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	<title>Elysisch &#187; Abenteuer</title>
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	<description>Die Welt mit anderen Worten sehen.</description>
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		<title>&#8222;H&#228;tten wir hier nicht rechts gemusst?&#8220;</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Nov 2007 22:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lysann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ So eine Lysann, die braucht ein bischen Verwirrung, ein bischen Ver&#228;nderung in ihrem Leben. Und wie erzeugt man Verwirrung? Genau. Man biegt links ab, wo man immer rechts abgebogen ist.
Der neue Sport: Verfahren
Ich habe die Philosophie des Verfahrens f&#252;r mich entdeckt. Es mag zum Teil daran liegen, dass das flachbr&#252;stige Hessen (bzw. Darmstadt) keine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" src="http://lh4.google.de/LysannK/R10mlTnFPSI/AAAAAAAAAJw/B3bEbW5SUuY/s144/stadtplan.gif" alt="" hspace="10" vspace="10" align="left" /> <strong>So eine Lysann, die braucht ein bischen Verwirrung, ein bischen Ver&auml;nderung in ihrem Leben. Und wie erzeugt man Verwirrung? Genau. Man biegt links ab, wo man immer rechts abgebogen ist.</strong></p>
<p>Der neue Sport: Verfahren</p>
<p>Ich habe die Philosophie des Verfahrens f&uuml;r mich entdeckt. Es mag zum Teil daran liegen, dass das flachbr&uuml;stige Hessen (bzw. Darmstadt) keine guten Kurven bietet. Zum anderen auch daran, dass man Abk&uuml;rzungen finden m&ouml;chte&#160;&#8211; die altbekannte Suche nach dem Besseren. Doch der eigentliche Reiz liegt darin, einmal sp&auml;ter abzubiegen und auf der anderen Seite der Stadt herauszukommen, ohne es sich geographisch erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen.<br />
Eine ungeahnte Freude! Neue Stadtteile gibt es zu entdecken, mit ihren Naturparks, Verkehrsf&uuml;hrungen (oder Entf&uuml;hrungen) und Geheimrestaurants. Und dann die Erleichterung endlich etwas wiederzuerkennen. Der Stolz zu wissen, wohin dies Abbiegung f&uuml;hrt, an der ich sonst immer vorbei fahre. Einfach der Reiz des Entdeckens. Im Zeitalter der ausgemalten Weltatlasse&#160;&#8211; wei&szlig;e Flecken sind verp&ouml;nt&#160;&#8211; im Zeitalter der googlemaps und des Navi g&ouml;nne ich mir die Freiheit, nicht zu wissen, wo es langgeht. Wie sonst findet man die besten Parkpl&auml;tze? Das fast vergessene Schl&ouml;sschen mitten im Wohgebiet?</p>
<p>So spreche ich ein Pl&auml;doyer f&uuml;rs Verfahren aus: Schaltet die Navis aus, zerreist die Stra&szlig;enkarten und &uuml;berlasst euch eurem Orientierungsgef&uuml;hl (und wer keins hat, wird wohl ein kontaktfreudiger Mensch werden). Denn wie sagte einst so sch&ouml;n Goethe? &#8222;Entdecke die M&ouml;glichkeiten!&#8220;<br />
Ach nein, das war Ikea :D</p>
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		<title>K&#252;chenhorror</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Oct 2007 20:12:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lysann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin kein Freund von Horrorfilmen, denn das Leben ist furchteinfl&#246;ssend genug.
Beispielsweise K&#252;che putzen. Damit meine ich nicht Teller waschen, ein bischen die Arbeitsplatte abwischen und mit einem Staubwedel durch die Wohnung h&#252;pfen. Nein, echter, existenzieller K&#252;chenkrieg. &#220;ber Schwamm, Wasser und Spr&#252;hfl&#228;schchen lacht der K&#252;chendreck. Mit den Jahren hat er an Charakter und H&#228;rte gewonnen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin kein Freund von Horrorfilmen, denn das Leben ist furchteinfl&ouml;ssend genug.<br />
Beispielsweise K&uuml;che putzen. Damit meine ich nicht Teller waschen, ein bischen die Arbeitsplatte abwischen und mit einem Staubwedel durch die Wohnung h&uuml;pfen. Nein, echter, existenzieller K&uuml;chenkrieg. &Uuml;ber Schwamm, Wasser und Spr&uuml;hfl&auml;schchen lacht der K&uuml;chendreck. Mit den Jahren hat er an Charakter und H&auml;rte gewonnen. Bei solch einem Dreck hilft nur noch Hochdruckreiniger, &auml;tzende Spezialkozentrate und Drahtb&uuml;rsten. Abgescheuerte Fingerspitzen und verrottete Madend&ouml;rfer pr&auml;gen die Landschaft. Doch der Wille, f&uuml;r die Zukunft eine bessere Welt&#160;&#8211; oder zumindest K&uuml;che zu schaffen, ist gr&ouml;&szlig;er als die &Uuml;belkeit. Ich werde hier nicht in Einzelheiten erz&auml;hlen m&uuml;ssen, was meinen Mitbewohnern und mir auf der Reise durch die verschiedenen Stadien des Schimmels begegnete&#160;&#8211; lasst euer Fantasie ruhig freien Lauf. Wenn darin noch festgebackene Sch&uuml;ssels&auml;ulen und mit Dreckschleim gef&uuml;llte Abluftrohre vorkommen umso besser. Dass man bei solch einer Aktion auch etwas lernt ist nur gerecht: So entdeckte ich im versch&uuml;tteten Gew&uuml;rzbereich einen Eierw&uuml;rzer, &#8222;verfeinert alle Eierspeisen delikat, ganz einfach und ideal bei Tisch&#8220;, bestehend aus Salz, Zucker und Gew&uuml;rz f&uuml;r Eier (Senf, Curry, Pfeffer). Das es so etwas gibt? Auch eine fast neue Saftpresse kam ans Tageslicht und selbst der &auml;lteste WG-Mitbewohner kannte sie nur noch aus Erz&auml;hlungen.<br />
Jetzt ist es 17 Uhr, wir haben immer noch nicht alle Geheimnisse der Schr&auml;nke gel&uuml;ftet, drei M&uuml;llt&uuml;ten sind gef&uuml;llt, zwei Schrubberinnen am Rande des Nervenzusammenbruchs, ein Helfer verschollen. Aber es kann ja nur besser werden.</p>
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		<title>Sticheln</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Oct 2007 18:01:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lysann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschlossene Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Lageberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Kriegswunden]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie man Geschichten f&#252;r seinen Blog findet
Heute endete das beanspruchende Social-Software-Seminar bereits um 15 Uhr. Eine Stunde fr&#252;her war ich also fertig und wollte nur noch unter die Dusche. Wochenende!
