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	<title>Elysisch &#187; Kriegswunden</title>
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	<description>Die Welt mit anderen Worten sehen.</description>
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		<title>Kurz vor der Amputation</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 20:47:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lysann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Am Rand]]></category>
		<category><![CDATA[Lageberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kriegswunden]]></category>
		<category><![CDATA[Milchreis]]></category>
		<category><![CDATA[WG-Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[ Ich bin jetzt schon 20 und ein halbes Jahr alt. Doch heute morgen habe ich mich riesig dar&#252;ber gefreut, dass mein kleiner Zeh aussieht als ob ich beim Holzhacken mit der Axt abgerutscht w&#228;re.
Wie kam es dazu?
Der Film &#8222;Die Mumie II.&#8220; verleitete mich zum abenteuerlichen Springen &#252;ber die Sofalehne (nicht, dass ich das sonst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" src="http://lh5.google.de/LysannK/R55NP52HbKI/AAAAAAAAAO4/fCHZ-mr0Y1w/s144/image015.jpg" alt="" hspace="15" vspace="10" align="left" /> Ich bin jetzt schon 20 und ein halbes Jahr alt. Doch heute morgen habe ich mich riesig dar&uuml;ber gefreut, dass mein kleiner Zeh aussieht als ob ich beim Holzhacken mit der Axt abgerutscht w&auml;re.</p>
<p>Wie kam es dazu?</p>
<p>Der Film &#8222;Die Mumie II.&#8220; verleitete mich zum abenteuerlichen Springen &uuml;ber die Sofalehne (nicht, dass ich das sonst nicht tun w&uuml;rde). Die ersten drei Mal ging auch alles wunderbar. Nur beim vierten Sprung war ich mit den Gedanken schon beim Milchreis auf dem Herd, bin abgerutscht und mit dem Zeh hammers (mir f&auml;llt nichts ein, was diesen Schmerzen Ausdruck verleihen k&ouml;nnte) irgendwie an die Sofalehne geknallt&#160;&#8211; die wohl an dieser Stelle nicht gepolstert war.<br />
Meine WG-M&auml;nner haben sich k&ouml;stlich am&uuml;siert als ich im Kreis rumgeh&uuml;pft bin und Gott, die Welt und alle Sofas dieser Erde verflucht habe.</p>
<p>Heute ist der Zeh also sch&ouml;n dunkelblau mit einem Schimmer ins Dunkelrote. Sch&ouml;n. Was gibt es Besseres als eine Verletzung die sehr schlimm aussieht, aber nur halb so weh tut? Normalerweise ist es doch andersrum und man kann seine Heldentaten nicht rumzeigen.</p>
<p>So und jetzt entschuldigt mich bitte, ich muss mir das grad nochmal anschauen. Faszinierend&#160;&#8211; wie konnte ich nur so lange ohne Kriegswunden leben?</p>
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		<title>Sticheln</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Oct 2007 18:01:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lysann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschlossene Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Lageberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie man Geschichten f&#252;r seinen Blog findet
Heute endete das beanspruchende Social-Software-Seminar bereits um 15 Uhr. Eine Stunde fr&#252;her war ich also fertig und wollte nur noch unter die Dusche. Wochenende!
Da das Bad nicht viele Ablagem&#246;glichkeiten hat, die entweder hygienisch oder trocken genug sind, ziehe ich mich meist im Zimmer aus und schl&#252;pfe in den Bademantel, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie man Geschichten f&uuml;r seinen Blog findet</strong></p>
<p>Heute endete das beanspruchende Social-Software-Seminar bereits um 15 Uhr. Eine Stunde fr&uuml;her war ich also fertig und wollte nur noch unter die Dusche. Wochenende!<br />
Da das Bad nicht viele Ablagem&ouml;glichkeiten hat, die entweder hygienisch oder trocken genug sind, ziehe ich mich meist im Zimmer aus und schl&uuml;pfe in den Bademantel, um W&auml;scheberge im Bad zu vermeiden.<br />
Gesagt, getan. Ich stehe also gerade nackt im Zimmer als mir einf&auml;llt, dass doch schon seit heute morgen die ganze Zeit Bauarbeiter am Fenster vorbeiwatscheln und reinschielen, denn unser sch&ouml;nes Studentenwohnheim wird renoviert. Mit Vorliebe samstags, wie wir heut fr&uuml;h um 8 erfahren durften.<br />
Ich werfe also einen panischen Blick Richtung Fenster und schl&uuml;pfe schnell in den Bademantel und &ndash; ZACK!</p>
<p>Zuerst dachte ich, da ist eine Nadel im Bademantel.<br />
Bis mir beim Abtasten klar wird, dass das ziemlich unlogisch w&auml;re.<br />
Daraufhin denke ich, es muss also an dem Etikett liegen, das irgendwie in eine besonders empfindliche Stelle gepiekt hat (sind ja manchmal ziemlich hart-kantig diese Dinger). Aber nichts.<br />
Verwirrt, warum es so schmerzt, ich aber nichts finden kann, stelle ich mich vor den Spiegel und versuche die Stelle zu sehen ohne mich f&uuml;r die Welt zu entbl&ouml;&szlig;en, und entdecke einen roten Punkt&#160;&#8230; und irgendwie denke ich immer noch an die Nadeltheorie und sp&uuml;re einen zweiten starken Schmerzstich, direkt unten an den Schulterbl&auml;ttern. &bdquo;Aha, die Nadel ist runtergerutscht&#8220; und denke nat&uuml;rlich als Zweites &#8222;Verdammt, da ist doch keine Nadel!&#8220;</p>
<p>Und was erscheint? Gem&auml;hlich spaziert eine Wespe aus meinem Bademantel!<br />
Panik! Weil erstens der Schmerz immer schlimmer wird und zweitens das Vieh sich verheddert hat. Es folgt b&uuml;hnenreife Akrobatik beim Versuch den Bademantel so schnell wie m&ouml;glich sich vom Leib zu rei&szlig;en ohne die Bestie dabei wieder zu ber&uuml;hren.<br />
Schlie&szlig;lich schaffe ich es, ziehe mir nur meinen schwarzen Mantel &uuml;ber und renne in den WG-Gang um erst einmal Abstand von der torkelnden Wespe zu gewinnen.<br />
Just in diesem Moment kommt mein Mitbewohner Flo die Treppe hoch, sieht mich, sieht mich nur in einem Wintermantel bekleidet und macht entschlossen kehrt nach dem Motto &bdquo;Nee, das musst du jetzt nicht verstehn&#8230;&ldquo;.<br />
Und so kam es, dass ich jetzt im Oktober mit schmerzenden Schultern vor meinem Laptop sitze und mich frage, was diese Wespe mir sagen wollte. Denn in dem Moment als es geschah, habe ich mich gefragt, wor&uuml;ber ich denn um Himmels Willen im Blog berichten solle. Und die Antwort kam.</p>
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