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	<title>Elysisch &#187; Bloggen</title>
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	<description>Die Welt mit anderen Worten sehen.</description>
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		<title>Funkstille</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Feb 2008 08:21:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lysann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[C. G. Jung]]></category>
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		<description><![CDATA[Aaah! Ich sollte dringend etwas schreiben!
Links zu sehen: Ein blockierter Blogger fleht um Inspiration.
Ich wei&#223;, ihr wartet sicher schon gespannt, aktualisiert zweimal t&#228;glich diese Seite und betet um einen neuen Eintrag. Und ehrlich: Ich habe schon f&#252;nf verschiedene Anf&#228;nge gehabt, doch es gibt einfach nichts zu erz&#228;hlen.
Ich suche verzweifelt nach einem Thema, etwas Interessantem, mittlerweile [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" src="http://lh3.google.de/LysannK/R8PZEJ8rN1I/AAAAAAAAAQg/1tG1f2IAtKQ/s144/rainer-blockade.jpg" alt="" hspace="15" vspace="10" align="left" /><strong>Aaah! Ich sollte dringend etwas schreiben!</strong></p>
<p><em>Links zu sehen:</em> Ein blockierter Blogger fleht um Inspiration.</p>
<p>Ich wei&szlig;, ihr wartet sicher schon gespannt, aktualisiert zweimal t&auml;glich diese Seite und betet um einen neuen Eintrag. Und ehrlich: Ich habe schon f&uuml;nf verschiedene Anf&auml;nge gehabt, doch es gibt einfach nichts zu erz&auml;hlen.</p>
<p>Ich suche verzweifelt nach einem Thema, etwas Interessantem, mittlerweile darf es sogar teilweise lapidar sein, aber nichts! Wo in aller Welt sind nur die aufregenden Dinge in meinem Leben geblieben?</p>
<p>Normalerweise kann ich nicht einen Tag &uuml;berstehen, ohne dass ich mir den Ellenbogen ansto&szlig;e, ein Glas Wasser &uuml;ber den Laptop kippe oder das Ohr beim Schlafen breche. Ok, das alles ist mir auch passiert, aber nicht an einem Tag. Sondern sch&ouml;n &uuml;ber die Woche verteilt. Die allt&auml;glichen Neckereien des Lebens eben.</p>
<p>Und wenn das Leben eben grad nichts in petto hat, lehne ich mich halt zur&uuml;ck und lese weiter, n&auml;mlich &#8222;Erinnerungen, Tr&auml;ume, Gedanken von C.G. Jung&#8220;. Bei dem passiert wenigstens was.</p>
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		<title>Was? Schon so viel?</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jan 2008 20:26:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lysann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Schneidersitz hocke ich auf meinem Bett, die Kopfh&#246;rer wie ein Pilot um den Hals, die unendlichen Weiten des Internets vor mir. Und ich bin erstaunt und stolz, was ich alles geschafft habe. H&#228;tte man mir vorher gesagt, was ich hier alles ausprobieren und einbinden w&#252;rde, ich h&#228;tte es nicht geglaubt. Jetzt lese ich es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Schneidersitz hocke ich auf meinem Bett, die Kopfh&ouml;rer wie ein Pilot um den Hals, die unendlichen Weiten des Internets vor mir. Und ich bin erstaunt und stolz, was ich alles geschafft habe. H&auml;tte man mir vorher gesagt, was ich hier alles ausprobieren und einbinden w&uuml;rde, ich h&auml;tte es nicht geglaubt. Jetzt lese ich es sogar vor. Und sehr bald&#160;&#8211; wenn ich endlich meine H&auml;nde auf einen funktionst&uuml;chtigen Scanner legen kann&#160;&#8211; werdet ihr auch ab und zu ein paar Zeichnungen von mir zu sehen bekommen. Ich habe sogar &uuml;berlegt, den Zeichenprozess entweder mit Scannen im 5-min&uuml;tigen Takt oder per Video (habe aber keinerlei Aufzeichnungsger&auml;t momentan) nachvollziehbar zu machen. W&auml;hrenddessen k&ouml;nnte ich euch dann erkl&auml;ren, was ich da mache. Muss dann unbedingt dran denken, vorher aufzur&auml;umen und die H&auml;nde von allen Notizen zu befreien, die ich mir gerne draufkritzle.</p>
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		<title>Heute schon gebloggt?</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jan 2008 14:53:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lysann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Am Rand]]></category>
		<category><![CDATA[Lageberichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
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		<description><![CDATA[ Ein bischen Bildereinbinden, ein bischen Text, ein bischen Witz, ein bischen Layout&#160;&#8211; alles hab ich mal ein bischen probiert. Darf es noch ein bischen mehr sein?
