Der verschteckte Dorscht nach Romantik

26 06 2010

– Ein Artikel vom letzten Jahr, der im Bookazine „Nachts in Darmstadt“ erschien. Hier konnte ich mich bei der literarischen Recherche „austoben“ und hatte sehr viel Spaß dabei. —

Wenn man sich von der Sonne abwendet, betritt man den alten Pfad der Romantiker. Den Tag und das Licht der Vernunft lässt man hinter sich und gibt sich der Nacht hin, mit ihrer Fülle an überwältigenden Gefühlen und dunklen Gestalten…

Bei der Suche nach einer Darmstädter Romantik ergab sich jedoch eine andere Geschichte: Es hat hier schlicht keine Romantik gegeben. Darmstadt hat einen ganz eigenen Weg zu seinen Gefühlen gefunden.

Abwärts wend ich mich zu der heiligen, unaussprechlichen, geheimnißvollen Nacht.
– Novalis in „Hymnen an die Nacht“ (1799⁄1800)

Dieses Zitat gibt in einem Satz den Kern der Romantik wieder. Die „Nachtbegeisterung“ war ein zentrales Thema dieser Epoche, die literarisch ihre Blütezeit zwischen 1795 und 1830 erlebte.

Heute nennt man „romantisch“ eine Sache oder eine Ereignis,  das Menschen mit Liebe und Sehnsucht erfüllt – so sehr hat die Epoche das Wort geprägt, mit dem man sie benannte. Doch das ist nur ein kleiner Teil. Die ganze Romantik ist durchzogen von der Sehnsucht nach der Berührung der tiefen Wahrheit, der unfassbaren Seite des Lebens. Die Romantiker waren interessiert an der Transzendenz, dem Aufbrechen der Grenzen, das mit der Nacht einhergeht. Wahnsinn, Ekstase und Traum waren solche Zustände, die nun bewusst erforscht wurden. Man wollte zurück zu den Ursprüngen, man wollte dem bürgerlichen Alltag entfliehen, um sich den Geheimnissen des Seelenlebens zu widmen. Typisch romantisch ist es etwa, die Natur und Kunst als symbolische Sprachen zu sehen, deren Deutung dem Menschen auferlegt ist. Allem wurde eine höhere Bedeutung verliehen.

An dieser Stelle würde der gebürtige Heiner dazwischenfahren: „Momentemale, schön auf dem Bode bleiwwe.“ Und in der Tat, es sind harte Zeiten, in denen es gefährlich ist, seinen Kopf nicht bei seiner Hände Arbeit zu haben, sondern in geistigen Höhen. Doch hat es einmal eine Zeit gegeben, in der auch der Darmstädter das Träumen dem spröden Alltag vorzog?

Platz frei für die Romantik! Doch wo bleibt sie?

Alles begann sehr vielversprechend – mit Goethe. Er war zwar selbst kein Romantiker, doch ein wichtiger Wegbereiter. Zwanzig Jahre vor Beginn der Romantik, 1772 kam er in Kontakt mit dem Darmstädter „Kreis der Empfindsamen“, auch unter dem Namen „Gemeinschaft der Heiligen“ bekannt. Von da an pilgerte Goethe häufig von Frankfurt nach Darmstadt und zurück zu Fuß, um den Treffen beizuwohnen. Man unternahm gemeinsame Spaziergänge und Bootsfahrten, um Natürlichkeit zu finden, trug sich gegenseitig Klopstocks Oden vor, um die Empfindsamkeit zu steigern und wollte für alle seelischen Regungen offen sein. Das überfließende Gefühl wurde bewusst forciert. Vielleicht sind dem einen oder anderen noch die Schwärmereien aus „Die Leiden des jungen Werther“ (1774) ein Begriff. So ähnlich muss man es sich vorstellen: endlos lange Gedichte über den göttlich schillernd, glückseligen, entfalteten, liebgewonnenen, halbzeronnenen, zärtlich fortschleichenden und zu Boden fallenden Moment.

