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	<title>Elysisch &#187; Gedanken</title>
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	<description>Die Welt mit anderen Worten sehen.</description>
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		<title>Leben einhauchen</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Oct 2008 14:10:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lysann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Vielleicht sollten wir auch mehr Gegenst&#228;nde personalisieren. Es k&#228;men wahrscheinlich viel interessantere Gespr&#228;che zustande.

Der Nachteil ist, wenn man dann pl&#246;tzlich mit seinem Toilettenpapier politisch nicht mehr einer Meinung ist und nirgendwo mehr eine ruhige Minute findet, weil immer wenn man das Bad betritt, es anf&#228;ngt, einen mit geh&#228;ssigen Kommentaren und kratzigen Verhalten das Leben schwer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht sollten wir auch mehr Gegenst&auml;nde personalisieren. Es k&auml;men wahrscheinlich viel interessantere Gespr&auml;che zustande.</p>
<p><a href="http://elysisch.com/wp-content/uploads/2008/10/e5bceb7fc7a1a9fbe99f3ce7dd05a6b7.jpg"><img title="e5bceb7fc7a1a9fbe99f3ce7dd05a6b7" src="http://elysisch.com/wp-content/uploads/2008/10/e5bceb7fc7a1a9fbe99f3ce7dd05a6b7.jpg" alt="" width="254" height="345" /></a></p>
<p>Der Nachteil ist, wenn man dann pl&ouml;tzlich mit seinem Toilettenpapier politisch nicht mehr einer Meinung ist und nirgendwo mehr eine ruhige Minute findet, weil immer wenn man das Bad betritt, es anf&auml;ngt, einen mit geh&auml;ssigen Kommentaren und kratzigen Verhalten das Leben schwer zu machen&#160;&#8230; aber das ist ja nur eine M&ouml;glichkeit :)</p>
<p><a href="http://elysisch.com/wp-content/uploads/2008/10/nothing_to_see_here_gtfo_plz_by_nocturnalmoth1.jpg"><img title="nothing_to_see_here_gtfo_plz_by_nocturnalmoth1" src="http://elysisch.com/wp-content/uploads/2008/10/nothing_to_see_here_gtfo_plz_by_nocturnalmoth1.jpg" alt="Nothing to see here" width="256" height="340" /></a> <a href="http://elysisch.com/wp-content/uploads/2008/10/itsy_bitsy_pills___p1_by_nocturnalmoth.jpg"><img class="alignright" title="itsy_bitsy_pills___p1_by_nocturnalmoth" src="http://elysisch.com/wp-content/uploads/2008/10/itsy_bitsy_pills___p1_by_nocturnalmoth.jpg?w=223" alt="" width="223" height="300" /></a>.</p>
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		<title>Ja oder nein? Oder ja?&#8230;.oder doch lieber nein?</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Oct 2008 09:26:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lysann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlossene Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[Entscheidungslosigkeit. Millionen Menschen sind betroffen. Ach was rede ich. Sicher Milliarden. Die Dunkelziffer der Unentschlossenen ist erschreckend hoch. Abgesehen nat&#252;rlich von den Menschen, die auf alles eine Antwort haben.
Fragen gibt es ja genug, &#252;ber die man l&#228;nger nachdenken kann. Beginnen kann man mit der Fr&#252;hst&#252;cksfrage: M&#252;sli oder Brot? Ge&#252;btere gehen &#252;ber zur Kleidungsfrage: In was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://elysisch.com/wp-content/uploads/2008/10/balance.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-136" style="margin:10px;" title="Entscheide dich!" src="http://elysisch.com/wp-content/uploads/2008/10/balance.jpg" alt="" width="205" height="137" /></a><strong>Entscheidungslosigkeit. Millionen Menschen sind betroffen. Ach was rede ich. Sicher Milliarden. Die Dunkelziffer der Unentschlossenen ist erschreckend hoch. Abgesehen nat&uuml;rlich von den Menschen, die auf alles eine Antwort haben.</strong></p>
<p>Fragen gibt es ja genug, &uuml;ber die man l&auml;nger nachdenken kann. Beginnen kann man mit der Fr&uuml;hst&uuml;cksfrage: M&uuml;sli oder Brot? Ge&uuml;btere gehen &uuml;ber zur Kleidungsfrage: In was sehe ich besser aus? F&uuml;r Fortgeschrittene dann die Planungsfragen, die bereits ein hohes Ma&szlig; an abstrakten Denken erfordern: Zuerst Bewerbungen abschicken, dann duschen, dann Geschirrsp&uuml;ler ausr&auml;umen und dann saugen? Wo kann man welche Nebeneffekte nutzen? Und als Profi ist man dann bei den wirklich gro&szlig;en Fragen des Lebens angekommen: Gehe ich auf den Geburtstag eines Freundes aus meiner WG oder sehe ich wie vereinbart meinen Freund einen Tag fr&uuml;her? Hier m&uuml;ssen dann alle Register gezogen werden. Ethische Werte stehen auf der Waage, m&ouml;gliche Entscheidungen werden in Szenarien umgesetzt und im Kopf immer wieder auf Vor&#8209; und Nachteile analysiert. Und alles was rauskommt ist: Ich wei&szlig; nicht, wof&uuml;r ich mich entscheiden soll. Eher Geburtstag?</p>
<p>Ich denke, dass da jeder seine eigenen Entscheidungsschwachpunkte hat. Und klar gibt es auch Tage, da kann ich mich noch nicht mal darauf festlegen, ob ich jetzt aufstehen soll oder nicht. Aber meine absolute Schwierigkeit ist &#8211;&#160;und da bin ich mir nun sicher&#160;&#8211; diese Wertentscheidungsfragen. Vielleicht haben sie ganz harmlos begonnen: &#8222;Willst du zu meinem Geburtstag kommen?&#8220; Und man sagt ja, weil man die Person mag, das Feiern mag, ein Nein gar nicht auf der Liste steht. Und schon beginnt es.</p>