Langsam kommt doch das Selbstverst&#228;ndnis als Bloggerin. W&#252;rde jetzt jemand in den Raum rufen: &#8222;He, du Blogger!&#8220;, k&#246;nnte ich mich m&#246;glicherwiese angesprochen f&#252;hlen&#160;&#8211; im Gegensatz zum Anfang. Man hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" src="http://lh5.google.de/LysannK/R2ZnHvJwg4I/AAAAAAAAAK8/FXtu3Le0IA4/s144/Test11-TEST.jpg" alt="" hspace="10" vspace="10" align="left" /> <strong>Ein bischen Bildereinbinden, ein bischen Text, ein bischen Witz, ein bischen Layout&#160;&#8211; alles hab ich mal ein bischen probiert. Darf es noch ein bischen mehr sein?</strong></p>
<p>Langsam kommt doch das Selbstverst&auml;ndnis als Bloggerin. W&uuml;rde jetzt jemand in den Raum rufen: &#8222;He, du Blogger!&#8220;, k&ouml;nnte ich mich m&ouml;glicherwiese angesprochen f&uuml;hlen&#160;&#8211; im Gegensatz zum Anfang. Man hat Herzblut investiert und viel Zeit (h&auml;tte ich das gewusst!), und langsam beginne ich es zu lieben.</p>
<p>Doch ich stelle mir h&auml;ufiger die Frage, wo der Blog hinf&uuml;hren soll.<br />
Man kann viel tr&auml;umen und viel tun. Aber was ist realistisch? Wie viel Aufwand lohnt sich? Bringt es mich weiter?</p>
<p><strong>Zum einen</strong> die Familie. Ich habe das Gef&uuml;hl, seit ich diesen Blog f&uuml;hre, kann sich vor allem meine Familie genauer vorstellen, was ich so im fernen Darmstadt mache. Ja, wie ich &uuml;berhaupt schreibe. Ob ich trotz allem noch was werden k&ouml;nnte.<br />
Es ist nicht einfach, allen alles zu zeigen. Je nach Person existiert auch ein bestimmtes Bild von mir. Durch diesen Blog k&ouml;nnte es sein, dass ich anders wahrgenommen werde, da ich zu niemand bestimmten rede und daher auch keiner bestimmten oder konsequenten Rolle entspreche.<br />
Vielleicht wird man ernster genommen oder st&auml;rker unterst&uuml;tzt, doch ich denke, es fallen auch Masken.</p>
<p><strong>Zum anderen</strong> h&auml;lt mich dieser Blog dazu an, mein Wissen &uuml;ber Layout, HTML, CSS sowie Textgestaltung konkret anzuwenden und mehr auszuprobieren. Ich bin nicht als der Technikfreund bekannt, aber selbst wenn man etwas nicht besonders lieben kann, kann es nicht von Nachteil sein, es zu beherrschen. Man muss schlie&szlig;lich seinen Feind kennen!</p>
<p><strong>Zum wiederum anderen</strong> (ich nenne das die neue Lysannsche Aufz&auml;hlung, besonders geeignet f&uuml;r Leute, die nur bis zwei z&auml;hlen k&ouml;nnen) kann ich auf diese Weise &#8222;Kontakt&#8220; mit vielen alten Freunden halten. Wobei Kontakt doch ein wenig mehr Feedback der Mitlesenden erfordern w&uuml;rde. Also eher im Stil einer Rundmail (nicht wahr, Anna?).</p>
<p><strong>Zum allerletzt einen</strong> kann ich auf diese Weise mal all die Dinge loswerden, die so in mir rumspuken, die zum Erz&auml;hlen zu lang sind und f&uuml;r eine Kurzgeschichte zu kurz.</p>
<p><strong>Doch darf es noch ein bischen mehr sein?</strong></p>
<p>Das ist die Frage.</p>
<ul>
<li> Wenn ich diese Seite aufsuche, schaue ich immer, was ich denn so geschrieben habe. Und bin entt&auml;uscht. Ich h&auml;tte gern mehr Blogbeitr&auml;ge, am besten regelm&auml;&szlig;ig, damit ich wei&szlig;, wann ich neue Beitr&auml;ge auf meinem Blog finden kann und nicht immer gespannt aktualisiere, um dann wieder nichts vorzufinden (schlie&szlig;lich haben nicht alle einen <a href="http://www.google.de/reader/">Feedreader</a>). Ich bin am Schwanken zwischen zweimal die Woche oder dreimal. Am Besten bestimmte Tage, daf&uuml;r m&uuml;ssen die Beitr&auml;ge nicht mehr so lang sein.</li>
<li>Dann zum Layout. Ich bin ja ein &auml;sthetischer Mensch und manchmal &uuml;berlege ich mir ernsthaft, ob es nicht einfacher w&auml;re, die Beitr&auml;ge von Hand zu schreiben, einzuscannen und voil&agrave;&#160;&#8211; fertig ist der pers&ouml;nliche Blog. Wir k&ouml;nnen das ja mal ausprobieren. Einfach melden, ich bin gerne dabei.</li>
