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	<title>Elysisch &#187; Lesen</title>
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	<description>Die Welt mit anderen Worten sehen.</description>
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		<title>Internet, schnell!</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Mar 2008 09:42:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lysann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich kann euch sagen, ein Leben ohne Internet ist kein sch&#246;nes. Um jede Minute Online-Euphorie muss gebettelt werden, wie ein Junkie streift man von Zimmer zu Zimmer auf der Suche nach dem schnellen Gl&#252;ck. Dabei will ich nur meine Mails checken. Denn mein Handy hat auch keinen Empfang und Telepathie hat den Nachteil, dass entweder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann euch sagen, ein Leben ohne Internet ist kein sch&ouml;nes. Um jede Minute Online-Euphorie muss gebettelt werden, wie ein Junkie streift man von Zimmer zu Zimmer auf der Suche nach dem schnellen Gl&uuml;ck. Dabei will ich nur meine Mails checken. Denn mein Handy hat auch keinen Empfang und Telepathie hat den Nachteil, dass entweder der Inhalt oder der Zeitpunkt bei der &Uuml;bertragung grob verzerrt werden.</p>
<p>Wenigstens bin ich wieder topfit. Neben meiner unglaublich disziplinierten Schwimmaktivit&auml;t schaue ich intensiv Eiskunstlauf. Sp&uuml;re schon jetzt den Muskelkater. Aber was tut man nicht alles f&uuml;r die Bikinisaison. &Uuml;berhaupt: Diese beschissene Bikinisaison. Jedes Jahr das Gleiche! Man kommt benommen aus dem Winter, in der einen Hand eine sch&ouml;ne hei&szlig;e Tasse mit Honig in der anderen einen Schokokeks und blinzelt in die auferstandende Sonne. Sonne? Da war doch was? Ach ja, bald wird es endlich w&auml;rmer! Aber Moment&#160;&#8211; wenn es w&auml;rmer wird, zieht man weniger an. Und der kurze Blick nach unten gen&uuml;gt, um traurig die H&auml;nde sinken zu lassen, wissend, dass die sorgenlose Zeit vorbei ist. Jeden Fr&uuml;hling.</p>
<p>Man k&ouml;nnte meinen, durch den Internetentzug h&auml;tte ich vieeel Zeit zum Lesen gehabt. Nun die hatte ich. Allerdings ist nicht viel Erz&auml;hlenswertes dabei herausgekommen. Ich besch&auml;ftigte mich immer noch mit Carl Gustav Jung. Mittlerweile lese ich an drei B&uuml;chern &uuml;ber ihn (Autobiographie, Gespr&auml;che, Theorie pur). Aber es ist so komplex, dass kleinere Anekdoten am Rande nicht drin sind. Dann lese ich jeden Abend bis der Schlaf mich erl&ouml;st ein Buch &uuml;ber die Kelten. Es ist anregend, aber nicht erw&auml;hnenswert. Ich habe <a href="http://www.amazon.de/sieben-unterirdischen-K%C3%B6nige-Alexander-Wolkow/dp/3928885014/ref=pd_bbs_5/302-1148935-7603253?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1206009010&amp;sr=8-5">&#8222;Die sieben unterirdischen K&ouml;nige&#8220; von Alexander Wolkow</a> gelesen. Besonders die Illustrationen machen den Charme dieser Kinderb&uuml;cher aus.</p>
<p>Das bringt mich zu einer Diskussion, die ich vor l&auml;ngerem mit meinem Mitbewohner hatte:<br />
Sind Illustrationen hinderlich f&uuml;r die Fantasie oder unterstreichen sie die Stimmung im Buch?<br />
Ich bin immer von letzterem ausgegangen. Er meinte allerdings, dass der Leser gerade deswegen liest, um sich selbst ein Bild erschaffen zu k&ouml;nnen. Mir sind kleine Illustrationen sehr willkommen. Ich habe aber auch B&uuml;cher erlebt, in denen die Bilder den Leseflu&szlig; stark gest&ouml;rt haben, da sie mitten hinein gesetzt worden waren oder weil man im Bild eine Szene sah, die im Text noch nicht vorbereitet worden war. Dann springt man immer hin und her auf der Suche nach der richtigen Textstelle f&uuml;r das Bild.</p>
<p>Soweit von mir. Wehm&uuml;tig verlasse ich meinen Blog. Hoffentlich ist n&auml;chste Woche mein Laptop wieder da. Dann geht es auch diesem gr&auml;ulichen Layout an den Kragen.</p>
<p>Euch allen w&uuml;nsche ich sch&ouml;ne Osterfeiertage!</p>
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		<title>Wunsch erf&#252;llt</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Feb 2008 16:48:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lysann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[C. G. Jung]]></category>
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		<description><![CDATA[Bittet so wird euch gegeben.
