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	<title>Elysisch &#187; Beobachtungen</title>
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	<description>Die Welt mit anderen Worten sehen.</description>
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		<title>Marathon versus Sprint</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Aug 2008 06:07:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lysann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie angek&#252;ndigt, will ich heute ein bischen n&#228;her auf das Thema Berufsalltag eingehen. F&#252;r mich handelt es sich dabei trotz einiger Praktika immer noch um ein Thema, dass ich als gewisserma&#223;en Au&#223;enstehende beurteile. Ich bin froh, noch nicht vor der Entscheidung zu stehen, ob ich lieber Sicherheit oder Selbstverwirklichung (sprich Freiheit) erreichen m&#246;chte. Ich denke, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie angek&uuml;ndigt, will ich heute ein bischen n&auml;her auf das Thema Berufsalltag eingehen. F&uuml;r mich handelt es sich dabei trotz einiger Praktika immer noch um ein Thema, dass ich als gewisserma&szlig;en Au&szlig;enstehende beurteile. Ich bin froh, noch nicht vor der Entscheidung zu stehen, ob ich lieber Sicherheit oder Selbstverwirklichung (sprich Freiheit) erreichen m&ouml;chte. Ich denke, jeder hat andere Vorstellungen, was seinen Job betrifft. Auf jeden Fall will keiner die letzen zwei Arbeitsstunden des Tages immer wieder auf die Uhr schauen und leise verzweifelt &#8222;Let me go hooo-ooo-oome&#8220; von Michael Bubl&eacute; summen.</p>
<p><strong>Gelernt habe ich aber so viel:</strong></p>
<p>Wenn du durch das Unternehmen l&auml;ufst &#8211;&#160;und sei es, um einen Notizblock zu holen&#160;&#8211; geh niemals mit leeren H&auml;nden. Nimm einen Notizblock mit. Das sieht nach &#8222;wichtig&#8220; und &#8222;besch&auml;ftigt&#8220; aus.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 298px"><img src="http://lh4.ggpht.com/LysannK/SJSom4qAjbI/AAAAAAAAAXg/YAXuGt194mg/s288/jobBild.jpg" alt="" width="288" height="159" /><p class="wp-caption-text">Gesehen? Die Madame in der Mitte weiss das auch. Nur so kann sie sich in der harten Männerwelt behaupten.</p></div>
<p>Wenn du um 14 Uhr das Unternehmen verl&auml;&szlig;t (nat&uuml;rlich wegen der vielen &Uuml;berstunden) und davor noch telefonierst, verabschiede dich mit einem &#8222;Und ein sch&ouml;nes Wochenende&#160;&#8211; falls wir uns nicht mehr sehen.&#8220; Alles andere h&ouml;rt sich nach faul und zu wenig besch&auml;ftigt an.</p>
<p>Wenn du am Arbeitsplatz sitzt und in Gedanken abschweifst (meistens der Moment, in dem man vertr&auml;umt aus dem Fenster schaut), so kritzel nebenbei etwas aufs Papier. Das sieht auch nach ordentlich besch&auml;ftigt und wichtig aus. Also immer sch&ouml;n einen Stift in der Hand halten.</p>
<p>Bester Zeitpunkt f&uuml;r eine Pause ist nicht die Mittagspause. Da hat man sich sozial zu verhalten und  vorsichtig beim Small-talk-Ballett mitzutanzen. Wehe man verpasst den Einsatz oder redet zu viel oder noch schlimmer: das Falsche. Eigentlich ist man in dieser Zeit unter dem gr&ouml;&szlig;ten Leistungsdruck. Also: Abschalten ist erst in der unauff&auml;lligen Teepause erlaubt. Der Gang in die K&uuml;che entspannt und man kann vollkommen gedankenfrei dem Wasser beim Kochen zuschauen, das frische Aroma des Tees beim Aufgie&szlig;en einatmen und langsam zur&uuml;ckschlendern, mit einem St&uuml;ck Ruhe in der Tasse. Angesichts des Bl&auml;tterinfernos kommt es bei mir auf bis zu 4 Tassen Tee am Tag. Ja, obwohl wir Sommer haben.</p>