<li>Mit freundlicher Unterst&uuml;tzung von <a href="http://floriansiebeck.com/">Florian</a> ist die obere Bildleiste entstanden, die mir recht gut gef&auml;llt. Anzumerken ist, dass Nummero 3. und&#160;&#8230; Moment&#160;&#8230; nachz&auml;hlen&#8230; 8. von mir gezeichnet sind. Das w&auml;re auch eine M&ouml;glichkeit, die ich zur Zeit hin und her w&auml;lze. Soll ich ein paar meiner Zeichnungen hier einbinden?</li>
<li>Dann h&ouml;re ich immer wieder, dass manche sich die Beitr&auml;ge ausdrucken. Ob ich eine Druckversion einbauen sollte, oder geht es auch so?</li>
<li>Die Sortierung. Am Liebsten w&uuml;rde ich die langsam wachsende Anzahl der Blogbeitr&auml;ge nach Inhalt sortieren und nicht nach Monat.</li>
<li>Und soll ich <a href="http://lysann.twoday.net/stories/4525482/main">die B&uuml;cherliste</a> erweitern? Eine kleine Buchkritik pro Woche, weil Lesen schlie&szlig;lich ein wichtiger Bestandteil meines Lebens ist?</li>
</ul>
<p><strong>Jetzt seid ihr mal mit meinen Gedanken geflutet worden. So viel Freiheit bietet auch viel Raum zum Entscheiden. Ich bin mir noch unsicher wie es weitergehen soll, doch jetzt habt ihr meine Blogwelt offen vor euch liegen.</strong></p>
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		<title>Wilde St&#246;ckchenwerfer</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Nov 2007 09:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lysann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschlossene Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibexperimente]]></category>
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		<description><![CDATA[Durch die Aufmerksamkeit eines gewissen Herrn Artemis Fowl alias Florian Siebeck bin ich in den Besitz eines besonderen &#8222;St&#246;ckchens&#8220; gekommen:
Ein St&#246;ckchen. Jeder Spieler, jede Spielerin beschreibt acht Dinge von sich: Irgendwelche, keine bestimmten. Wen das St&#246;ckchen trifft, schreibt die Antworten mit den Regeln in sein Blog. Acht Personen/Blogs sollen das St&#246;ckchen bekommen und weiterreichen. Bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch die Aufmerksamkeit eines gewissen Herrn Artemis Fowl alias <em></em><a href="http://www.floriansiebeck.com">Florian Siebeck</a> bin ich in den Besitz eines besonderen &#8222;St&ouml;ckchens&#8220; gekommen:<br />
<strong>Ein St&ouml;ckchen. Jeder Spieler, jede Spielerin beschreibt acht Dinge von sich: Irgendwelche, keine bestimmten. Wen das St&ouml;ckchen trifft, schreibt die Antworten mit den Regeln in sein Blog. Acht Personen/Blogs sollen das St&ouml;ckchen bekommen und weiterreichen. Bei den Betreffenden schreibt man einen entsprechenden Beitrag/Kommentar ins Blog. </strong></p>
<p>Ich habe mich sehr dar&uuml;ber gefreut, mit einem St&ouml;ckchen beworfen worden zu sein. So stellt man sich doch Freundschaft vor ;). Aber es hilft alles nichts, hier sind die geforderten acht Enth&uuml;llungen:</p>
<p>1. Ich habe schon als kleines M&auml;dchen auf melancholische Walzer gestanden. Warum auch immer und bei was auch immer&#160;&#8211; ich war stets zutiefst ger&uuml;hrt und wei&szlig; noch heute, dass ich den Schneewalzer fr&uuml;her stundenlang singen konnte. Lieder wie &#8222;Es war beim bal par&eacute;&#8220; von Hildegard Knef oder franz&ouml;sische Chansons wie &#8222;C&#8217;etait la derni&egrave;re walse&#8220; von Mireille Mathieu laufen auch heute noch stundenlang im Player&#160;&#8211; ohne Erbarmen.<br />
Ein kleines M&auml;dchen, dass inbr&uuml;stig ein Lied intoniert, in dem eine alte Frau ihrer Jugend oder Liebe nachtrauert&#160;&#8211; das muss ein Anblick gewesen sein.</p>
<p>2. Ich kann keine Missionare leiden. All diese Leute, die einem ihren Glauben oder ihre Moral/politische Einstellung/Weltsicht aufzwingen wollen. Jeder sollte so leben k&ouml;nnen wie es ihm gut tut, denn die meisten Lebensansichten haben ihre Gr&uuml;nde. Wenn man diese missachtet oder als dumm hinstellt, degradiert man auch den Menschen.</p>
<p>3. Ich liebe es, mich zu verkleiden. Ob es um Kleidung geht oder Verhalten&#160;&#8211; in andere Rollen schl&uuml;pfen macht mir sehr viel Spa&szlig; und dabei ver&auml;ndert sich auch der Blick auf die Welt. (Andere nennen es wohl Realit&auml;tsflucht, aber es ist gar nicht so einfach immer mit sich selbst zusammen zu sein. Man muss auch Abwechslung in eine schizophrene Beziehung bringen.)</p>