Wie wahr. Ich habe eine pr&#228;chtige Mittelohrentz&#252;ndung und darf jetzt offiziell rumliegen. Und was macht man am Besten, wenn das Schmerzmittel mehr den Verstand d&#228;mpft als die Schmerzen? Richtig, dann ist es Zeit, sich weiterzubilden im vielf&#228;ltigen Bereich der Filme:
The Transporter 2 (nett)
Nach der Hochzeit (hervorragend)
Little miss sunshine (auch nett)
Disneyfilme (angenehm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bittet so wird euch gegeben.</strong></p>
<p>Wie wahr. Ich habe eine pr&auml;chtige Mittelohrentz&uuml;ndung und darf jetzt offiziell rumliegen. Und was macht man am Besten, wenn das Schmerzmittel mehr den Verstand d&auml;mpft als die Schmerzen? Richtig, dann ist es Zeit, sich weiterzubilden im vielf&auml;ltigen Bereich der Filme:</p>
<p>The Transporter 2 (nett)<br />
Nach der Hochzeit (hervorragend)<br />
Little miss sunshine (auch nett)<br />
Disneyfilme (angenehm einlullend)<br />
Der Pfad Gottes (oder so &auml;hnlich, neutral)<br />
Elementarteilchen (ergreifend)<br />
Spongebob der Film (vernachl&auml;ssigbar)<br />
James Bond: die Welt ist nicht genug (nett)<br />
Verm&auml;chtnis des geheimen Buches (ertr&auml;glich)<br />
Crank (sehr gut)<br />
High fidelity (unber&uuml;hrend)<br />
Switch reloaded (sehenswert)<br />
Kalkofes Mattscheibe (ebenfalls sehenswert)</p>
<p>Alfie, Abbitte, Das Leben der anderen, die T&ouml;chter des chinesischen G&auml;rtners, Closer, Prestige, FightClub, Sweeney Todd und the Fountain stehen noch aus. F&uuml;r weitere Empfehlungen bin ich dankbar. Achja&#160;&#8211; nicht zu vergessen dass heute die neue Staffel von Germanys Next Topmodel beginnt. Und wer will sich den Spa&szlig; schon nehmen lassen? Meiner Meinung nach eine unterhaltsame Kombination von &Auml;sthetik und Comedy.</p>
<p>Wer jetzt Angst hat, dass ich in die seichte Welt der Cuts und Cutes abdrifte, den kann ich beruhigen. Bin nun bis auf Seite 200 in Jungs Autobiographie vorgedrungen und kein Film hat es bisher geschafft, es mit der Brillianz seiner Gedanken aufzunehmen. Filme sind zwar nett, aber meinen Hunger nach Sinn und Verst&auml;ndnis k&ouml;nnen sie meist gar nicht oder nur bruchst&uuml;ckhaft befriedigen. Schade eigentlich. Aber ich glaube auch, dass beim Lesen mehr Platz f&uuml;r eigene Gedanken bleibt und daher das Gelesene besser ins eigene Gesamtkonzept integriert werden kann. Auch bei Audioratgebern habe ich das Problem, die vorgestellte These nicht komplett wiedergeben zu k&ouml;nnen.</p>
<p>Also auf, schnell frischen Salat anrichten, damit ich nachher sch&ouml;n gewissenfrei die Topmodels beim Rumstaksen kritisieren kann. :D</p>
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		<title>Funkstille</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Feb 2008 08:21:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lysann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lageberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[C. G. Jung]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
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		<description><![CDATA[Aaah! Ich sollte dringend etwas schreiben!
Links zu sehen: Ein blockierter Blogger fleht um Inspiration.
Ich wei&#223;, ihr wartet sicher schon gespannt, aktualisiert zweimal t&#228;glich diese Seite und betet um einen neuen Eintrag. Und ehrlich: Ich habe schon f&#252;nf verschiedene Anf&#228;nge gehabt, doch es gibt einfach nichts zu erz&#228;hlen.