<p>Mein flei&szlig;iges Hirn ist wie eine Putzfrau im Fr&uuml;hjahrsrausch&#160;&#8211; alles wird rausgeschmissen. Fl&uuml;chtige Notizen, wichtige Unterlagen, alles was grad so rumliegt und das freue Durchatmen verstopft, kommt in die M&uuml;lltonne. Weil es so ein sch&ouml;nes Gef&uuml;hl ist, wenn alles sauber ist. Oder einfach, weil mein Hirn den Trubel liebt, den es verursacht. Ich hab n&auml;mlich vergessen, dass ich f&uuml;r den Tag auch jemand anderem mein Kommen versprochen habe. Ich sollte also lieber zum Liebsten fahren, auch wenn ich daf&uuml;r mehr als zwei Stunden unterwegs bin. Oder?</p>
<p>W&auml;hrend des Tages diskutiere ich heftig mit mir selbst, es wird nach Argumenten gesucht, bis ich dann anfange, die Betroffenen selbst nach ihrer Meinung zu fragen: &#8222;Wie gern h&auml;ttet ihr denn gern, dass ich komme?&#8220;. Nicht fair, ich wei&szlig;. Was sollen sie auch sagen. Ich versuche das Ausma&szlig; der Verzweiflung abzusch&auml;tzen, wenn ich sie versetzen m&uuml;sste. Die H&ouml;flichkeit macht es da einem echt schwer. Und nicht zu vergessen: Wonach ist mir? Leider kann ich meine Launen genauso gut absch&auml;tzen wie die Staus auf den Autobahnen (mit Ausnahme von Freitagen und der A81). Also auch von dieser Seite keine echte Hilfe.</p>
<p><a href="http://elysisch.com/wp-content/uploads/2008/10/d7.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-137" title="Wird ne Münze" src="http://elysisch.com/wp-content/uploads/2008/10/d7.gif" alt="" width="80" height="160" /></a>Ganz Pfiffige bieten einem die Werf-ne-M&uuml;nze-L&ouml;sung an. Doch das empfinde ich schon fast als Beleidigung f&uuml;r meine Probleml&ouml;sungskompetenz. Ich werde ja wohl ne bessere Begr&uuml;ndung f&uuml;r mein Handeln finden als die Aussage: &#8222;Du warst eben Zahl. Sorry.&#8220; Letzten Endes aber ist dieser Weg doch sehr hilfreich. Im Grunde will man die M&uuml;nze nicht werfen, WEIL man schon eine Entscheidung favorisiert, aber noch nicht gen&uuml;gend Gr&uuml;nde zusammen hat, um diese vor seinem moralischen Gewissen vertreten zu k&ouml;nnen. Dann ist ja alles klar. Auf zum Liebsten.</p>
<p>Am n&auml;chsten Tag ist jedoch so viel zu tun, dass ich mir w&uuml;nsche, ich h&auml;tte mich f&uuml;r den Geburtstag entschieden, dann m&uuml;sste ich nicht so fr&uuml;h los und k&ouml;nnte jetzt noch alles entspannt von meiner To-Do-Liste abhaken. Soll ich mich nicht doch noch einmal umentscheiden?</p>
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		<title>Skrupellos, aber (noch) skalpelllos</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Oct 2008 16:40:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lysann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Lageberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Tag steigerte sich durch diverse Stadien der Genervtheit bis hin zum finalen Siedepunkt:
Dem Zusammentreffen mit meiner Mitbewohnerin&#160;&#8211; dem Endgegner sozusagen (f&#252;r alle Nicht-Zocker: Der letzte und st&#228;rkste Gegner im Spiel). Eine Person, die es perfektioniert hat, jeden auf seine Fehler hinzuweisen und einen in zwei Sekunden in den dreckigen Boden der Weltuntergangsrealit&#228;t zu treten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Tag steigerte sich durch diverse Stadien der Genervtheit bis hin zum finalen Siedepunkt:<br />
Dem Zusammentreffen mit meiner Mitbewohnerin</strong>&#160;&#8211; dem Endgegner sozusagen (f&uuml;r alle Nicht-Zocker: Der letzte und st&auml;rkste Gegner im Spiel). Eine Person, die es perfektioniert hat, jeden auf seine Fehler hinzuweisen und einen in zwei Sekunden in den dreckigen Boden der Weltuntergangsrealit&auml;t zu treten. Wer zu fr&ouml;hlich ist und unvorsichtig sich beim L&auml;cheln erwischen l&auml;sst, darf sich auf eine kleine Belehrung gefasst machen, die sie immer gro&szlig;z&uuml;gig verteilt. Aber sie studiert ja Lehramt und da steckt die unbegr&uuml;ndete &Uuml;berlegenheit bereits im Blut. Nett und sozial wie man ist, raunzt man harmlos ein bischen zur&uuml;ck und f&uuml;hlt sich dabei schon unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig aggressiv.</p>
<p>Doch heute ist es anders. Ich bin _wirklich_ schlecht drauf. Wer mich anschaut, w&uuml;rde sich ducken. Meine Mitbewohnerin nutzt die Gelegenheit und taucht auf:<br />
&#8222;Aber du wei&szlig;t schon, dass du da &#8218;nen Deckel draufmachen musst?&#8220;</p>
<p>Das Gef&auml;hrliche hierbei ist, dass man sich daf&uuml;r auch noch entschuldigen will und sagt: &#8222;Ja, ich musste noch schnell die T&uuml;r aufmachen&#8220;. Aber das ist die falsche Strategie. Mittlerweile bin ich dazu &uuml;bergegangen, sie mit unbewegten Gesicht anzustarren. Vielleicht merkt sie ja selbst, dass es sie nichts angeht. Sollte dies der Fall sein, l&auml;sst sie sich jedoch von dieser Stimme in ihrem Kopf nicht st&ouml;ren. Heute ist meine mentale Reaktion besonders heftig. In meinem Kopf schreit es: &#8222;Das geht dich einen Schei&szlig;dreck an!&#8220;, &#8222;Wenn interessiert&#8217;s?!&#8220; &#8222;JA, ICH WEI&szlig;!!&#8220; oder ich sage &#8222;Nein, mit dem Deckel hatte ich was anderes vor&#8220; und gehe dabei langsam auf sie zu&#8230;. doch ich kann mich noch irgendwie halten. Murmel was in mich rein. Versuche nicht zu intensiv auf die Messerschublade zu schauen und verziehe mich auf das Sofa vor dem Fernseher, das direkt neben der K&uuml;che steht.</p>
<div id="attachment_117" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://elysisch.com/wp-content/uploads/2008/10/the_death_of_mr__yolkshire_by_nocturnalmoth.jpg"><img class="size-medium wp-image-117" title="The death of Mr Yolkshire von nocturnalmoth" src="http://elysisch.com/wp-content/uploads/2008/10/the_death_of_mr__yolkshire_by_nocturnalmoth.jpg?w=300" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Rechts: meine Mitbewohnerin; Links: ich</p></div>