<p>4. Mein gro&szlig;er Traum ist es, ein Buch zu schreiben. Und zwar nicht seit Kurzem sondern seit ich mit acht Jahren das Buch &#8222;Wir Kinder von Bullerb&uuml;&#8220; und &#8222;Immer dieser Michel&#8220; von Astrid Lindgren gelesen habe. Es hat mich tief beeindruckt, dass B&uuml;cher so lebendig sein k&ouml;nnen, dass man am liebsten auch dort w&auml;re. Da dachte ich &#8222;Schriftsteller, das sind Menschen, die das Leben anderer Menschen versch&ouml;nern und ver&auml;ndern k&ouml;nnen&#8220;. F&uuml;r mich ist dies auch eine besonders sanfte Art der Kommunikation.</p>
<p>5. Ich mag die Zahl 5. Sie ist die Einfachste in der Welt der Mathematik. Man sieht sofort, ob etwas durch 5 teilbar ist. Auch ist es f&uuml;r mich der Inbegriff der Harmonie. Die Zahl 2 f&uuml;r die geraden Dinge kombiniert mit der 3, f&uuml;r die Welt der ungeliebten, ungeraden Zahlen.&#160;5 Finger an den H&auml;nden, die soviel verraten beim Sprechen.&#160;5 Dinge zusammen sehen immer gut aus.&#160;5 kann man nicht an einem St&uuml;ck als Zahl schreiben. Man denke auch an das Pentagon, das f&uuml;nte Element (der Geist), den Innenverteidiger beim Fu&szlig;ball oder einfach den Monat Mai, in dem ich geboren bin.</p>
<p>6. Schaukelst&uuml;hle. Es ist einfach das Sch&ouml;nste f&uuml;r mich auf einem Stuhl zu kippeln, auf der Schaukel hin und her zu schwingen oder auf einem Schaukelstuhl zu wippen und nachzudenken.</p>
<p>7. Regen, Lesen und Tee. Das ist die heilige Dreier-Kombination.<br />
Das H&ouml;chste der Gef&uuml;hle ist erreicht, wenn der Herbst endlich wieder da ist. Es ist leider so eine kurze &Uuml;bergangszeit. Man will die letzen Sonnenstrahlen f&ouml;rmlich in sich aufsaugen, die flammenden B&auml;ume in sich einbrennen.Wind zieht an den Haaren und Bl&auml;tterwirbel streichen &uuml;ber die Stra&szlig;e. Dann mehren sich die Laubhaufen, so dass man sich durchw&uuml;hlen muss um durchzukommen und letztendlich, der peitschende Regen der alles in N&auml;sse h&uuml;llt. Es gibt keine heiligere Zeit um in B&uuml;chern zu versinken, den dampfenden Tee neben sich zu schnuppern und sich tiefer in die Kuscheldecke zu huscheln, w&auml;hrend draussen der Regen w&uuml;tet.</p>
<p>8. Und jetzt fehlt nur noch eine letzte Sache &uuml;ber mich und die Forderungen sind erf&uuml;llt: Ich beobachte gerne.</p>
<p>Hoffentlich habe ich jetzt niemanden verwirrt, oder gar zum Nachdenken gezwungen (den man ist ja zur Unterhaltung da&#8230;). Und um diese wunderbare Art der Selbstreflexion nicht f&uuml;r mich zu behalten, muss ich nat&uuml;rlich das St&ouml;ckchen weiterwerfen: N&auml;mlich an <em></em><a href="http://alexversuchtzubloggen.blogspot.com/">Alex</a>, <em></em><a href="http://zyankalikapsel.wordpress.com/">Kathrin</a>, Oma!, <em></em><a href="http://rioreiser.wordpress.com/">Patrick</a>, <em></em><a href="http://genickstarre.wordpress.com/">Rebecca</a>, <em></em><a href="http://dandelo.wordpress.com/">Sebastian</a>, <em></em><a href="http://papilia.myblog.de/">Anke</a> und <em></em><a href="http://birte.wordpress.com/">Birte</a>. Aber keinen Druck! Schlie&szlig;lich dient es ja in erster Linie euch selbst und dem Leser und in Ankes Blog wird es wohl thematisch schwer reinpassen. Auf jeden Fall solltet ihr die Links nutzen, um mal bei ihnen reinzuschauen. Pr&auml;dikat: Lesenswert :)</p>
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		<title>Blogging-Stress</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Oct 2007 18:59:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lysann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Am Rand]]></category>
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		<category><![CDATA[Kühlschrankphilosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Milchreis]]></category>

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		<description><![CDATA[Was tun, wenn einem die Themasuche f&#252;r seinen Blog &#252;ber den Kopf w&#228;chst?