<p>Allgemein ist es mir r&auml;tselhaft, wie Menschen von 8 Uhr morgens bis 17 Uhr abends durcharbeiten k&ouml;nnen. Ich bin nicht faul, ich hoffe ich erwecke hier nicht den falschen Eindruck! Aber wenn ich eine Sache mache, so geht das zwei Stunden intensiv und danach ist mein Hirn erstmal Brei und ich ben&ouml;tige dringend Abwechslung. Man blickt auf und sieht dass alle anderem im B&uuml;ro hochkonzentriert weiterarbeiten. Keiner sieht auch nur eine Minute nicht nach Arbeit aus. Also rafft man sich zusammen, qu&auml;lt sich weiter durch&#160;&#8211; und macht dann meistens mehr Fehler als sonst und ruft gedanklich das erl&ouml;sende Mittagsessen herbei. Am Nachmittag das gleiche Spiel. Allerdings mit immer mehr Teepausen durchsetzt. Was machen die stundenlang? Vielleicht arbeiten sie langsamer und daf&uuml;r l&auml;nger? Bin ich ein Sprint-Arbeiter? Denn eigentlich komme ich mit der Arbeit immer sehr gut hin und bin meist fr&uuml;her fertig als vereinbart. Und wenn dem so ist, was mache ich dann in der Zeit, die ich zur gedanklichen Regeneration ben&ouml;tige und sehe dabei auch noch besch&auml;ftigt aus? Momentan ist meine Strategie eine noch recht ehrenwerte angesichts meiner Situation. So lese ich viele Online-Zeitungen, was ja eigentlich f&uuml;r mein Studium wichtig ist und informiere mich f&uuml;r kommende Praktika und Praxissemester. Die Feuilletons kenne ich mittlerweile besonders gr&uuml;ndlich. Trotzdem, die Verwunderung angesichts der Marathonworker bleibt.</p>
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		<title>Das Leben der Archivare</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Aug 2008 16:42:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lysann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lageberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter einem Dokumentar oder Archivar stellt man sich einen buckligen Alten vor, der durch die Katakomben schl&#252;rft, immer mit einem Stapel uralter Dokumente beladen. Er allein kann noch die kryptische Notiz am Rand der wichtigen Verk&#252;ndung entschl&#252;sseln, er allein kennt alle wichtigen Namen der Geschichte, die leider vom Staub der Zeit zugedeckt wurden. Im Kontakt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="margin:10px;" src="http://lh3.ggpht.com/LysannK/SJSM7wrTjNI/AAAAAAAAAXY/jdXLIVGkmH8/s144/gutenbergbibel_160.jpg" alt="" width="114" height="144" />Unter einem Dokumentar oder Archivar stellt man sich einen buckligen Alten vor, der durch die Katakomben schl&uuml;rft, immer mit einem Stapel uralter Dokumente beladen. Er allein kann noch die kryptische Notiz am Rand der wichtigen Verk&uuml;ndung entschl&uuml;sseln, er allein kennt alle wichtigen Namen der Geschichte, die leider vom Staub der Zeit zugedeckt wurden. Im Kontakt zur Au&szlig;enwelt zischt er meistens Mahnungen der Art: &#8222;Nichts ber&uuml;hren!&#8220;, &#8222;Nein, fass das nicht an, du bringst das nur durcheinander!&#8220; oder &#8222;Finger weg! Wo hast du das rausgezogen??! Ich hatte doch alles gerade erst geordnet&#160;&#8230;!&#8220;.</p>
<p>Das mit den Katakomben stimmt durchaus, auch zerdr&uuml;ckte Pappkartons mit ungewissen Inhalt oder &uuml;berquellende, unlesbar beschriftete Ordner geh&ouml;ren zu meinem Einsatzgebiet. Bucklig bin ich allerdings bis jetzt noch nicht, aber mein Bizeps l&auml;sst sich sehen. Fraglich nur, ob das noch unter die Rubrik Traumfigur f&auml;llt.</p>
<p>Das Sch&ouml;ne daran, ist dass man dem &#8222;Arbeitsplatz&#8220; entfliehen kann. Ich bin gerne im Geb&auml;ude unterwegs, allein in R&auml;umen, vergraben in Papier. Man kann sagen was man will, aber in einem Drei-Mann-B&uuml;ro ist man eben immer irgendwie &uuml;berwacht. Doch davon morgen mehr.</p>
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		<title>Bei Langeweile</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Jan 2008 15:32:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lysann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Beschäftigungstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[ Hier eine kleine beispielhafte Liste, die eure Fantasie beim n&#228;chsten Langeweileanfall inspirieren k&#246;nnte: Diesen Beitrag k&#246;nnt ihr euch auch anh&#246;ren.