<p>Eine weitere Spezialit&auml;t von ihr ist das ewige Einmischen, wenn man sich mit jemanden unterh&auml;lt. Ich frage wenig sp&auml;ter meinen Mitbewohner, ob ich was von seinem Kuchenteig probieren darf. Wer antwortet? Klar, die Hoheit des Raumes: &#8222;Nein, kannst du nicht.&#8220; Das sind dann nur noch Holzscheite in ein bereits lichterloh brennendes Stadtviertel, das einmal meine soziale R&uuml;cksicht war. Doch ich kann nichts tun, da ich nicht alleine mit ihr bin. Also drehe ich den Fernseher lauter, um mich abzureagieren. Eine wunderbare Gartenmaschine wird gerade angepriesen und in meinem Kopf probiere ich bereits die leichte Bedienbarkeit und die garantiert scharf bleibenden Schneideaufs&auml;tze aus.</p>
<p>Einen Spruch, den sie gerne bringt: &#8222;Willst du dich ernsthaft mit mir streiten? Dann sitzt du nachher aber heulend auf deinem Zimmer!&#8220; Ha, und wie ich will.</p>
<p>Ich stelle mir vor, wie beim Aufstehen mein nettes Ich auf der Couch sitzen bleibt und so tut, als w&uuml;rde es nichts mitbekommen. Mein b&ouml;ses Ich erhebt sich zum Kampf. Noch ein bescheuerter Kommentar und ich hole aus. Es ist, als ob ich nur auf sie gewartet h&auml;tte, die Kr&ouml;nung meines Tages. Heute bin ich in keiner &#8222;Lass uns alle Freunde sein&#8220;-Stimmung. Ich merke, wie ich sie herausfordernd anschaue&#160;&#8211; los, sag was. Irgendwas und ich mach dich fertig.<br />
Doch sie sagt nichts und schaut wieder auf die Zigarette, die sie sich gerade dreht. Mist.</p>
<p>Und das ist der Grund, warum ich mich hier mit lauter Musik abreagieren muss. Da hilft kein Disneysong mehr. Harte Musik reinhauen, den K&auml;mpfer rauslassen und wenn es nur daf&uuml;r ist, sich selbst zu beweisen, dass man noch Krallen hat.</p>
<p>Ich dachte immer, ich sei leicht einzusch&uuml;chtern. Aber danke, liebe Mitbewohnerin, du hast mir gezeigt, dass dem nicht so ist. Ich habe es mir abgew&ouml;hnt vor verletztenden Kommentaren zur&uuml;ckzuschrecken. Denn wer die Fehler der Anderen flei&szlig;ig sucht und t&auml;glich neu auslatscht, ein Sozialverhalten einer Gottesanbeterin an den Tag legt, sollte sich nicht &uuml;ber mangelnden Humor wundern.</p>
<p>Ich bin dankbar. Sie bringt mich an meine Grenzen&#160;&#8211; und sie werden immer weiter. Ich halte mehr Reibereien aus und wei&szlig;, wie ich damit umzugehen habe. Ich lasse es mir nicht mehr gefallen, wenn jemand seine beschissene Laune an mir ausl&auml;sst. Ich habe gelernt, dass ich nicht mit allen klarkommen muss, auch wenn ich t&auml;glich mit ihnen zu tun habe.</p>
<p>Fazit frei nach Christuina Arguilera: &#8222;So thanks for making me a fighter!&#8220;.</p>
<div id="attachment_118" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://elysisch.com/wp-content/uploads/2008/10/_enjoy_your_breakfast__by_nocturnalmoth.jpg"><img class="size-medium wp-image-118" title="Enjoy_your_breakfast__by_nocturnalmoth" src="http://elysisch.com/wp-content/uploads/2008/10/_enjoy_your_breakfast__by_nocturnalmoth.jpg?w=300" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Ich bin die Gabel und ihr die Nächsten!</p></div>
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		<title>Marathon versus Sprint</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Aug 2008 06:07:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lysann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie angek&#252;ndigt, will ich heute ein bischen n&#228;her auf das Thema Berufsalltag eingehen. F&#252;r mich handelt es sich dabei trotz einiger Praktika immer noch um ein Thema, dass ich als gewisserma&#223;en Au&#223;enstehende beurteile. Ich bin froh, noch nicht vor der Entscheidung zu stehen, ob ich lieber Sicherheit oder Selbstverwirklichung (sprich Freiheit) erreichen m&#246;chte. Ich denke, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie angek&uuml;ndigt, will ich heute ein bischen n&auml;her auf das Thema Berufsalltag eingehen. F&uuml;r mich handelt es sich dabei trotz einiger Praktika immer noch um ein Thema, dass ich als gewisserma&szlig;en Au&szlig;enstehende beurteile. Ich bin froh, noch nicht vor der Entscheidung zu stehen, ob ich lieber Sicherheit oder Selbstverwirklichung (sprich Freiheit) erreichen m&ouml;chte. Ich denke, jeder hat andere Vorstellungen, was seinen Job betrifft. Auf jeden Fall will keiner die letzen zwei Arbeitsstunden des Tages immer wieder auf die Uhr schauen und leise verzweifelt &#8222;Let me go hooo-ooo-oome&#8220; von Michael Bubl&eacute; summen.</p>
<p><strong>Gelernt habe ich aber so viel:</strong></p>
<p>Wenn du durch das Unternehmen l&auml;ufst &#8211;&#160;und sei es, um einen Notizblock zu holen&#160;&#8211; geh niemals mit leeren H&auml;nden. Nimm einen Notizblock mit. Das sieht nach &#8222;wichtig&#8220; und &#8222;besch&auml;ftigt&#8220; aus.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 298px"><img src="http://lh4.ggpht.com/LysannK/SJSom4qAjbI/AAAAAAAAAXg/YAXuGt194mg/s288/jobBild.jpg" alt="" width="288" height="159" /><p class="wp-caption-text">Gesehen? Die Madame in der Mitte weiss das auch. Nur so kann sie sich in der harten Männerwelt behaupten.</p></div>
<p>Wenn du um 14 Uhr das Unternehmen verl&auml;&szlig;t (nat&uuml;rlich wegen der vielen &Uuml;berstunden) und davor noch telefonierst, verabschiede dich mit einem &#8222;Und ein sch&ouml;nes Wochenende&#160;&#8211; falls wir uns nicht mehr sehen.&#8220; Alles andere h&ouml;rt sich nach faul und zu wenig besch&auml;ftigt an.</p>
