Anna Karenina (41–95)

19 03 2009

„Er ging aufs Eis hinunter und vermied es, sie lange anzusehen, wie man nicht in die Sonne sieht, aber er sah sie wie die Sonne, auch ohne hinzuschauen.“ (S.47)

„Er fühlte, dass seine Sonne sich ihm näherte.“ (S.48)

“ ‚Heutzutage wird man nicht mehr so verheiratet wie früher‘, dachten und sagten alle diese jungen Mädchen und sogar alle älteren Leute. Wie man aber heutzutage seine Töchter verheiratete, das konnte die Fürstin von keinem Menschen erfahren. Die französische Sitte, dass die Eltern über das Schicksal der Kinder entscheiden, hatte in Russland keinen Eingang gefunden und wurde verworfen. Die englische Sitte, den jungen Mädchen völlige Freiheit zu lassen, wurde ebenfalls nicht anerkannt und war in der russischen Gesellschaft unmöglich. Und die russische Sitte der Heiratsvermittlung galt als völlig absurd, und alle machten sich darüber lustig, auch die Fürstin selbst. Wie aber die Mädchen heirateten und wie man sie verheiratete, das wusste kein Mensch.“ (S. 71)

Heidenei! Dieser Tolstoj schreibt erstklassige Heiratsantragsszenen! Mir war nie so sehr bewusst wie einfühlsam genau auch Männer die Gefühlsregungen wiedergeben können – meistens meiden sie es ja. Doch Tolstoj liefert mit dieser Antragsszene einwandfreies Frauen-Schmacht-Material ab. puh… ich bin wirklich hin und weg. Dieses Buch ist einfach klasse. Nicht zu übertrieben emotional, genau genug, um mitempfinden zu wollen, mehr zu sehen, tiefer zu verstehen.

So, hundert Seiten geschafft und ich muss dringend etwas essen. Was besonders auffällt, ist der wohltuende Erzählrhythmus. Das Buch ist keines dieser Shows, bei denen die Ereignisse mehr oder weniger vorhersehbar aufs Stichwort die Geschichte wieder anschubsen. Nein, in „Anna Karenina“ läuft alles genau richtig, es ist ein bestimmter Lebensrhythmus der die Geschichte wohlausbalanciert aber nicht gemächlich wirken lässt. Es ist ein angenehmer Spaziergang, auf dem man eine Geschichte erzählt bekommt, die einen einfach fesselt, aber auf eine so sanfte, charmante Art, dass es einfach hinreissend ist. Verglichen beispielsweise mit heutigen Büchern  – oder sagen wir besser Büchern, die ich bisher gelesen habe – in denen immer eine bestimmte Handlungsabsicht (der ist böse, der will die Weltherrschaft, der kämpft ums Überleben) die gesamte Geschichte herumkommandiert, anstatt es wie Tolstoj unter dem „Alltäglichen“ groß rumoren zu lassen, ohne es deswegen lauter oder noch offensichtlicher zeigen zu wollen.

Hier schließe ich, der Beitrag ist ja schon wieder so lang.


Anna Karenina (1–40)

19 03 2009

Ein sehr zartes Buch liegt in meinen Händen. „Anna Karenina“ von Lew Tolstoj, in der empfohlenen Übersetzung von Gisela Drohla, herausgegeben vom Insel Verlag. Die Seiten sind hauchzart, das Buch faustdick. Ich bin sehr gespannt, was mich wohl erwartet. Gerade die Charakterzeichnung, die Technik des Gesellschaftromans, die Gefühlsdarstellung interessieren mich.

Nach zwei Seiten fällt mir schon die Leichtigkeit des Stils auf: Keine mühsam zu überwindenden Beschreibungen, alles gut vorstellbar, der Tonfall hat etwas … noch undefinierbares, faszinierendes. Lustigerweise fällt direkt in der zweiten Szene das Wort „Darmstadt“, das in einem Traum des Protagonisten wohl eine Rolle spielte. Das fühlt sich an, wie ein seltsamer Ruf, wenn man hier in Darmstadt sitzt und ein russisches Buch aus dem Ende des 19. Jahrhunderts liest.