Konvertieren und Yoga in der Fu&#223;g&#228;ngerzone lehren.
Alle Uhren gleichstellen, am Besten nach der Atomuhr, nur so wei&#223; man die Uhrzeit wirklich genau.
Spontane Stadtbesichtigung bei Nacht (man hat endlich alles f&#252;r sich und niemand steht andauernd [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.chilloutzone.de/blog/archive/2005-04-05/ein_monitorisches_meisterwerk"><img class="left" src="http://lh4.google.de/LysannK/R4oc9fJwhDI/AAAAAAAAANg/tU-hHWLU5mE/s144/langeweile.jpg" alt="" hspace="25" vspace="10" align="left" /></a> <strong>Hier eine kleine beispielhafte Liste, die eure Fantasie beim n&auml;chsten Langeweileanfall inspirieren k&ouml;nnte:</strong> <em></em><a href="http://www.box.net/encoded/12057585/123724973/9c6b45a7e4a1913b101ffe800ea323f5" target="_blank">Diesen Beitrag k&ouml;nnt ihr euch auch anh&ouml;ren.</a></p>
<ol>
<li>Konvertieren und Yoga in der Fu&szlig;g&auml;ngerzone lehren.</li>
<li>Alle Uhren gleichstellen, am Besten nach der Atomuhr, nur so wei&szlig; man die Uhrzeit wirklich genau.</li>
<li>Spontane Stadtbesichtigung bei Nacht (man hat endlich alles f&uuml;r sich und niemand steht andauernd im Bild).</li>
<li>Mit Pflanzen reden, weil sie noch wirklich zuh&ouml;ren und dankbar sind, wenn sich jemand mit ihnen unterh&auml;lt (hoffe ich Mal).</li>
<li>In der Zeitung Rechtschreibfehler anstreichen (wer das Ganze gleich &#8222;richtig&#8220; machen will: Notenskala aufstellen und Noten verteilen. Auch Zeugnisse sind m&ouml;glich in Form von Leserbriefen).</li>
<li>Abschiedsbriefe schreiben und gl&uuml;cklich trotzend weiterleben.</li>
<li>Zur&uuml;ckgelassene Bons in Einkaufsw&auml;gen anschauen und daraus sich das Leben anderer vorstellen.</li>
<li>Die &Auml;ste am kahlen Baum vorm Fenster z&auml;hlen (sonst geht das ja wegen den vielen Bl&auml;ttern leider nicht).</li>
<li>Listen mit Lieblingsfilmen, Lieblingsmusik oder Lieblingsb&uuml;chern erstellen (sehr verbeitet und beliebt&#160;&#8211; doch darum leicht konservativ).</li>
<li>Selbst aus Kartoffeln Chips backen, bzw. frittieren und sich freuen, der Ern&auml;hrungsindustrie ein Schnippchen geschlagen zu haben.</li>
<li>Blogs schreiben und hoffen, dass sie irgendwer da draussen liest (empfehlenswerter: Flaschenpost. Denn da kann man sich erstens &#8218;nen Fluss aussuchen und zweitens auf einer Karte schauen, wo die Flasche alles vorbeischwimmen k&ouml;nnte&#160;&#8211; auch wenn sie in Wahrheit zwe&iacute;hundert Meter weiter schon h&auml;ngengeblieben ist).</li>
<li>Endlich all die Zeitungsschnipsel lesen, die man ausgeschnitten hat, weil man dachte, dass sie irgendwann mal wichtig sein k&ouml;nnten.</li>
<li>Und dann alle Zeitungsschnipsel wegschmeissen, weil man sieht, dass sie &uuml;berhaupt nicht wichtig waren.</li>
<li>Ganz beliebt: Sachen aussortieren.</li>
<li>Mitleid mit den aussortierten Dingen haben und die H&auml;lfte wieder aus dem M&uuml;ll retten.</li>