An so viel ist zu denken, so viel kennenzulernen und dann soll ich noch nebenbei einen Blog mit neuen Beitr&#228;gen speisen. Am Besten noch t&#228;glich, um mit den Profis mithalten zu k&#246;nnen. Und sinnvoll soll er auch noch sein! Was wollt ihr denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was tun, wenn einem die Themasuche f&uuml;r seinen Blog &uuml;ber den Kopf w&auml;chst?<br />
An so viel ist zu denken, so viel kennenzulernen und dann soll ich noch nebenbei einen Blog mit neuen Beitr&auml;gen speisen. Am Besten noch t&auml;glich, um mit den Profis mithalten zu k&ouml;nnen. Und sinnvoll soll er auch noch sein! Was wollt ihr denn noch?<br />
Das einzige Thema was mir gerade im Kopf rumschwirrt ist die Frage &#8222;Von was soll ich mich morgen ern&auml;hren?!&#8220;. Denn erst kommt das Fressen, dann die Moral&#160;&#8211; das wusste schon Brecht.</p>
<p>Heute zum Beispiel gab es M&ouml;hrchen und Kar&ouml;ttchen aus der Dose. Als Vorspeise nat&uuml;rlich, denn irgendwas Gesundes sollte man ja essen. Als Hauptspeise meinen Dauerbrenner: Milchreis. Mit einer Extraportion Zucker. Und leider auch schon das vierte Mal in Folge. Ist das das Ergebnis jahrelanger Predigten &uuml;ber die gesunde Ern&auml;hrung?</p>
<p>Lebenslange Unterdr&uuml;ckung hat mich in meinem Verlangen nach ungesunden Speisen nicht aufhalten k&ouml;nnen. Ich war schon immer hei&szlig; auf Schokolade. Und jetzt, wo ich wirklich essen kann was ich will, bl&uuml;he ich erst richtig auf.<br />
Egal ob ich eine Nur-Milchreis-Woche durchziehe oder Kakao mit Butter zu jeder Mahlzeit aufs Brot schmiere in Ermangelung von Nutella, nichts ist unm&ouml;glich (ja ich fahre Toyota&#160;&#8211; woher wisst ihr das?).<br />
Wer braucht schon Vitamine? Ich habe schon fr&uuml;h erkannt, dass das alles reines Marketing ist. Die allt&auml;gliche Herausforderung mit minimalstem Zeitaufwand und Zubeh&ouml;r, das Beste aus meinen Genussnerven herauszukitzeln, ist mein Hauptforschungsgebiet. F&uuml;hrend sind T&uuml;tensuppen. Erstens sind sie recht s&auml;ttigend, zweitens schmecken sie ein bischen nach H&uuml;hnchen, drittens braucht man nur hei&szlig;es Wasser und ein paar Minuten. Nicht zu vergessen, dass man theoretisch nichts mehr trinken muss.<br />
Auch Dosenfutter ist toll: Ravioli oder Gem&uuml;se, egal ob warm oder kalt, Deckel auf und fertig is. Einziges Problem dabei ist, dass ich als Linksh&auml;nder an einem einseitigen Dosen&ouml;ffner aussehe wie bei einem Selbstmordversuch und die Dose danach immer noch nicht offen ist.<br />
Ja, die Welt des Essens&#8230;<br />
Aber immer noch bleibt die Frage, was ich morgen essen soll. Ich glaube, ich mache mir morgen Grie&szlig;brei. Man soll sich ja vielseitig ern&auml;hren.</p>
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