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	<title>Elysisch &#187; Darmstadt-Dieburg</title>
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	<description>Die Welt mit anderen Worten sehen.</description>
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		<title>Dieburgs Maria</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Dec 2007 22:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lysann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
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		<description><![CDATA[Die heilige Maria steht and&#228;chtig auf ihrer S&#228;ule. Auf kleinstem Platz sich vollkommen ausbreitend, verstrahlt sie Geborgenheit und heilige Stille. Um sie herum zieht sich ein Kreis aus Rosen, die sich von ihrer Kraft n&#228;hren. Braun d&#252;rre Ranken sind es jetzt, eher besch&#252;tzend ziehen sie sich knarrend enger um die Marie, damit sie nicht friert, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die heilige Maria steht and&auml;chtig auf ihrer S&auml;ule. Auf kleinstem Platz sich vollkommen ausbreitend, verstrahlt sie Geborgenheit und heilige Stille. Um sie herum zieht sich ein Kreis aus Rosen, die sich von ihrer Kraft n&auml;hren. Braun d&uuml;rre Ranken sind es jetzt, eher besch&uuml;tzend ziehen sie sich knarrend enger um die Marie, damit sie nicht friert, so wie sie. Der Wasserring, der die heilige Maria umschloss, ist vertrocknet.<br />
Wenn im Sommer Sonnenstrahlen aus dem Wasser &uuml;ber ihr Gesicht schimmern, wie mag es sich wohl anf&uuml;hlen?</p>
<p>Was der Name Maria bedeutet, ist nicht einstimmig gekl&auml;rt. Es tauchen sowohl Erkl&auml;rungen wie &#8222;die von Gott geliebte&#8220; oder &#8222;die Widerspenstige&#8220; sowie &#8222;die dem Meer entsprossene&#8220;, &#8222;die Betr&uuml;bte&#8220; oder auch &#8222;die Sch&ouml;ne&#8220; auf. Wie weit doch diese Eigenschaften auseinander liegen. Es dokumentiert, wie viel in dieses alte Frauensymbol hineininterpretiert wurde.<br />
Das Zeichen der heiligen Marie ist die Rose. Wie innig diese Verbindung ist, zeigt folgende Geschichte:<br />
Auf einem alten Friedhof waren Grabmale zu finden, die zu verwittert waren, um sie einem Namen oder einer Zeit zuzuordnen. Doch ungeachtet ihrer Vergessenheit, bl&uuml;hte eine Rose auf einem einzelnen Grab. Ein Rosenkenner entdeckte sie und konnte feststellen, dass es sich um eine sehr alte Sorte aus den Anfangstagen der Rosenz&uuml;chtung handelte. Zu Goethes Lebzeit bl&uuml;hte sie dort und schm&uuml;ckt und sch&uuml;tzt noch immer das Grab.</p>
<p>Etwas abseits der Gro&szlig;-Umst&auml;der Hauptstra&szlig;e ist die Dieburger Maria zu finden. Nur wer sucht sie?</p>
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		<title>&#8222;H&#228;tten wir hier nicht rechts gemusst?&#8220;</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Nov 2007 22:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lysann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlossene Texte]]></category>
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		<description><![CDATA[ So eine Lysann, die braucht ein bischen Verwirrung, ein bischen Ver&#228;nderung in ihrem Leben. Und wie erzeugt man Verwirrung? Genau. Man biegt links ab, wo man immer rechts abgebogen ist.