Eine Stelle möchte ich hier gerne genauer unter die Lupe nehmen (S.8f):

„Am unangenehmsten war jener Augenblick gewesen, als er heiter und zufrieden aus dem Theater nach Hause kam, eine riesige Birne für seine Frau in der Hand, seine Frau nicht im Salon fand, zu seinem Erstaunen auch nicht im Arbeitszimmer, bis er sie dann im Schlafzimmer sah, den unglückseligen Brief in der Hand, der alles verraten hatte.

Sie, die immer besorgte, geschäftige und seiner Ansicht nach etwas beschränkte Dolly, saß mit dem Brief in der Hand regungslos da und sah ihn mit einem Ausdruck von Entsetzen, Verzweiflung und Zorn an.“

Was mir an den beiden Sätzen besonders auffiel, war die dreifache Aufzählung. Zuerst im ersten Satz: Er sucht sie 1. im Salon, 2. im Arbeitszimmer und findet sie 3. im Schlafzimmer. Auffälliger wird es dann beim zweiten Satz: die 1. besorgte, 2. geschäftige, 3. seiner Ansicht nach beschränkte Dolly sah ihn mit einem Ausdruck von 1. Entsetzen, 2. Verzweiflung und 3. Zorn an.

Beim ersten Lesen ist es mir nur wie ein auffallender Rhythmus vorgekommen, doch spätestens dann bei der Ausdrucksaufzählung wird es einem bewusst, was da im Text vor sich geht. Interessant finde ich das vor allem, weil ich solche Aufzählung auch gerne des öfteren mache, wenn ich ein bestimmtes Gefühl zu treffen versuche, dass zwischen all diesen Begriffen liegt. Doch ich dachte bis jetzt immer, das sei kein guter Stil. Schließlich soll man ja das „Zauberwort“ treffen (Novalis), also das eine passende Wort finden, statt Unmengen von Buchstaben zu verschwenden. Der Vorteil dieser Dreifach-Aufzählung ist zum einem dieser wundervolle Rhythmus – jedenfalls mir gefällt er sehr – und zum anderem die Steigerung. Eine gewisse Spannung baut sich auf, mit jedem Komma; oder übertragen mit jedem Ort an dem Stepan seine Frau nicht findet.

Lebensweisheiten, mit leichter Hand nebenbei eingestreut. Zwei Stellen dazu:

“ ‚Aber was in aller Welt soll ich jetzt tun?‘

Eine Antwort darauf gab es nicht, außer der allgemeinen Antwort, die das Leben auf alle verwickelten und unlösbaren Fragen gibt. Diese Antwort lautet: Man muss dem Tag leben, das heißt, vergessen.“ (S.11) (im Text heißt es wirklich „dem Tag“)

„Wenn es wirklich einen Grund gab, weshalb er die liberale Richtung der konservativen vorzog, der viele aus seinemn Kreisen anhingen, so lag dieser Grund nicht darin, dass er die liberale Richtung vernünftiger fand, sondern darin, dass sie seiner Art zu leben besser entsprach.“ (S.15)

Was mir auch gut gefällt, ist, dass Tolstoj seine Figuren und ihre Handlungen erklärt. In modernen Romanen – naja, mit Sicherheit nicht nur in der Moderne, bei Hemingway beispielsweise (sofern ich mich richtig erinnere) handeln die Hauptfiguren einfach. Ich erinnere mich noch sehr gut an den Deutschunterricht, als wir die Beweggründe für dieses Handeln herausfinden mussten und ich habe es nicht sonderlich gemocht, Dinge in Verhaltensweisen hineinzuinterpretieren. Auf der anderen Seite bewundere ich Leute, die solche versteckten Zeichen lesen können und würde es gerne selbst können. Man sieht die Protagonisten jedenfalls handeln und reagieren, aber es bleibt alles distanziert, ein nüchterner Stil, der oft auch mit dieser hochgelobten Kürze einhergeht, die schon manchmal an Unhöflichkeit grenzt.