<li>Sich &uuml;ber den schwer erreichbaren Dreck hinter der Heizung &auml;rgern und laut lamentierend rumschrubben.</li>
<li>Eine aufw&auml;ndige Mahlzeit kochen, mit Suppe, Salat, Zwischenspeise und Ameuse-guele sowie Aperitif, um dann zu sehen, dass man alleine nicht mal die Suppe schafft. Inklusive dem Aufr&auml;umen und Einkaufen exotischer Zutaten, eine nette Art der Zeitverschwendung.</li>
<li>Alle B&uuml;cher im Regal genau auf eine Linie r&uuml;cken (ganz sicher nicht meine Idee).</li>
<li>Oder nach Farbe sortieren (schon eher meine Idee).</li>
<li>Das Lexikon durchlesen, weil man davon tr&auml;umt, endlich alles zu wissen.</li>
<li>Pl&auml;ne zur &Uuml;bernahme der Weltherrschaft schmieden.</li>
<li>&Uuml;berlegen, was einem fehlt und wer dran schuld sein k&ouml;nnte&#160;&#8211; auch sehr beliebt.</li>
<li>Einen perfekten Bank&uuml;berfall planen (schlie&szlig;lich hatten wir alle mittlerweile genug Unterricht durch all die Serien und B&uuml;cher, in denen Fehler aufgedeckt wurden).</li>
<li>Vor dem Spiegel stehen und mal an dieser und mal an jener Haarstr&auml;hne rumzupfen, um herauszufinden, ob man sch&ouml;n aussieht, sich die Haare schneiden sollte oder besser das Shampoo wechseln oder gleich den Mann&#8230;?</li>
<li>In Elektronikgesch&auml;ften auf neue technische Ger&auml;tschaften Jagd machen, die das Leben erleichtern.</li>
<li>In Elektronikgesch&auml;ften auf neue M&auml;nner Jagd machen, die das Leben erleichtern (zumindest vorerst).</li>
<li>Sich &uuml;berlegen, was man alles tun m&uuml;sste, eine To-do-liste schreiben, nach Priorit&auml;t und Themengebieten sortieren und dann doch nichts von all dem tun.</li>
<li>Das Zimmer aufr&auml;umen und den letzten hartn&auml;ckigen Fussel vom Teppich zupfen und dann sich nicht mehr bewegen, damit nicht alles wieder dreckig wird.</li>
<li>Die M&ouml;bel umstellen und dabei eine v&ouml;llig neue Seite des Zimmers entdecken&#160;&#8211; und an sich selbst.</li>
</ol>
<p>Wenn man all das &uuml;berfliegt, zeigt sich doch ein einf&uuml;hlsames Bild vom Menschen. Er versucht Ordnung oder Abwechslung in sein Leben zu bringen und sei es durch seine Bleistifte.<br />
Deswegen habt Verst&auml;ndnis mit dem teilweise unverst&auml;ndlichem Verhalten eurer N&auml;chsten, sie versuchen nur mit sich selbst klarzukommen.</p>
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		<title>Eine Hommage</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Nov 2007 17:48:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lysann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschlossene Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtungen]]></category>

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		<description><![CDATA[ Ich m&#246;chte auf diesem Wege einer kleinen Person zu Ruhm verhelfen. Naja klein ist sie nicht, nur meine kleine Schwester und auch meine Hilfe zum Ruhm hat sie wahrlich nicht n&#246;tig. Doch m&#246;chte ich euch an drei Dingen zeigen, was sie zu &#8222;meiner Kleinen&#8220; macht:
1. Dass sie sich immer so verh&#228;lt, als ob sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" src="http://lh4.google.de/LysannK/R08I-wghB6I/AAAAAAAAAIM/6NVBcnj0Z6o/s144/FamilienbildBall1.JPG" alt="" hspace="10" vspace="10" align="left" /> Ich m&ouml;chte auf diesem Wege einer kleinen Person zu Ruhm verhelfen. Naja klein ist sie nicht, nur meine kleine Schwester und auch meine Hilfe zum Ruhm hat sie wahrlich nicht n&ouml;tig. Doch m&ouml;chte ich euch an drei Dingen zeigen, was sie zu &#8222;meiner Kleinen&#8220; macht:</p>
<p>1. Dass sie sich immer so verh&auml;lt, als ob sie die &Auml;ltere von uns beiden ist. Manchmal glaube ich es ihr sogar. Anbei bemerkt, es liegen 6 Jahre zwischen uns. Ob sie mich beim Einkaufen fragt, ob ich auch wirklich an alles gedacht habe oder beim Autofahren sagt &#8222;Ras nicht so&#8220;, ob sie meinen Lieblings-Lidl-Verk&auml;ufer in H&ouml;rweite runtermacht &#8222;Wie der dich wieder angel&auml;chelt hat! &#8220; oder mich in den seltamsten Situationen st&auml;rkt&#160;&#8211; meine Schwester ist wirklich mit allen Wassern gewaschen.</p>
<p>2. Sie geh&ouml;rt eindeutig zur Familie. Sie ist aufbrausend, und kann doch durch ihr unschuldiges L&auml;cheln jeden rumkriegen. Sie verhandelt gerne. Wenn wir Schokolade essen, bekommt jeder eine Tafel. Anders gibts nur Krieg. Und Krieg gibt es h&auml;ufig, denn bei uns wird viel gestritten, manchmal auch bis aufs Blut. Doch sind wir sind uns einig, wenn es darum geht, den Gegner niederzumachen.</p>
<p>3.  Wir sind zwei Showqueens. Wenn wir gemeinsam Bollywoodfilme schauen, geht ein wahres Feuerwerk an Mitgef&uuml;hl, Mitsingen oder ironischen Zwischenkommentaren &uuml;ber die B&uuml;hne. Au&szlig;er sie schnappt sich mal wieder das letzte Schokobonbon&#160;&#8211; doch trotzdem: Mit niemand anderem macht Fernsehschauen soviel Spa&szlig;.</p>
<p>Also Janet, meine gaanz, ganz Kleine (ich wei&szlig;, das &auml;rgert dich), ich w&uuml;nsche dir alles Gute zum Geburtstag!!<br />
Du wei&szlig;t, ich bin da f&uuml;r dich und wenn es hart auf hart kommt, dann kommst du mal zu mir zum Urlaub machen.</p>
<p>So, und jetzt bist du ein bischen ber&uuml;hmt ;)</p>
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		<title>Alte Stra&#223;en</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Nov 2007 19:08:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lysann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlossene Texte]]></category>
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		<category><![CDATA[Beobachtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Heimat]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensgefühl]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist alles eine H&#252;lle. Eine Haut. Bestandteil eines gr&#246;&#223;eren K&#246;rpers. Als ob beim Einatmen, alles einatmet &#8211; die B&#228;ume, die H&#228;user, das Licht. Und wieder ausatmet, Spannung verliert, zusammensinkt. Und erneut nach Luft und Leben dr&#228;ngt.