Das waren gute Ansätze für die Romantik, die zwei Jahrzehnte später aufkommen sollte. Doch der Kreis der Empfindsamen fiel auseinander und Goethe zog weiter. 1774 starb Landherzogin Caroline, die Patronin der Darmstädter „Gemeinschaft der Heiligen“. Ihr Tod war für das kulturelle Leben in Darmstadt, für die geistreiche Geselligkeit, eine Katastrophe. Mit ihr schwand das Interesse und das Geld, das Zentrum ging verloren und Darmstadt fiel zurück in den bürgerlichen Alltag. Darmstadts Altstadt war zwar romantisch verwinkelt, glich allerdings eher einem elenden Quartier. Ein Reiseführer von 1836 weiß von der Zeit um 1790 zu berichten:

Es ist noch kein halbes Jahrhundert her, daß jeder Fremde die vier Hauptwunder Darmstadts zu sehen sich bemühte: einen Tambour mit hölzerner Hand, einen Briefträger, der nicht lesen konnte, einen Marktbrunnen ohne Wasser und ein Schloß, dessen Fenster mit Brettern vernagelt.

Zwei romantische Versuchungen – doch der Heiner bleibt standhaft

Rundherum ging das Leben weiter: Die Namen Novalis, Tieck und Brentano, Arnim, Eichendorff und E.T.A. Hoffmann tauchten auf, zwei Literatengruppen bildeten sich in Jena und in Heidelberg. Ihnen gemeinsam war ihr Streben nach dem Nachtgefühl, dem mystischen Sinn. Man fragt sich: Heidelberg? Das ist keine 60 Kilometer von Darmstadt entfernt. Ein paar Romantiker müssten doch durchgereist sein; konnte das Wesen jener Zeit spurlos an dieser Stadt vorübergehen? Nun, zwei Sprösslinge des neuen Gedankenguts hat es gegeben: Georg Gottfried Gervinus und August Wilhelm Schlegel.

Als ein führender Vertreter der romantischen Bewegung besuchte August Wilhelm Schlegel (1767–1845) den Schauspieler Holtei in Darmstadt. Doch war der einzige Eindruck, den er hinterließ, dass er zu viel Rouge benutze. Holteis Gattin notierte damals mit Entsetzen, dass Schlegel „den längst verblühten Wangen einen jugendlichen Rosenschimmer aufzustreichen sich noch beeilte“. Keine Anekdote, die die Kombination Romantik und Darmstadt im guten Licht erscheinen ließe.

Versuch Nummer zwei der Romantik, die unerschütterliche Festung Darmstädter Nüchternheit einzunehmen, waren die Umtriebe des Georg Gottfried Gervinus (1805–1871). Er war ein Kommilitone der Gebrüder Grimm, die ein weiteres Zentrum der Romantik bildeten. Auch er war vom neuen Geist der Romantik erfüllt, traf sich um 1820 mit gleichaltrigen Jugendlichen auf dem Herrgottsberg, wo sie sich gegenseitig Texte der neuen Strömung vorlasen. Um sich selbst ein Denkmal zu schaffen, wollten sie ihre Initialen auf dem Ort eingravieren, der ihnen so viele schöne Stunden geboten hatte. Doch der harte Granitfels vernichtete so viele Meißel, dass nur ein Buchstabe von den romantischen Zeiten zeugt: G. Für Gervinus.

Manche führen noch Matthias Claudius ins Feld mit seinem Gedicht „Abendlied“ (Der Mond ist aufgegangen, 1771). Hartnäckig hält sich der Mythos, dass es in Darmstadt erdacht und niedergeschrieben wurde. Wie gut es doch hier hineinpassen würde. Doch es bleibt ein Mythos und Claudius war kein Romantiker.