Bei Tolstoj ist es jedoch so, wie ich es mir bei vielen Büchern wünschen würde. Der Protagonist tut etwas – freut sich über seine Tochter – aber gleichzeitig wird diese Handlung auch mit Überlegungen des Protagonisten oder des auktorialen Erzählers hinterleuchtet, sprich: Während er seiner Tochter lächlend Pralinen schenkt, ist er sich bewusst, dass er sie seinem Sohn gegenüber bevorzugt und nennt auch gleich seinen erzieherischen Vorsatz, alle Kinder gleich behandeln zu wollen. Für mich macht es diese Szene gleich wertvoller, da ich vielleicht übersehen hätte, dass der Sohn ja noch im Zimmer ist und sich vielleicht benachteiligt fühlen könnte und darüber hinaus erfahre ich wieder etwas zu dem Protagonisten – nämlich dass er wie viele Menschen ehrenwerte Ansichten hat, aber in der Realität doch oft das „Unehrenwerte“ durchbricht. Das macht ihn für mich gleich menschlicher, realistischer.

So vierzig Seiten sind schon gelesen – von grob 1200. Das kann ja heiter werden. aber ich poste mal an dieser Stelle, damit meine Kommentare und Gedanken dazu einigermaßen übersichtlich sind


Mein Tun

17 03 2009

Was tut sie nur? Viel. Leider geht es nur als Untergrundarbeit durch.

So beispielsweise sich die Weisheitszähne ziehen lassen als eine spezielle Form des Extremsports. Weiterhin klicke ich mich durch die Blog-Literaturszene, um mir einen Überblick zu verschaffen. Sehr zeitintensiv, aber auch bereichernd. Dann arbeite ich an meiner Ideen-Verabreitungsmaschine und teste den yWriter 5 oder erweitere meine digitalen MindMaps, in welche meine angeschwemmten Ideen eingeknüpft werden. Die Ausmaße meiner Maps nehmen lexikalische Undurchsichtigkeit an. Und je tiefer ich mich in die Literaturwelt wühle, desto mehr verlockende Nischen entdecke ich. Wieso müssen die Semesterferien schon so bald wieder enden?

Wer träumt nicht davon, sich in eine Bücherhöhle zu verkriechen, zwischendurch mit einem Leiterwagen auf literarischen Streifzug gehen, wieder in der Höhle angekommen sich in seine Kuhle einzumümmeln, Roibushtee schlürfen und Ideen ausbrüten … Keiner?


Literaturnews

13 03 2009

Habe mittlerweile mehr das Gefühl, Rezensionen setzen sich aus Standardsätzen zusammen. Beleg dafür ist folgender Artikel aus dem Titel-Magazin. Vielleicht ist es also idealistisch, wonach ich strebe und Rezensionen, jedenfalls diese, die sich künstlerisch hochstehend anhören, sind nur eine erlernbare Sprache für sich. Nun, wenn sie erlernbar ist, umso besser. Dann lerne ich einfach die Sätze auswendig und schon denkt jeder, ich wüsste Bescheid. Und wenn jemand doch dahinter schauen sollte, dann kann ich ja noch immer vorwerfen, er hätte den Kern meiner Kritik nicht verstanden. Bei der Abstraktheit, die solche Kritiken an den Tag legen, wäre das auch kein Wunder.

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Wie haengen Rezensionen und Literatur zusammen?