Meine Umgebung, die Stadt in der ich nun solange Erinnerungen gemacht und sie an verschiedenste Orte gekn&#252;pft habe &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist alles eine H&uuml;lle. Eine Haut. Bestandteil eines gr&ouml;&szlig;eren K&ouml;rpers. Als ob beim Einatmen, alles einatmet &ndash; die B&auml;ume, die H&auml;user, das Licht. Und wieder ausatmet, Spannung verliert, zusammensinkt. Und erneut nach Luft und Leben dr&auml;ngt.<br />
Meine Umgebung, die Stadt in der ich nun solange Erinnerungen gemacht und sie an verschiedenste Orte gekn&uuml;pft habe &ndash; diese Stadt ist nun am Ende angelangt. Ich bin &uuml;berall dorthin gefahren, wo ich dachte, dass ich mich finden k&ouml;nnte. Und alles was ich sah, war totenstill. Das Pulsieren der Lebensadern hat diese Wege irgendwann verlassen und sich einen neuen Weg woanders gesucht. An sich keine ungew&ouml;hnliche Sache. Wenn ich nicht mitten in dieser leblosen Haut stecken w&uuml;rde.<br />
Es ist alles anders heute, wenn ich durch die Stadt gehe. Leute, die diese Stadt ausmachten, haben sie verlassen. Ich habe sie verlassen.<br />
Das Leben ist weg, nicht das Bild, und das ist wohl der schmerzhafteste Teil, den es zu Verstehen gibt.</p>
<p>*Anmerkung: Diese Gedanken stammen vom letzten Jahr, doch ich lasse sie hier noch einmal aufleben.</p>
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		<title>Wilde St&#246;ckchenwerfer</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Nov 2007 09:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lysann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschlossene Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibexperimente]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bloggen]]></category>
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		<category><![CDATA[Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch die Aufmerksamkeit eines gewissen Herrn Artemis Fowl alias Florian Siebeck bin ich in den Besitz eines besonderen &#8222;St&#246;ckchens&#8220; gekommen:
Ein St&#246;ckchen. Jeder Spieler, jede Spielerin beschreibt acht Dinge von sich: Irgendwelche, keine bestimmten. Wen das St&#246;ckchen trifft, schreibt die Antworten mit den Regeln in sein Blog. Acht Personen/Blogs sollen das St&#246;ckchen bekommen und weiterreichen. Bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch die Aufmerksamkeit eines gewissen Herrn Artemis Fowl alias <em></em><a href="http://www.floriansiebeck.com">Florian Siebeck</a> bin ich in den Besitz eines besonderen &#8222;St&ouml;ckchens&#8220; gekommen:<br />
<strong>Ein St&ouml;ckchen. Jeder Spieler, jede Spielerin beschreibt acht Dinge von sich: Irgendwelche, keine bestimmten. Wen das St&ouml;ckchen trifft, schreibt die Antworten mit den Regeln in sein Blog. Acht Personen/Blogs sollen das St&ouml;ckchen bekommen und weiterreichen. Bei den Betreffenden schreibt man einen entsprechenden Beitrag/Kommentar ins Blog. </strong></p>
<p>Ich habe mich sehr dar&uuml;ber gefreut, mit einem St&ouml;ckchen beworfen worden zu sein. So stellt man sich doch Freundschaft vor ;). Aber es hilft alles nichts, hier sind die geforderten acht Enth&uuml;llungen:</p>
<p>1. Ich habe schon als kleines M&auml;dchen auf melancholische Walzer gestanden. Warum auch immer und bei was auch immer&#160;&#8211; ich war stets zutiefst ger&uuml;hrt und wei&szlig; noch heute, dass ich den Schneewalzer fr&uuml;her stundenlang singen konnte. Lieder wie &#8222;Es war beim bal par&eacute;&#8220; von Hildegard Knef oder franz&ouml;sische Chansons wie &#8222;C&#8217;etait la derni&egrave;re walse&#8220; von Mireille Mathieu laufen auch heute noch stundenlang im Player&#160;&#8211; ohne Erbarmen.<br />
Ein kleines M&auml;dchen, dass inbr&uuml;stig ein Lied intoniert, in dem eine alte Frau ihrer Jugend oder Liebe nachtrauert&#160;&#8211; das muss ein Anblick gewesen sein.</p>