<p>Wenn du am Arbeitsplatz sitzt und in Gedanken abschweifst (meistens der Moment, in dem man vertr&auml;umt aus dem Fenster schaut), so kritzel nebenbei etwas aufs Papier. Das sieht auch nach ordentlich besch&auml;ftigt und wichtig aus. Also immer sch&ouml;n einen Stift in der Hand halten.</p>
<p>Bester Zeitpunkt f&uuml;r eine Pause ist nicht die Mittagspause. Da hat man sich sozial zu verhalten und  vorsichtig beim Small-talk-Ballett mitzutanzen. Wehe man verpasst den Einsatz oder redet zu viel oder noch schlimmer: das Falsche. Eigentlich ist man in dieser Zeit unter dem gr&ouml;&szlig;ten Leistungsdruck. Also: Abschalten ist erst in der unauff&auml;lligen Teepause erlaubt. Der Gang in die K&uuml;che entspannt und man kann vollkommen gedankenfrei dem Wasser beim Kochen zuschauen, das frische Aroma des Tees beim Aufgie&szlig;en einatmen und langsam zur&uuml;ckschlendern, mit einem St&uuml;ck Ruhe in der Tasse. Angesichts des Bl&auml;tterinfernos kommt es bei mir auf bis zu 4 Tassen Tee am Tag. Ja, obwohl wir Sommer haben.</p>
<p>Allgemein ist es mir r&auml;tselhaft, wie Menschen von 8 Uhr morgens bis 17 Uhr abends durcharbeiten k&ouml;nnen. Ich bin nicht faul, ich hoffe ich erwecke hier nicht den falschen Eindruck! Aber wenn ich eine Sache mache, so geht das zwei Stunden intensiv und danach ist mein Hirn erstmal Brei und ich ben&ouml;tige dringend Abwechslung. Man blickt auf und sieht dass alle anderem im B&uuml;ro hochkonzentriert weiterarbeiten. Keiner sieht auch nur eine Minute nicht nach Arbeit aus. Also rafft man sich zusammen, qu&auml;lt sich weiter durch&#160;&#8211; und macht dann meistens mehr Fehler als sonst und ruft gedanklich das erl&ouml;sende Mittagsessen herbei. Am Nachmittag das gleiche Spiel. Allerdings mit immer mehr Teepausen durchsetzt. Was machen die stundenlang? Vielleicht arbeiten sie langsamer und daf&uuml;r l&auml;nger? Bin ich ein Sprint-Arbeiter? Denn eigentlich komme ich mit der Arbeit immer sehr gut hin und bin meist fr&uuml;her fertig als vereinbart. Und wenn dem so ist, was mache ich dann in der Zeit, die ich zur gedanklichen Regeneration ben&ouml;tige und sehe dabei auch noch besch&auml;ftigt aus? Momentan ist meine Strategie eine noch recht ehrenwerte angesichts meiner Situation. So lese ich viele Online-Zeitungen, was ja eigentlich f&uuml;r mein Studium wichtig ist und informiere mich f&uuml;r kommende Praktika und Praxissemester. Die Feuilletons kenne ich mittlerweile besonders gr&uuml;ndlich. Trotzdem, die Verwunderung angesichts der Marathonworker bleibt.</p>
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		</item>
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		<title>Hilfe, mein Laptop ist Stier!</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Apr 2008 14:39:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lysann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Erfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach mehr als einem Monat qualvollen Wartens habe ich jetzt einen neuen Laptop.  Ich habe mich riesig gefreut, entsprechend seinen Ausma&#223;en. Ja, er ist nicht der kleinste. Alle neuen Funktionen habe ich ausprobiert und im Web gesurft, als h&#228;tte ich noch nie die Freuden des Onlinezeitalters gekostet. Doch mehr und mehr schlichen sich die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="float:left;margin:15px;" src="http://lh4.ggpht.com/LysannK/SBCavVzmn1I/AAAAAAAAASU/ONLAmFW58Kw/s144/01.gif" alt="Der Stier" width="100" height="100" />Nach mehr als einem Monat qualvollen Wartens habe ich jetzt einen neuen Laptop.  Ich habe mich riesig gefreut, entsprechend seinen Ausma&szlig;en. Ja, er ist nicht der kleinste. Alle neuen Funktionen habe ich ausprobiert und im Web gesurft, als h&auml;tte ich noch nie die Freuden des Onlinezeitalters gekostet. Doch mehr und mehr schlichen sich die ersten D&auml;mpfer ein. Ungew&ouml;hnlich lange Ladezeiten. Ein sehr schickes Layout, das aber leider sehr schwer bedienbar ist. Mir kam ein Verdacht: Ist mein Laptop etwa ein Stier?</p>
<p>Ich habe nochmal nachgeschaut: Ja, diese Zeit geh&ouml;rt den Taunus-Kindern. Bleibt nur noch eine einzige Frage: Kann ein Laptop an sich einem bestimmten Sternzeichen angeh&ouml;ren? Ist die Macht der Astrologie so gro&szlig;, dass sie sogar der Technik Charaktereigenschaften abgewinnen kann?</p>
<p>Ich f&uuml;r mich habe diese Frage mit einem ja beantwortet. Ich kenne einige Stier-Geborene und m&ouml;chte nicht allen grunds&auml;tzlich bestimmte Eigenschaften zusprechen, aber es gibt doch auff&auml;llige Gemeinsamkeiten!</p>
<p>Ein Stier geht nicht frohlockend auf Ver&auml;nderungen zu. Er mag es eher nach Plan und gesichert. So auch mein Laptop. Er traut mir nichts zu und fragt mich lieber dreimal, ob ich das auch WIRKLICH machen m&ouml;chte.</p>
<p>Wenn Stiere etwas tun, so machen sie es gr&uuml;ndlich, was mitunter l&auml;nger dauern kann, aber daf&uuml;r besser ausieht. (Das sind die Kinder, die wirklich IMMER entlang der Linie ausgeschnitten haben.) Sie legen n&auml;mlich viel Wert auf das Sch&ouml;ne im Leben. Schlie&szlig;lich ist der regierende Planet die Venus. Brauche ich noch gro&szlig; auf meinen Laptop hinzuweisen?</p>
<p>Und das dritte gro&szlig;e Merkmal: Das Mit-dem-Kopf-durch-die Wand-Syndrom. Haben sich Stiere n&auml;mlich festgelegt und auf einen Wandel eingelassen, lassen sie nicht locker&#160;&#8211; koste es, was es wolle. Sie sind wie die Helden im Film. Selbst nachdem sie von einem Auto &uuml;berfahren, in die empfindlichsten K&ouml;rperteile getreten worden sind und nur noch am Ringfinger vom Rand der Klippe h&auml;ngen, denken sie: &#8222;Ha! War das schon alles? Denkst du etwa ich gebe jetzt schon auf?!&#8220;. Das ist mein Laptop.</p>