Der neue Sport: Verfahren
Ich habe die Philosophie des Verfahrens f&#252;r mich entdeckt. Es mag zum Teil daran liegen, dass das flachbr&#252;stige Hessen (bzw. Darmstadt) keine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" src="http://lh4.google.de/LysannK/R10mlTnFPSI/AAAAAAAAAJw/B3bEbW5SUuY/s144/stadtplan.gif" alt="" hspace="10" vspace="10" align="left" /> <strong>So eine Lysann, die braucht ein bischen Verwirrung, ein bischen Ver&auml;nderung in ihrem Leben. Und wie erzeugt man Verwirrung? Genau. Man biegt links ab, wo man immer rechts abgebogen ist.</strong></p>
<p>Der neue Sport: Verfahren</p>
<p>Ich habe die Philosophie des Verfahrens f&uuml;r mich entdeckt. Es mag zum Teil daran liegen, dass das flachbr&uuml;stige Hessen (bzw. Darmstadt) keine guten Kurven bietet. Zum anderen auch daran, dass man Abk&uuml;rzungen finden m&ouml;chte&#160;&#8211; die altbekannte Suche nach dem Besseren. Doch der eigentliche Reiz liegt darin, einmal sp&auml;ter abzubiegen und auf der anderen Seite der Stadt herauszukommen, ohne es sich geographisch erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen.<br />
Eine ungeahnte Freude! Neue Stadtteile gibt es zu entdecken, mit ihren Naturparks, Verkehrsf&uuml;hrungen (oder Entf&uuml;hrungen) und Geheimrestaurants. Und dann die Erleichterung endlich etwas wiederzuerkennen. Der Stolz zu wissen, wohin dies Abbiegung f&uuml;hrt, an der ich sonst immer vorbei fahre. Einfach der Reiz des Entdeckens. Im Zeitalter der ausgemalten Weltatlasse&#160;&#8211; wei&szlig;e Flecken sind verp&ouml;nt&#160;&#8211; im Zeitalter der googlemaps und des Navi g&ouml;nne ich mir die Freiheit, nicht zu wissen, wo es langgeht. Wie sonst findet man die besten Parkpl&auml;tze? Das fast vergessene Schl&ouml;sschen mitten im Wohgebiet?</p>
<p>So spreche ich ein Pl&auml;doyer f&uuml;rs Verfahren aus: Schaltet die Navis aus, zerreist die Stra&szlig;enkarten und &uuml;berlasst euch eurem Orientierungsgef&uuml;hl (und wer keins hat, wird wohl ein kontaktfreudiger Mensch werden). Denn wie sagte einst so sch&ouml;n Goethe? &#8222;Entdecke die M&ouml;glichkeiten!&#8220;<br />
Ach nein, das war Ikea :D</p>
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		<title>Himmelarschundzwirn! Diese verdammte Post!</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Nov 2007 14:02:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lysann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschlossene Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Lageberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Darmstadt-Dieburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Post]]></category>

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		<description><![CDATA[ Ich bin auf dem Pfad des Todes. Jemand wird dran glauben m&#252;ssen. Und was ist der Grund?
Meine pers&#246;nliche H&#246;lle namens Post.
Wie in dem Beitrag &#8222;W&#246;chentlich gr&#252;&#223;t der murmelnde Postmitarbeiter&#8220; angek&#252;ndigt, begab ich mich heute ins Zentrum des Schreckens: Die Post von Dieburg.
Ich lie&#223; mich nicht abschrecken, ging direkt zu den Umschl&#228;gen und suchte den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.physiologus.de" target="”_blank”"><img class="left" src="http://lh5.google.com/LysannK/R07QfQghB5I/AAAAAAAAAHE/dTsSJTY6xvc/s144/faust2.jpg" alt="" hspace="10" vspace="10" align="left" /></a> Ich bin auf dem Pfad des Todes. Jemand wird dran glauben m&uuml;ssen. Und was ist der Grund?<br />
Meine pers&ouml;nliche H&ouml;lle namens Post.</p>
