu „Kennst du deine Eltern nackt“ in mein Postfach geflattert und nicht nur die Komplimente darin haben mich dazu bewegt, wieder kurz von mir hören zu lassen.

Grundsätzlich hat das viele positive Feedback, das ich hier bekommen habe, mich dazu gebracht, ernsthaft meinen Wunsch, ein Buch zu schreiben, anzugehen. Und so sitze ich hier und arbeite an meinem Plot, lese Bücher übers Schreiben, Fachbücher über Psychologie – mache also das Gleiche wie sonst auch, nur mit einem konkreteren Ziel und mittlerweile erkennbaren Fortschritten.

Doch nebenbei mache ich auch gerade mein Praxissemester in Köln, einer Stadt, in der es häufiger regnet als in London, aber die trotzdem von sich zu überzeugen weiß. Der Job passt, die Wohnung neben der Innenstadt passt, doch leider weilen meine Gedanken häufiger in anderen Welten als die Schönheit hier zu genießen.

Was gab es noch? Im Sommer war ich in Prag und musste feststellen, dass es meine Seelenstadt ist. Wie kann man das erklären? Diese Stadt berührt mich wie ein Schmonzetten-Film und passt so gut wie keine andere in meine verwinkelte Welt, ist sogar mittlerweile in meine Träume übergegangen. Ach, Prag…wieso führst du eine Fernbeziehung mit mir?

So, jetzt habe ich doch einen schönen Rundblick gegeben.

Grüße aus Köln!