<p>Ob das die besten Eigenschaften f&uuml;r einen Laptop sind? Ich habe da so meine Zweifel, aber ich setze auf eine weitere Seite des Stiers: Die tiefe Treue. Vielleicht gew&ouml;hnt sich der Laptop irgendwann an mich und k&auml;mpft dann gegen die bockigen Programme. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg der gemeinsamen Gew&ouml;hnung.</p>
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		<title>&#220;berholen international</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Mar 2008 20:27:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lysann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Buchkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Terry Pratchett]]></category>

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		<description><![CDATA[ Mit der Scheibenwelt hat es angefangen. Und obligatorisch muss man dann auch Douglas Adams lesen, den gro&#223;en Bruder von Terry Pratchett&#160;&#8211; so h&#246;rte ich jedenfalls. Neben den bekannteren B&#252;chern von ihm wie &#8222;Per Anhalter durch die Galaxis&#8220; wurde mir das Buch &#8222;Die Letzten ihrer Art&#8220; empfohlen&#160;&#8211; und so landete es diese Weihnachten auf dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" src="http://lh3.google.de/LysannK/R-bK0tw2VyI/AAAAAAAAARI/Kg669j9tqQE/s288/Kritiker.jpg" alt="" hspace="15" vspace="10" align="left" /> <strong>Mit der Scheibenwelt hat es angefangen.</strong> Und obligatorisch muss man dann auch Douglas Adams lesen, den gro&szlig;en Bruder von Terry Pratchett&#160;&#8211; so h&ouml;rte ich jedenfalls. Neben den bekannteren B&uuml;chern von ihm wie <a href="http://www.amazon.de/Per-Anhalter-durch-die-Galaxis/dp/3453146972/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1206307167&amp;sr=1-1">&#8222;Per Anhalter durch die Galaxis&#8220;</a> wurde mir das Buch <a href="http://www.amazon.de/Letzten-ihrer-aussterbenden-Tieren-unserer/dp/3453061152/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1206307129&amp;sr=1-1">&#8222;Die Letzten ihrer Art&#8220; </a>empfohlen&#160;&#8211; und so landete es diese Weihnachten auf dem Gabentisch und gestern in meinen H&auml;nden. Es beschreibt seine Reise zu den aussterbenden Tieren der Erde, stellenweise sehr unterhaltsam. Nun f&uuml;hrte diese Reise auch nach China und was er &uuml;ber den dortigen Verkehr schreibt, ist wirklich lesenwert:</p>
<p>&#8222;Ausl&auml;nder d&uuml;rfen in China nicht Auto fahren, und die Gr&uuml;nde liegen auf der Hand. Die Chinesen fahren oder radeln nach Gesetzen, die f&uuml;r einen nichteingeweihten Betrachter einfach undurchschaubar sind, wobei ich nicht nur an die Gesetze der Stra&szlig;enverkehrsordnung denke, sondern auch an die Gesetze der Physik. Gegen Ende unseres Aufenthaltes in China hatte ich mich damit abgefunden, dass der eigene Chauffeur, wenn er hinter einem anderen Wagen oder Laster auf einer zweispurigen Stra&szlig;e f&auml;hrt und ihm zwei andere Fahrzeuge entgegenkommen, von denen eins gerade das andere &uuml;berholt, unverz&uuml;glich ebenfalls ausschert und zum &Uuml;berholen ansetzt. Wundersamer Weise geht es letztlich immer gut.<br />
Nicht gew&ouml;hnen konnte ich mich allerdings an folgende Situation: Das Fahrzeug vor einem &uuml;berholt das Fahrzeug davor, und der eigene Chauffeur schert aus und <em>&uuml;berholt das &uuml;berholende Fahrzeug</em> genau in dem Moment, da einem drei andere Fahrzeuge entgegenkommen, die das gleiche Man&ouml;ver veranstalten.&#8220;</p>
<p>Leider ist diese Stelle erst auf Seite 215 und damit recht weit hinten f&uuml;r den ersten Lacher. Meine Mutter hingegen fand das Buch klasse. Die Reise ist auf jeden Fall interessant geschildert, der Stil von Herrn Adams f&uuml;r mich jedoch zu faserig, irgendwie stimmt der Rhythmus f&uuml;r mich nicht.</p>
<p>Ich merke, ich muss wirklich noch an meiner Kritikf&auml;higkeit &uuml;ben. Ich finde es schwer, auf den Punkt zu sagen, was genau da nicht passt.<br />
Neuer Versuch: Obiger Szene folgt ein Abschlu&szlig;satz, der die Pointe ausklingen lassen soll:</p>
<p>&#8222;Man darf wohl davon ausgehen, dass Sir Isaac Newton schon vor langer Zeit als bourgeoiser, kapitalistischer Speichellecker enttarnt worden ist.&#8220;</p>
<p>F&uuml;r mich ging das voll daneben. Anstelle es dabei zu belassen oder auf die Verkehrssituation einzugehen, w&auml;hlt er diesen Satz, der das Thema im letzten Moment vom Lacher wegrei&szlig;t. Nochzumal auf eine f&uuml;r mich unverst&auml;ndliche Art. Und so geht es an mehrern Stellen im Buch. Adams schildert pr&auml;zise und schafft verbl&uuml;ffende Vergleiche, die zum Schmunzeln anregen. Doch die S&auml;tze sind zu lang, die Szenen zu ausf&uuml;hrlich und so d&auml;mmert man zwischen den grandiosen Stellen vor sich hin. Schade.</p>
<p>&Uuml;brigens: Zu Ostern gab es das relativ neue Buch von <a href="http://www.amazon.de/Ein-voller-Sterne-Terry-Pratchett/dp/3442465427/ref=pd_bbs_sr_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1206307031&amp;sr=8-1">Terry Pratchett &#8222;Ein Hut voller Sterne&#8220;</a>. Ich bin mal gespannt, ob das ein wenig packender wird als die anderen aus der Tiffany-Reihe. Doch mehr davon in der n&auml;chsten Kritik&#160;&#8211; ich muss ja f&uuml;r meinen Beitrag in der zweiten Ausgabe vom <a href="http://darmspiegel.de/_/">Darmspiegel</a> &uuml;ben ;).</p>
<p>Gr&uuml;&szlig;e an alle Lesenden!<br />