<p>Wie in dem Beitrag <a href="http://lysann.twoday.net/stories/4490595/">&#8222;W&ouml;chentlich gr&uuml;&szlig;t der murmelnde Postmitarbeiter&#8220;</a> angek&uuml;ndigt, begab ich mich heute ins Zentrum des Schreckens: Die Post von Dieburg.<br />
Ich lie&szlig; mich nicht abschrecken, ging direkt zu den Umschl&auml;gen und suchte den passenden aus, stellte mich an und erblickte SIE. Direkt vor mir schlo&szlig; der Schalter mit der liebensw&uuml;rdigen Br&uuml;netten und SIE &ouml;ffnete ihre Pforten. Ein Blick und wir beide wussten: Das w&uuml;rde nicht gut ausgehen. Ich habe es eilig, muss eine Freundin rechtzeitig zum Bahnhof bringen. SIE hat alle Zeit der Welt.</p>
<p>Doch ich bin Optimist, trage mein Anliegen vor, zeige ihr den Umschlag mit dem Buch und dass ich gern den Umschlag bez&#8212; SIE dreht sich um. In aller Ruhe stempelt sie Pakete und stapelt Kisten. &Auml;hm, Entschuldigung? Ein Blick auf mich und der Entschlu&szlig; in ihren Augen: &#8222;Die kann noch warten&#8220;. SIE auch bekannt unter dem Namen Marianne &#8558;. (Neu-Taufung meinerseits) bemerkt, dass es leider sonst nichts mehr zu tun gibt und kehrt zur&uuml;ck. Freundlich wie immer. &#8222;Dat geht nich&#8220;. Wie das geht nicht? Das ist eine verdammte Buchsendung, was soll da nicht gehen? Sie &uuml;berwindet sich zu einer Antwort: &#8222;Na, Buchsendung kann ich nich Briefmarken geben. Geht nich.&#8220; Ja, aber warum?? &#8222;Ja, gibt so&#8217;nen Code. Muss ich direkt drucken.&#8220; Wo ist das Problem? Liegt doch vor ihr, soll sie&#8217;s draufkleben, draufstempelt oder sonstwas, Hauptsache weg! Ein Gedanke braut sich zusammen, ihre Stirn zeigt es deutlich. &#8222;Warten&#8217;s mal. Na dat wiegt doch zuviel. Gebens mal her. So. Mehr als&#8217;n Kilo. P&auml;ckchen.&#8220; So, da hab ich&#8217;s. Was muss der Kunde auch so doof nachfragen? Jetzt bin ich offiziell zum Geldbeutelleeren verurteilt. Umschlag (zu klein) und P&auml;ckchenversand&#160;&#8211; das macht 7 Euro. Und an diesem Punkt bin ich bereit, als liebes, nettes M&auml;dchen, das nur Gutes will, dieser Angestellten &#8222;eins in die Fresse zu schlagen&#8220;. Meine Gewaltbereitschaft ergie&szlig;t sich in Gewaltphantasien, ich plane Boykottaktionen, zerfetze Versandtaschen und sie sitzt mittendrin als Geisel. Aber ich hab es ja eilig. Wann anders.</p>
<p>Ich renne zum Auto samt Buch in Quetschverpackung, einem weiteren Umschlag (wieder das alte Problem, dass man mehrere kaufen muss), P&auml;ckchenzettel zum Ausf&uuml;llen, Quittung und &#8211;&#160;irgendwie haben sie sich wieder eingeschlichen&#160;&#8211; zwei Prospekte f&uuml;r ein Postbankkonto. Wie eine Bl&ouml;de rase ich zum Hauptbahnhof, doch davor muss ich durch den Dieburger Wald (endlos) und ganz Darmstadt (endloser). Bei der sechsten roten Ampel steht das Wort &#8222;scheitern&#8220; klar vor meinen Augen. Auch das werde ich nicht schaffen.<br />
Wir kommen zu sp&auml;t, der Zug ist fort, ich bin Schuld und mein Buch ist immer noch nicht verschickt.</p>
<p>Manche werden jetzt sagen: &#8222;Ach, positiv sehen!&#8220;. Stimmt. Jetzt habe ich mehr Platz im Zimmer. Da das Buch f&uuml;r 13 Euro verkauft wurde, ich zwei Euro an Amazon abdr&uuml;cken muss und 7 Euro f&uuml;r das P&auml;ckchen bezahlen musste, habe ich ja immerhin noch 4 Euro Gewinn gemacht. Wenn man von den Spritkosten und dem Umstand absieht, dass das Buch neu war und andernorts f&uuml;r 18 Euro angeboten wird. In der Zwischenzeit wurde wieder ein Buch von mir gekauft. Hurra.</p>
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