11 03 2009

Ihr merkt, ich habe Ferien. Das bedeutet, dass ich unablässig lese, lese, lese und ganz schlimm: nachdenke. Denn das Nachdenken führt ja meist erst nach Tagen oder Wochen zu einem neuen Weg und bis dahin herrscht Chaos. Da hatten die Griechen recht, alles entsteht aus dem Chaos, aber man droht auch daran zu verzweifeln, denn der Verlust ist die andere Seite der Kreation. Nun denn, Philosophie für Anfänger beiseite, ich sammle momentan alle Blogs, die sich in irgendeiner Form mit Literatur beschäftigen. Sehr unterhaltsam. Meine Lesezeichenliste ist über die Zeit angeschwollen, dann wurde sie radikal niedergemetzelt, so dass nur die guten Wurzeln übrigblieben und jetzt quellen daraus neue Seiten hervor. Lesen »


Medienkonsum der letzten Zeit

11 03 2009

Die letzten Tage haben sich einige Eindrücke angesammelt, die ich kurz kommentiert festhalten möchte:

Die erste Fotogalerie, die mir tatsächlich etwas gebracht hat. Erschienen auf Sueddeutsche.de mit dem Titel „Preisung der grotesken Dame“. Wunderbar zu lesende Buchauszüge aus „QQ“ von Max Goldt mit den passenden Bildern kombiniert. So entdecke ich doch gerne Literatur!

(Ich weiß, „Wunderbar zu lesende Auszüge“ ist nicht gerade eine präzise Stilbeschreibung, aber ich arbeite daran. Noch fällt es mir schwer, das Gefühl beim Lesen in Worte zu fassen. Wer an meinen Assoziationen interessiert ist: Intellektuell humorvoll, nicht lautlachend, nachdenklich schmunzelnd, hervorragende Wortwahl, Wortgenuss. Doch wenn ich es so schreibe kommt es mir zu plump vor und ich will den Text am liebsten noch einmal lesen – doch dafür bleibt mir momentan keine Zeit.)

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Unheil

11 03 2009

Basierend auf dem Lied „Where do Ⅰ begin“ von Tom Gäbel entstand der folgenden Text. Ich mag es, die Szenerien, die mir zu Melodien einfallen, weiterzuentwickeln. Folgender Gedanke zum Anfang:

Unheil ballt sich wie Gewitterwolken über den Köpfen zusammen. Rasend schnell kippt der Tag in lauerndes Halbdunkel, stille Bäche werden zu bodenlosen Strömen und kein reines Gefühl wird diese Nacht überdauern. Es werden sich erheben all diese Gefühle, die tief vergraben gegen die glattbetonierte Oberflächte wummerten: Auferstehn, größer als wie du sie verurteilt hast, um dich mitzunehmen. Du wirst suchen nach dem Lächeln sonniger Tage, doch alles wird verlassen sein. Nur du wirst die Schuld zu tragen haben, die damals als Auszeichnung galt.

Dieser Text entstand ein paar Wochen später, passt jedoch auch zum Lied. Was für eine Form dieser Text genau ist, eine Mischform aus Brief, Gedicht und Szene, kann ich nicht sagen. Doch solche Dinge schreibe ich sehr gerne. Mir gefällt die Emotionalität, der Klang der Wörter. Die Gefühle und Worte sind kondensiert wie bei einem Gedicht, aber der Inhalt nicht so verschlüsselt.

Gib mir deinen Mund, ich will still Tschüss sagen

Gib mir deine Hand, ich will mich sacht von dir lösen

wenn du willst kannst du mitkommen. ich will gehen

endlich loslassen und andere Wege finden. auch du wirst mich nicht hier halten können.

meine opferbereitschaft hat dich schon immer erschreckt

aber was hat dir an mir gefallen?

zum gefallen musst du verstehen, und du verstehst nicht ganz, wie es mir geht.

Meine Worte zu dir werden immer nüchterner werden. Die Betrunkenheit behalte ich für mich, nur in manchen Momenten werde ich dich noch sehnsuchtsvoll anblicken, als meinen Traum. Aber du hörst mir nicht zu … sagst mir, es läge an mir. Und wenn es an mir liegt, dann will ich noch schneller meine Sachen packen. Denn dann brauche ich nicht mehr auf den Wandel zu warten.

Trennen wir uns an dieser Stelle. Die Leere in mir wird immer größer. Du denkst ich übertreibe, ich fühle mich hilflos. Ich will, dass es mir besser geht. Für dich kann ich anscheinend nichts tun. Mal dir ein Bild von mir, das sollte reichen.