F&uuml;r was sind Feiertage sonst da?</p>
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		<title>Schlaflos = sprachlos?</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Feb 2008 23:54:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lysann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Lageberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kühlschrankphilosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Studieren]]></category>
		<category><![CDATA[Älter werden]]></category>

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		<description><![CDATA[Mitten in der Nacht.
und ich kann nicht schlafen.
Links zu sehen: Kombination Schlaflos + Krank + Ich
Wenn man Germanys Next Topfmodel schaut, will man das Einkaufen um eine Woche verschieben und 20 spontane Sit-ups hinlegen. Gottseidank h&#228;lt mich mein Kreislauf jetzt davon ab, der Blick auf sich selbst ist trotzdem kritischer. Sowas sollte es auch f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" src="http://lh3.google.de/LysannK/R8dXOJ8rN2I/AAAAAAAAAQo/oVsZrd6BNRQ/s288/nosferatu_felo_sm.jpg" alt="" hspace="15" vspace="10" align="left" /><strong>Mitten in der Nacht.<br />
und ich kann nicht schlafen.</strong></p>
<p><em>Links zu sehen:</em> Kombination Schlaflos + Krank + Ich</p>
<p>Wenn man Germanys Next Topfmodel schaut, will man das Einkaufen um eine Woche verschieben und 20 spontane Sit-ups hinlegen. Gottseidank h&auml;lt mich mein Kreislauf jetzt davon ab, der Blick auf sich selbst ist trotzdem kritischer. Sowas sollte es auch f&uuml;r die Jungs geben, damit nicht nur wir M&auml;dels desillusoniert und wieder in die Grenzen der Normalsterblichsch&ouml;nen verwiesen werden. Ich bin mir sogar fast ein bischen sicher, dass alle Zuschauerinnen das n&auml;chste Mal l&auml;nger vor dem Spiegel stehen werden.<br />
<strong><br />
Kann immer noch nicht schlafen. </strong>Vielleicht kennt einer von euch den Tipp, dass der Duft von Vanille die Lust auf S&uuml;&szlig;es senkt und allgemein den Appetit d&auml;mpft. Ich denke jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um das mal zu kl&auml;ren: NEIN. Wenn ich an meiner Vanillekerze schnupper, denke ich an all die sch&ouml;nen Sachen, die mit Vanilleduft bereichert werden. Daher denke ich die ganze Zeit unterschwellig das Wort &#8222;Sahnecreme&#8220;. Nicht gut f&uuml;r potentielle Top-Models.</p>
<p>Ich hab mir &uuml;berlegt, da auch mal mitzumachen. Allerdings erst mit 35, damit auch die anderen noch eine Chance haben. Au&szlig;erdem w&auml;re es sonst nichts Besonderes dort zu gewinnen. Bis 35 k&ouml;nnte ich es sogar schaffen ohne Di&auml;t so mager auszusehen. Ich denke in dem Alter habe ich dann sowieso kaum noch Nerven und Zeit um zu essen. Di&auml;t kommt sowieso nicht in Frage. Nur Abnehmen aus Faulheit (Aufzustehen, zu kochen, den Dosen&ouml;ffner zu suchen, einkaufen zu gehen) ist moralisch richtig :). Mit Sport halte ich es auch mehr sozial. Eine Lysann wird man nie alleine joggen sehen. Ich bin kein Hamster und renne nicht gerne ziellos durch die Gegend.<br />
Die Gr&ouml;&szlig;e h&auml;tte ich ja, laufen kann ich mitterweile auch auf hohen Abs&auml;tzen, allerdings baue ich noch zu wenige grammatikalische Fehler in meine frenetischen Gem&uuml;tsbekundungen ein, trage kein platinblond und meine Beine sind sicher nicht 115&#160;cm lang. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.</p>
<p><strong>Immer noch sp&auml;t. </strong>K&ouml;nnte doch endlich in ganz sch&ouml;n fr&uuml;h &uuml;bergehen. Dann w&auml;re ich nach langer Pause wieder Fr&uuml;haufsteher. Student sein f&uuml;hlt sich manchmal an wie saisonell bedingte Arbeitslosigkeit. Momentan habe ich jedoch damit zu tun, meinen Kopf zusammenzuhalten. Das Schmerzmittel macht mich zum freundlichen Nicker. Doch nur weil mir einfach nicht mehr schnell genug eine sarkatische Erwiderung einf&auml;llt. Und manchmal stehe ich 10 Minuten da, bis ich endich wieder wei&szlig;, was ich wollte. Irgendwie funktionieren also die Handlungs&uuml;berleitungen nicht mehr. Jaja ich werde alt. Meine 20 sieht man mir leider auch schon an und mein Haar sei d&uuml;nner geworden. Alles nicht so leicht, kann ich euch sagen.</p>
<p>Was kann frau gegen solche nagenden Gedanken um 2 Uhr morgens machen? Alle Bikinis aprobieren und mit dem Handy Fotos davon machen, um endlich &#8222;objektiv&#8220; sagen zu k&ouml;nnen, welcher der Beste ist? Habe ich schon gemacht. Bin aber immer noch nicht sicher. Einkaufen gehen f&auml;llt aus, also suchen, was sich alles noch zu Frustfutter umfunktionieren l&auml;sst. Rosinen mit Mandeln beispielsweise. Honig. Gauda. Alles geht, wenn man nur will. Doch das f&uuml;hrt zu noch mehr Depression am n&auml;chsten Donnerstag. Lesen? Zu sp&auml;t. Film schauen?  Romantischen Film schauen? Nein, ich schlaf sonst gleich ein und hab wieder nur den halben Film im Kopf ohne ihn dann noch mal ganz anzuschauen. Am besten ich leg mich hin und warte.</p>
<p><strong>Merke:</strong> Fiebriger Mittagsschlaf r&auml;cht sich immer!</p>
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		<title>Es werde Blutmond!</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Feb 2008 17:38:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lysann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Am Rand]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Naturphänomene]]></category>

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		<description><![CDATA[Spontaner Entschluss: Ich stehe morgen um 4 Uhr auf, denn ich will den Blutmond sehen. 