<p>2. Ich kann keine Missionare leiden. All diese Leute, die einem ihren Glauben oder ihre Moral/politische Einstellung/Weltsicht aufzwingen wollen. Jeder sollte so leben k&ouml;nnen wie es ihm gut tut, denn die meisten Lebensansichten haben ihre Gr&uuml;nde. Wenn man diese missachtet oder als dumm hinstellt, degradiert man auch den Menschen.</p>
<p>3. Ich liebe es, mich zu verkleiden. Ob es um Kleidung geht oder Verhalten&#160;&#8211; in andere Rollen schl&uuml;pfen macht mir sehr viel Spa&szlig; und dabei ver&auml;ndert sich auch der Blick auf die Welt. (Andere nennen es wohl Realit&auml;tsflucht, aber es ist gar nicht so einfach immer mit sich selbst zusammen zu sein. Man muss auch Abwechslung in eine schizophrene Beziehung bringen.)</p>
<p>4. Mein gro&szlig;er Traum ist es, ein Buch zu schreiben. Und zwar nicht seit Kurzem sondern seit ich mit acht Jahren das Buch &#8222;Wir Kinder von Bullerb&uuml;&#8220; und &#8222;Immer dieser Michel&#8220; von Astrid Lindgren gelesen habe. Es hat mich tief beeindruckt, dass B&uuml;cher so lebendig sein k&ouml;nnen, dass man am liebsten auch dort w&auml;re. Da dachte ich &#8222;Schriftsteller, das sind Menschen, die das Leben anderer Menschen versch&ouml;nern und ver&auml;ndern k&ouml;nnen&#8220;. F&uuml;r mich ist dies auch eine besonders sanfte Art der Kommunikation.</p>
<p>5. Ich mag die Zahl 5. Sie ist die Einfachste in der Welt der Mathematik. Man sieht sofort, ob etwas durch 5 teilbar ist. Auch ist es f&uuml;r mich der Inbegriff der Harmonie. Die Zahl 2 f&uuml;r die geraden Dinge kombiniert mit der 3, f&uuml;r die Welt der ungeliebten, ungeraden Zahlen.&#160;5 Finger an den H&auml;nden, die soviel verraten beim Sprechen.&#160;5 Dinge zusammen sehen immer gut aus.&#160;5 kann man nicht an einem St&uuml;ck als Zahl schreiben. Man denke auch an das Pentagon, das f&uuml;nte Element (der Geist), den Innenverteidiger beim Fu&szlig;ball oder einfach den Monat Mai, in dem ich geboren bin.</p>
<p>6. Schaukelst&uuml;hle. Es ist einfach das Sch&ouml;nste f&uuml;r mich auf einem Stuhl zu kippeln, auf der Schaukel hin und her zu schwingen oder auf einem Schaukelstuhl zu wippen und nachzudenken.</p>
<p>7. Regen, Lesen und Tee. Das ist die heilige Dreier-Kombination.<br />
Das H&ouml;chste der Gef&uuml;hle ist erreicht, wenn der Herbst endlich wieder da ist. Es ist leider so eine kurze &Uuml;bergangszeit. Man will die letzen Sonnenstrahlen f&ouml;rmlich in sich aufsaugen, die flammenden B&auml;ume in sich einbrennen.Wind zieht an den Haaren und Bl&auml;tterwirbel streichen &uuml;ber die Stra&szlig;e. Dann mehren sich die Laubhaufen, so dass man sich durchw&uuml;hlen muss um durchzukommen und letztendlich, der peitschende Regen der alles in N&auml;sse h&uuml;llt. Es gibt keine heiligere Zeit um in B&uuml;chern zu versinken, den dampfenden Tee neben sich zu schnuppern und sich tiefer in die Kuscheldecke zu huscheln, w&auml;hrend draussen der Regen w&uuml;tet.</p>
<p>8. Und jetzt fehlt nur noch eine letzte Sache &uuml;ber mich und die Forderungen sind erf&uuml;llt: Ich beobachte gerne.</p>
<p>Hoffentlich habe ich jetzt niemanden verwirrt, oder gar zum Nachdenken gezwungen (den man ist ja zur Unterhaltung da&#8230;). Und um diese wunderbare Art der Selbstreflexion nicht f&uuml;r mich zu behalten, muss ich nat&uuml;rlich das St&ouml;ckchen weiterwerfen: N&auml;mlich an <em></em><a href="http://alexversuchtzubloggen.blogspot.com/">Alex</a>, <em></em><a href="http://zyankalikapsel.wordpress.com/">Kathrin</a>, Oma!, <em></em><a href="http://rioreiser.wordpress.com/">Patrick</a>, <em></em><a href="http://genickstarre.wordpress.com/">Rebecca</a>, <em></em><a href="http://dandelo.wordpress.com/">Sebastian</a>, <em></em><a href="http://papilia.myblog.de/">Anke</a> und <em></em><a href="http://birte.wordpress.com/">Birte</a>. Aber keinen Druck! Schlie&szlig;lich dient es ja in erster Linie euch selbst und dem Leser und in Ankes Blog wird es wohl thematisch schwer reinpassen. Auf jeden Fall solltet ihr die Links nutzen, um mal bei ihnen reinzuschauen. Pr&auml;dikat: Lesenswert :)</p>
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