Der langerwartete Stadtdichter taucht auf: Elias Niebergall

Es verging die Zeit, bis sich endlich einer literarisch des Wesens Darmstadts annahm, im Jahr 1841. Dazu muss man wissen: Märchen sind ein Genre der Romantik. Man versuchte durch die Märchen die ursprüngliche einfache Lebensweisheit, die das Volk noch besaß, wieder zugänglich zu machen. Bekanntlich sammelten auch die Gebrüder Grimm Märchen. Allerdings nur in einer Form, die ihnen als kulturell hochstehend erschien. Auch das Volk in Darmstadt gab sein Bestes und wurde erhört, von einem gewissen Ernst Elias Niebergall (1815–1843). Er interessierte sich für die Geschichten des Volkes, für ihre Seele und Weisheit, schrieb sie jedoch in etwas anderer Form nieder:

„SCHMIDT hustet, für sich. Wos soll ich nor schwätze? Laut. Wie is doch die Nadur im Allgemeine so schee!
EVCHEN. Gor schee.
SCHMIDT. Hehrn-Se die Nachdigalle peife? – seifze, wollt ich sage.
DATTERICH im Hintergrund. Ich hehr nix wie Fresch quaakse.“
[4. Bild, 5. Szene]

Diese Szene aus dem „Datterich“ (1841), die sich im Herrengarten abspielt, kann schon als Höhepunkt der Romantik – der Darmstädter Romantik – gelten. Das Thema ist ein Sujet der Romantik: Ein heimliches Liebes-Treffen bei Nacht, inmitten der Natur. Doch edle Charaktere, gar Helden, gibt es in diesem Text nicht.

Hauptdarsteller ist ein durchtriebener Schnorrer, dessen Name schon für sich spricht. Das Wort Datterich bedeutet so viel wie „ein gewohnheitsmäßiges Zittern der Hände am Morgen bei Leuten, die sich abends mit dem Schuh kämmen, d.h. über den Durst zu trinken pflegen.“ Zitat: „Isch hab schon de ganze Tag über so e verschteckte Dorscht.“ Hier spricht das wahre Volk, wie es im Grunde doch keiner hören wollte. Außer die Heiner, die bis heute stolz sind auf ihr lokales Meisterwerk in Mundart. Kein Darmstädter, der nicht ein paar Zeilen daraus kennt.

„In Darmstadt wuchs das Unkraut wie eh und je“

Die Nacht ist hier die Zeit für das Wirtshaus und geselliges Beisammensein, nicht für „Nachteinsamkeit“ und Nachsinnen über die Bedeutung der Welt. Das biedermeierliche Darmstadt, lässt sich nicht auf die unerreichbaren Ideale der Romantik ein und vermeidet jegliche Überhöhung. Und sei es nur Hochdeutsch. In einer Zeit, in der anderswo die blaue Blume blühte, wuchs in Darmstadt das Unkraut wie eh und je.

So hat die Stadt einen Bogen um die Romantik gemacht. Sie war sich immer treu. Egal ob entzückte Adlige, die in Wäldern zu Gedichten weinten, oder Jugendliche, die im romantischen Überschwang auf dem Herrgottsberg einherphilosophierten, solange es draußen im Wald blieb, haben sich die Darmstädter nicht irritieren lassen. „Der Darmstädter ist trocken. Er liebt die Stimmung, nicht den Schwung“, erkennt der in Darmstadt geborene Schriftsteller Hans Schiebelhuth (1895–1944) richtig und schreibt, Darmstädter seien unpathetische Menschen, sentimentale Exaltiertheit gehe ihnen gegen den Strich. Kurzum, wenn einer schwärmt, kann er nicht von Darmstadt sein. Der Rest ist „schmierige Poeterei“, wie Robert Schneider es in seinem Elias Niebergall gewidmeten Gedicht nennt.