Ein kleines Opfer, und ich hoffe der Wettergott bringt auch ein kleines Opfer und zieht die Wolkendecke kurz zur&#252;ck. Ich finde Himmelsereigisse auf eine unbeschreibliche Weise sehr wichtig. Ich stelle mir vor, wie fr&#252;her die Menschen die Natur als Propheten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Spontaner Entschluss: Ich stehe morgen um 4 Uhr auf, denn ich will den Blutmond sehen. </strong><br />
Ein kleines Opfer, und ich hoffe der Wettergott bringt auch ein kleines Opfer und zieht die Wolkendecke kurz zur&uuml;ck. Ich finde Himmelsereigisse auf eine unbeschreibliche Weise sehr wichtig. Ich stelle mir vor, wie fr&uuml;her die Menschen die Natur als Propheten sah und f&uuml;hle auch heute trotz Erkl&auml;rungen eine innere Ehrfurcht, wenn ich diese Ph&auml;nomene beobachte.</p>
<p>Auf einen blutroten Mond und eine nachdenkliche Tasse Tee am Fenster.</p>
<p>Anmerkung: Irgendwie sind die W&ouml;rter k&uuml;rzer geworden. Beispielsweise &#8222;Fenster&#8220;. Warum hat es nur so wenig Buchstaben? Ich habe es als langes Wort im Ged&auml;chtnis und schaue dann immer, ob ich es nicht doch falsch geschrieben habe. Oder &#8222;Hamster&#8220;. Woran liegt das nur?</p>
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		<title>Die wei&#223;e Magie Journalismus</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Feb 2008 13:19:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lysann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Manipulation]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich lerne gerade. Pr&#252;fungsfach: Einf&#252;hrung in Journalistik und den Online-Journalismus.
Das ist auch ganz nett. Wenn mich Journalismus interessieren w&#252;rde. Doch von Anfang an.[Vorlesbar]
Ein Teil des Pr&#252;fungsstoffes ist beispielsweise die Frage, inwieweit es sinnvoll ist, Journalismus zu studieren. &#196;hem&#8230; Muss irgendjemand anderes seine Studienwahl auch erst auswendig lernen und dann in der Pr&#252;fung begr&#252;nden? Das macht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" src="http://lh3.google.de/LysannK/R68H6J8rN0I/AAAAAAAAAQA/ttpQCmaPnfQ/s288/The%20Flick%20Chicks%20Movie%20Reviews%20critics%20Vanity%20Fair%202.jpg" alt="" hspace="15" vspace="10" align="left" /><strong>Ich lerne gerade. Pr&uuml;fungsfach: Einf&uuml;hrung in Journalistik und den Online-Journalismus.<br />
Das ist auch ganz nett. Wenn mich Journalismus interessieren w&uuml;rde. Doch von Anfang an.</strong>[Vorlesbar]</p>
<p>Ein Teil des Pr&uuml;fungsstoffes ist beispielsweise die Frage, inwieweit es sinnvoll ist, Journalismus zu studieren. &Auml;hem&#8230; Muss irgendjemand anderes seine Studienwahl auch erst auswendig lernen und dann in der Pr&uuml;fung begr&uuml;nden? Das macht mich skeptisch.</p>
<p>Dann die Tatsache, dass ich die ganze Zeit hier lese, schreibe, lerne, was guten Journalismus ausmacht, was f&uuml;r ethische Vorstellungen ein Journalist hat und wie wichtig Journalismus ist.</p>
<p><strong>Ich kann das ja alles nachvollziehen.</strong> Und ich kann es gerade so lernen. Aber innerlich str&auml;ubt es sich doch.<br />
Ich bin nach Darmstadt gegangen, weil mich PR interessiert. Und PR wird auch irgendwann Teil des Stundenplans werden, aber erst sind wir alle &#8211;&#160;die Journalisten und die PRler&#160;&#8211; auf einer gemeinsamen Basis. Daher dieses Fach &#8222;f&uuml;r gegenseitiges Verst&auml;ndnis&#8220;.</p>
<p><strong>Tatsache ist: Ich f&uuml;hle mich wie ein schwarzer Magier, der sich durch das Geschleime der wei&szlig;en Magie durcharbeiten muss, bevor er endlich Hand an die verbotenen, machtvollen B&uuml;cher legen darf.</strong> Wenn &uuml;berhaupt. Es tut mir leid, dass ich kein gro&szlig;e Verpflichtung der Bev&ouml;lkerung gegen&uuml;ber f&uuml;hle, sie &uuml;ber die Machenschaften der Parteien aufzukl&auml;ren. Ich bin einfach nicht Politik-interessiert. Ich sch&auml;tze es, dass es Leute gibt, die das gerne machen. Aber ich geh&ouml;re definitiv nicht dazu. Und jetzt lese ich diese strahlenden Credos von Wahrhaftigkeit und Meinungspluralit&auml;t, Unabh&auml;ngigkeit und wei&szlig;en Rittern der Freiheit &#8211;&#160;doch es ist einfach anstrengend&#160;&#8211; wenn nicht sogar giftig.</p>
<p><strong>Was ist an der Wahrheit toll?</strong> Nicht jeder will sie h&ouml;ren, kaum einer teilt die des anderen und wenn jemand wirklich wahr schreiben will, kann er sich kaum einer Sache sicher sein. Klar, die Wahrheit ist notwendig, aber ab und zu kommmt es mir wie Geheuchel vor, diese Ideale, die Wahrheit verbreiten zu wollen und die Menschheit zu befreien. Alles ist Manipulation. Versuch mal eine Meldung zu schreiben ohne Kommentar&#160;&#8211; ich k&ouml;nnte daran verzweifeln.</p>