Sanft schließe ich die Tür und streiche über das Holz.


Spontan

11 03 2009

Vielleicht lag es an den langen Ferien, in denen ich mich ganz meiner Literaturneugier hingeben konnte, vielleicht an dem neuen Lesesessel, in dem ich nun stundenlang Bücher und Internet durchstöbert habe oder den vielen neuen Literaturblogs, die ich jetzt intensiver verfolge – jedenfalls hat mich nun die Lust gepackt wieder öffentlich weiterzubloggen.

Auf meinem kleinen versteckten Blog hat sich in der Zwischenzeit einiges angesammelt, dass ich gerne zwischendurch einstreuen möchte.

Hauptsächlich jedoch möchte ich öffentlich weiterschreiben, um über die Bücher zu berichten, die ich lese, euch Einblick in meine Entwicklung und Gedanken zu gewähren und weiter schön zu schreiben. Das hört sich jetzt hier doch recht gönnerhaft an, wenn ich von „Einblick gewähren“ spreche. In nuce profitiere ich doch davon, dass ich im Blog meine Gedanken zu der Lektüre oder anderen Dingen schärfen und ordnen muss.

Und wie sieht der neue Weg aus? Als erstes Weltliteratur durcharbeiten und Stilepochen, um eine ordentliche literarische Basis zu bilden. Passende Literaturplattformen für Leser und Autoren ausfindig machen für weitere Anregungen. Das gehört zum Stil. Unabhängig davon sammle und ordne ich meinen unaufhörlichen Gedankenfluß zum Inhalt. Besonders das Ordnen mutiert manchmal zu mentaler Labilität, doch auch dafür habe ich mittlerweile Wege eingeschlagen.

Wegen dieser Teilung in Stil und Inhalt werde ich auch die Kategorien etwas umdrechseln. Noch nicht sicher bin ich mir darüber, wie viel ich von dem, was ich mir so ausdenke, hier reinstellen kann. Wohl eher weniger.

Schamlos werde ich meine eklatanten Lücken (ach, ist das schön, wieder einen Platz für solch wundervolle Wörter zu haben) in Sachen großer Literatur und Genie-Ignoranz offenlegen. Auch Orthographie wird (wie immer?) nicht immer mit der Sorgfalt verfolgt, die ihr sicherlich zusteht. Doch manchmal heißt es eben: Entweder ein schludriger Beitrag oder keiner.

So, nun sinke ich in meinen weichgepolsterten Ledersessel zurück und grüble darüber nach, wie oft doch meine Spontanität mich und meine berechtigten Bedenken überholt. Wie gerade jetzt.


Abschluss

20 11 2008

Liebe Leser!

Danke für das schöne Jahr mit euch. Mein Projekt „Blog“ ist jetzt soweit abgeschlossen. Ich habe es geschafft, mich mehr als ein Jahr zum regelmäßigen Schreiben zu motivieren, habe einige Themen ausprobiert und viele Techniken. Das war das eigentlich Ziel.

Jetzt werde ich für eine Weile abtauchen, um für mich selbst ein paar Sachen auszuprobieren, sozusagen im Stillen Kämmerlein.

Vielleicht komme ich wieder, kommt ganz auf mein Gefühl an – das mir jetzt sagt, es ist Zeit zu gehen. Mit dem Schreiben werde ich sicherlich nicht aufhören, keine Sorge.

Bis dahin,
eine erlebnisreiche Zeit!

Lysann


Ich bin stolz drauf…

14 11 2008

… ein Lied drei Stunden hintereinander hören zu können. Im Grunde läuft es schon seit 18 Uhr gestern abend. Früher habe ich meine Mutter damit in den Wahnsinn getrieben. Aber hier kommt sich keiner beschweren – schöne anonyme Freiheit!

Erst mit der Zeit lernt man das Lied richtig kennen, und fängt an darin zu leben – oder gibt das Lied dem Leben einen Rhythmus?