Für alle Nichtdarmstädter zum Trost ein Gedicht, das wohl das Berühmteste aus der romantischen Epoche ist: Eichendorffs „Mondnacht“. Und keine Sorge! Die Namen der großen Romantiker haben es trotzdem in die Stadt geschafft – als Straßenschilder. Im Bereich der Kunst gab es sehr wohl nennenswerte romantische Werke in Darmstadt – und nicht zu vergessen: Auch der Jugendstil enthält Elemente der Romantik, und dieser hat Darmstadt wahrlich geprägt. Ganz vor der Romantik drücken konnte sich Darmstadt also doch nicht.

Joseph von Eichendorff – „Mondnacht“ (1837)

Es war, als hätt‘ der Himmel
Die Erde still geküsst,
Dass sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müsst.

Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis‘ die Wälder,
So sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.

Weiterlesen:
„Darmstadt romantisch“ von Petra Neumann-Prystaj (Hrsg.) erschienen im reba-Verlag Darmstadt 1991.
„Literarische Spaziergänge in Darmstadt“ von Karlheinz Müller, erschienen im Eduard Roether Verlag Darmstadt, 1993.

Infobox: Inhalt des „Datterich“ von Ernst Elias Niebergall
Der Datterich, ein trunksüchtiger Finanzbeamter im Ruhestand und Meisterschnorrer, ist immer auf der Suche nach jemanden, der ihm die nächste Runde ausgibt. Als Gegenleistung für ein Weinvergnügen verspricht er Schmidt, ihn mit seiner jungen Base zu verkuppeln, dem Evchen. Jedoch schlägt das Stelldichein der beiden fehl: Evchen erscheint nicht, dafür aber die Tochter der Dummbachs, Marie. Glücklicherweise ist es aber ohnehin sie, in die Schmidt verliebt ist. Und zum Glück liebt sie auch Schmidt. Dennoch sind die weinseligen Zeiten für den Datterich bald vorbei. Schuster Bengler, dem er noch Geld schuldet, aber nicht zurückzahlt, verprügelt ihn und die Dummbachs setzen ihn schließlich auf die Straße. Ein „Wirtshauslump“ in der Welt der Kleinbürger, der nichts dazulernt.

Vorbild für den Titelhelden Datterich soll übrigens ein trunksüchtiger Kanzleigehilfe gewesen sein, der, als ihm zu Ohren kam, welch zweifelhaftes literarisches Leben er erlangt hat, dem Autor Prügel androhte. Niebergall ließ sich seitdem nicht mehr gerne ohne Begleitung in der Stadt sehen.


Provisorisch

10 06 2010

Er hatte gedacht, sein Plan würde funktionieren. Einfach die Hauptstraßen meiden, durch die Wohngebiete tingeln, und das bei Nacht, sprich 21 Uhr, wenn nicht mehr so viele Leute unterwegs wären. Das war Anfang April gewesen. Die Bretter, die hinten mehr als einen Meter aus seinem Auto ragten, hatte er genügend gesichert: Mit Decken gepolstert, damit nichts verrutschen konnte und mit einer Nylonschnur festgezurrt, die er einmal durch den Nippel geschlungen hatte, wo der Kofferraum einrastet. Einen Freund hatte er auch noch dabei, zum Festhalten der Bretter und danach zum Hochschleppen in die neue Wohnung am anderen Ende der Stadt. Und nach Polizisten sollte der Ausschau halten.

Wird schon passen, dachte er sich also und fuhr mit seinem schwarzen Opel Corsa los, aus dem die hellen Ahornbretter weit herausragten. Im Grunde waren es nur vier, fünf Kilometer. Vor jeder Kurve und jedem Schlagloch bremste er runter auf 10 Km/h. Damals, nach dem harten Winter, gab es ja recht viele davon. Und wie er so durch die Kurven zuckelte, dachte er noch verlegen lächelnd an die ganzen Leute hinter ihm, die sich über ihn ärgern würden. Aber es war ihm wichtiger, seinen zerlegten Kleiderschrank heil in seine neue Wohnung zu bringen. Sie fuhren kreuz und quer durch die Stadt, bis sie auf die Hauptstraße mussten, beim 24-Stunden-REWE vorbei.