<p>Ich bin also kein negativer, desillusionierter Mensch, der der Wahrheit den R&uuml;cken zugewandt hat und sich nun den schwarzen M&auml;chten verschrieben hat. <strong>Nein, ich liebe das Spiel </strong>der Beeinflu&szlig;ung, der Taktik, der unterschwelligen Botschaften. Ich schaue lieber Werbung als SternTV (jeder, der die Fernbedienung mal an mich verloren hat, wei&szlig; es nur zu gut) und nehme alle Werbeprospekte oder Flyer mit, die rumliegen. Eine Spielwiese, ein magisches Land der Worte und Verzauberung, ein ungebrochener Bann der Bilder&#8230;alles lernbar&#8230;alles vor unseren Augen&#8230;.</p>
<p><strong>Doch ich sitze hier vor der wei&szlig;en Magie</strong> und lese immer wieder wie ich armen Blinden den rettenden Weg zeigen kann, wie man mit Aufrichtigkeit das Elend der Welt l&ouml;st und das ist schlicht nicht mein M&auml;rchen.</p>
<p>Vielleicht habe ich einen kleinen Hang zur Gaunerei, zur List und T&uuml;cke, aber ich sch&auml;tze eine kunstvolle, komplex aufgebaute Wahrheitsvertuschung h&ouml;her als die plumpe Tatsache. Es ist eine Herausforderung an den Intellekt, an die Menschenkenntnis, die Fantasie&#8230;.</p>
<p><strong>Das musste mal gesagt werden.</strong> Jetzt kann ich friedlich weiterlernen und ich danke f&uuml;r die Aufmerksamkeit!</p>
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		<title>Seitenb&#228;nke</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Feb 2008 13:02:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lysann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Am Rand]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Lageberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensgefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[ Wer kann schon sagen wo die Zeit uns hinf&#252;hrt? Immer wieder gehen wir verloren, verschlucken uns an einer Welle oder tauchen unter&#160;&#8211; manchmal sogar f&#252;r Jahre.
Wie alte Ankerketten ziehe ich meine Gedanken an die Oberfl&#228;che. Manche meiner negativen Gedanken trage ich schon l&#228;nger als zehn Jahre. Mehr als die H&#228;lfte meines Lebens unn&#246;tige, negative [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" src="http://lh5.google.de/LysannK/R6xcdZ2HbPI/AAAAAAAAAP4/baPlB6fZhho/s144/flussfuesse.jpg" alt="" hspace="15" vspace="10" align="left" /><strong> Wer kann schon sagen wo die Zeit uns hinf&uuml;hrt? Immer wieder gehen wir verloren, verschlucken uns an einer Welle oder tauchen unter&#160;&#8211; manchmal sogar f&uuml;r Jahre.</strong></p>
<p>Wie alte Ankerketten ziehe ich meine Gedanken an die Oberfl&auml;che. Manche meiner negativen Gedanken trage ich schon l&auml;nger als zehn Jahre. Mehr als die H&auml;lfte meines Lebens unn&ouml;tige, negative Gedanken. Bedenklich. Ich versuche sie zu l&ouml;sen, sie aufzuschwei&szlig;en, loszuh&auml;mmern, mich freizureden und zerre immer wieder an ihnen. Die Fu&szlig;fesseln des Verstandes die uns im Gef&uuml;hlsmeer verankern&#8230; Alte Gedankenstrukturen wird man nur sehr schwer los.</p>
<p>Mein Lieblingsspruch ist von Diane Arbus: <strong>&#8222;Die Welt ist voller fiktiver Charaktere, die nach ihren Geschichten suchen&#8220;. </strong><br />
Doch w&auml;hlt man immer sein Lebensgef&uuml;hl? Wie viel l&auml;sst sich &auml;ndern?</p>
<p>Alle k&auml;mpfen sie sich durch das Leben. Man sieht im Kampf auf, schaut zu Seite, wie kommt jener voran?, wie macht er das? und was kommt da auf uns zu? Manchmal habe ich das Gef&uuml;hl, es ist ein ewiges Schlachtfeld um den Sinn. F&uuml;r den Sinn k&auml;mpfen wir, jeder gegen seinen eigenen Gegner. Die Verzweiflung oft nicht zu wissen, wohin es geht, alle schreien uns ihre widerspr&uuml;chlichen Erfahrungen zu, doch wir wissen nicht weiter, wissen nicht wohin es geht, warten einfach auf die K&uuml;ste oder lassen uns treiben.</p>
<p>Wenn man wieder ein St&uuml;ck mehr von sich selbst erkennt, sieht man: Alles wiederholt sich in sich selbst. Wie ein uralter Gedanke sich immer wieder neugebiert, sich in unserem Leben ausdr&uuml;ckt, gel&ouml;st werden will, meist jedoch weitergeschoben wird ins n&auml;chste Jahr.</p>
<p>Ich sitze auf einer Seitenbank der Zeit und schaue dem flie&szlig;enden Leben zu. Der Flu&szlig; offenbart wenig, funkelt wundersch&ouml;n in der Sonne, lockt uns bis man sich wieder hineinst&uuml;rzt, egal wie sehr man den Sog verflucht hat und sich die Trockenheit gew&uuml;nscht.</p>
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