Da das Bad nicht viele Ablagem&#246;glichkeiten hat, die entweder hygienisch oder trocken genug sind, ziehe ich mich meist im Zimmer aus und schl&#252;pfe in den Bademantel, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie man Geschichten f&uuml;r seinen Blog findet</strong></p>
<p>Heute endete das beanspruchende Social-Software-Seminar bereits um 15 Uhr. Eine Stunde fr&uuml;her war ich also fertig und wollte nur noch unter die Dusche. Wochenende!<br />
Da das Bad nicht viele Ablagem&ouml;glichkeiten hat, die entweder hygienisch oder trocken genug sind, ziehe ich mich meist im Zimmer aus und schl&uuml;pfe in den Bademantel, um W&auml;scheberge im Bad zu vermeiden.<br />
Gesagt, getan. Ich stehe also gerade nackt im Zimmer als mir einf&auml;llt, dass doch schon seit heute morgen die ganze Zeit Bauarbeiter am Fenster vorbeiwatscheln und reinschielen, denn unser sch&ouml;nes Studentenwohnheim wird renoviert. Mit Vorliebe samstags, wie wir heut fr&uuml;h um 8 erfahren durften.<br />
Ich werfe also einen panischen Blick Richtung Fenster und schl&uuml;pfe schnell in den Bademantel und &ndash; ZACK!</p>
<p>Zuerst dachte ich, da ist eine Nadel im Bademantel.<br />
Bis mir beim Abtasten klar wird, dass das ziemlich unlogisch w&auml;re.<br />
Daraufhin denke ich, es muss also an dem Etikett liegen, das irgendwie in eine besonders empfindliche Stelle gepiekt hat (sind ja manchmal ziemlich hart-kantig diese Dinger). Aber nichts.<br />
Verwirrt, warum es so schmerzt, ich aber nichts finden kann, stelle ich mich vor den Spiegel und versuche die Stelle zu sehen ohne mich f&uuml;r die Welt zu entbl&ouml;&szlig;en, und entdecke einen roten Punkt&#160;&#8230; und irgendwie denke ich immer noch an die Nadeltheorie und sp&uuml;re einen zweiten starken Schmerzstich, direkt unten an den Schulterbl&auml;ttern. &bdquo;Aha, die Nadel ist runtergerutscht&#8220; und denke nat&uuml;rlich als Zweites &#8222;Verdammt, da ist doch keine Nadel!&#8220;</p>
<p>Und was erscheint? Gem&auml;hlich spaziert eine Wespe aus meinem Bademantel!<br />
Panik! Weil erstens der Schmerz immer schlimmer wird und zweitens das Vieh sich verheddert hat. Es folgt b&uuml;hnenreife Akrobatik beim Versuch den Bademantel so schnell wie m&ouml;glich sich vom Leib zu rei&szlig;en ohne die Bestie dabei wieder zu ber&uuml;hren.<br />
Schlie&szlig;lich schaffe ich es, ziehe mir nur meinen schwarzen Mantel &uuml;ber und renne in den WG-Gang um erst einmal Abstand von der torkelnden Wespe zu gewinnen.<br />
Just in diesem Moment kommt mein Mitbewohner Flo die Treppe hoch, sieht mich, sieht mich nur in einem Wintermantel bekleidet und macht entschlossen kehrt nach dem Motto &bdquo;Nee, das musst du jetzt nicht verstehn&#8230;&ldquo;.<br />
Und so kam es, dass ich jetzt im Oktober mit schmerzenden Schultern vor meinem Laptop sitze und mich frage, was diese Wespe mir sagen wollte. Denn in dem Moment als es geschah, habe ich mich gefragt, wor&uuml;ber ich denn um Himmels Willen im Blog berichten solle. Und die Antwort kam.</p>
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