Die Ampel dort war rot, und so rollten sie langsam vor – direkt an dem Polizeiauto, das in der REWE-Ausfahrt stand, vorbei. Es war einer dieser Zeitlupenmomente, in denen man sich eine halbe Ewigkeit gegenseitig ansieht und weiß, dass die wissen, dass man jetzt Probleme hat. Hinter ihnen war aber ein anderes Auto, so dass die Polizei sich nicht direkt hinter sie einfädeln konnte. Minutenlang standen sie vor der roten Ampel. Der Freund sagte ernst: „Ich muss dir jetzt was sagen. Ich bin noch nie von den Bullen angehalten worden.“ Keiner lachte. Sie hatten beide Schiss.

Die Ampel war immer noch rot und er überlegte sich, wie er entwischen konnte. Es wurde grün, sie fuhren los, die nächste Ampel schaltete bereits auf Orange und er sah seine Chance, drückte aufs Gaspedal. Die Polizei war bald außer Sichtweite, sie haben sich schon gefreut, als sie an die nächste Ampel kamen, an der sie abbiegen mussten. Ganz vorne standen sie und wieder war rot. Beide starrten nun in den Rückspiegel.  Dann haben sie sie kommen sehen. „Bitte werd‘ grün“, haben sie gebetet, „Bitte werd‘ grün!“.

Er hatte eine Idee: Wenn er als Linksabbieger schnell genug wäre, könnte er den Gegenverkehr schneiden und entkommen. Er dachte nicht mehr an den Schrank, nur noch an die Strafe. Es wurde grün. Er gab alles, drückte aufs Gaspedal, wie es nur ging, sie schossen knapp um die Kurve, direkt am Gegenverkehr vorbei, der Freund hielt mit beiden Händen die Bretter fest. Als sie um die Kurve waren, sagte der Freund nur ruhig: „Woah. Bro!“. Die Polizei haben sie nicht mehr gesehen.

Der Schrank steht heute in der neuen Wohnung, kein Kratzer auf dem hellen Ahornfurnier. Darauf ist er stolz.


Uebungstext Sturm

1 06 2010

Im Folgenden ein Text, der aus den Assoziationen zu Sturm/Stille im Seminar entstanden ist.

Die hellgelbe Landschaft liegt bewegungslos unter der Hitze. Kein Wind raschelt durch die Weizenfelder, stumpf steht verbranntes Gras an alten Asphalt-Feldwegen. Der Hügel in einiger Ferne scheint starr in den Himmel zu starren, doch der ist leer, ein nichtssagendes Blau. Echte Stille ist nicht Tonlosigkeit, sondern wie das Ticken einer Uhr: Gleichgültig wartend.

Schleichend hat sich das Licht verändert. Menschen treten an die Fenster, erheben sich aus ihren Liegen, spüren die Unruhe und schauen hoch, suchen die Anzeichen und da, noch weit hinten am Horizont braut sich etwas zusammen. Das Blau des Himmels kippt ins Grau-grünliche, auch das helle Sonnengelb bricht, wirkt schmutziger und gerade, als wir das bemerken, streift uns die erste Böe. Und wir wissen es: Ein Gewitter zieht auf.

Während die Böen zunehmen, holen Mütter gemächlich ihre Kinder von den vertrockneten Spielplätzen, räumen Väter hektisch den Terrassentisch ab und Fenster schließen sich der Reihe nach. Nun ist es über uns. Als das erste Donnergrollen über das Dorf rollt, fühlt es sich an wie ein Durchbruch durch die Stille. Der Wind wirbelt heftiger durch das Haar und auf den erhitzen Straßen erscheinen die ersten dunklen Kreise. Endlich.