Ich suche verzweifelt nach einem Thema, etwas Interessantem, mittlerweile [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" src="http://lh3.google.de/LysannK/R8PZEJ8rN1I/AAAAAAAAAQg/1tG1f2IAtKQ/s144/rainer-blockade.jpg" alt="" hspace="15" vspace="10" align="left" /><strong>Aaah! Ich sollte dringend etwas schreiben!</strong></p>
<p><em>Links zu sehen:</em> Ein blockierter Blogger fleht um Inspiration.</p>
<p>Ich wei&szlig;, ihr wartet sicher schon gespannt, aktualisiert zweimal t&auml;glich diese Seite und betet um einen neuen Eintrag. Und ehrlich: Ich habe schon f&uuml;nf verschiedene Anf&auml;nge gehabt, doch es gibt einfach nichts zu erz&auml;hlen.</p>
<p>Ich suche verzweifelt nach einem Thema, etwas Interessantem, mittlerweile darf es sogar teilweise lapidar sein, aber nichts! Wo in aller Welt sind nur die aufregenden Dinge in meinem Leben geblieben?</p>
<p>Normalerweise kann ich nicht einen Tag &uuml;berstehen, ohne dass ich mir den Ellenbogen ansto&szlig;e, ein Glas Wasser &uuml;ber den Laptop kippe oder das Ohr beim Schlafen breche. Ok, das alles ist mir auch passiert, aber nicht an einem Tag. Sondern sch&ouml;n &uuml;ber die Woche verteilt. Die allt&auml;glichen Neckereien des Lebens eben.</p>
<p>Und wenn das Leben eben grad nichts in petto hat, lehne ich mich halt zur&uuml;ck und lese weiter, n&auml;mlich &#8222;Erinnerungen, Tr&auml;ume, Gedanken von C.G. Jung&#8220;. Bei dem passiert wenigstens was.</p>
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		<title>So irgendwo im irgendwann</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Feb 2008 09:04:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lysann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Am Rand]]></category>
		<category><![CDATA[Lageberichte]]></category>
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		<description><![CDATA[Dienstag&#8230;es gibt so einiges zu berichten, doch bin ich von keinem Thema richtig angetan. Und auf kurze Meldungen ohne Zusammenhang habe ich keine Lust. So m&#252;sst ihr euch mit diesem mageren Beitrag zufrieden geben&#160;&#8211; das Ergebnis meiner Abschaltphase. Und wahrlich, selten konnte ich so gut abschalten. Habe sogar die Stufe erreicht, in der ich eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dienstag&#8230;es gibt so einiges zu berichten, doch bin ich von keinem Thema richtig angetan. Und auf kurze Meldungen ohne Zusammenhang habe ich keine Lust. So m&uuml;sst ihr euch mit diesem mageren Beitrag zufrieden geben&#160;&#8211; das Ergebnis meiner Abschaltphase. Und wahrlich, selten konnte ich so gut abschalten. Habe sogar die Stufe erreicht, in der ich eine Wand anschauen kann und 5 Sekunden lang das Wort &#8222;Wand&#8220; in mir klingt. Kein Verkehrsl&auml;rm in meinem Kopf. Stille auf der Gedankenautobahn. Das ist sehr erholsam und muss genutzt werden solange es geht.</p>
<p>Und das Beste &uuml;berhaupt: Zeit zum Lesen! Als erstes war Ralf Isaus &#8222;Die Tr&auml;ume des Jonathan Jabbok&#8220; dran. Ich lese es zum zweiten Mal, weil ich die guten Ideen in Erinnerung hatte. Der Schreibstil ist nicht erw&auml;hnenswert, manchmal sogar eine Spur zu grob. Die Geschichte zieht einen allerdings unerbittlich mit sich und weist originelle Einf&auml;lle auf. Jetzt hei&szlig;t es wieder: Der erste und der letzte Griff gilt dem Buch. Morgens schm&ouml;kern ist einfach Urlaub. Und ein hoher Stapel weiterer Lekt&uuml;re wartet vielversprechend neben meinem Bett&#8230;</p>
<p>Am Rande: Mir ist in letzter Zeit aufgefallen, dass ich eigentlich keinen Film mehr zu Ende schaue. Entweder er langweilt mich, er ist zu vorhersehbar oder in den meisten F&auml;llen: Er wird noch trauriger. Wenn ich den Film schon kenne, halte ich an, bevor der Traummann die Hauptdarstellerin betr&uuml;gt oder wenn ich sp&uuml;re, dass jeden Moment der Tiefschlag kommt. Und ich kann mich nicht mehr dazu durchringen, sie weiter anzuschauen. Entweder ich vergesse sie oder ich suche Ausreden. Aber zu wissen, dass etwas noch schlimmer wird, h&auml;lt mich vom Play-Button fern. Das Gleiche habe ich auch bei manchen B&uuml;chern. Als ob ich dadurch das Ungl&uuml;ck anhalten k&ouml;nnte.<br />
Ist das feige? Oder sollte man sich solchen Belastungen stellen?</p>
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		<title>Wilde St&#246;ckchenwerfer</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Nov 2007 09:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lysann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschlossene Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibexperimente]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch die Aufmerksamkeit eines gewissen Herrn Artemis Fowl alias Florian Siebeck bin ich in den Besitz eines besonderen &#8222;St&#246;ckchens&#8220; gekommen:
Ein St&#246;ckchen. Jeder Spieler, jede Spielerin beschreibt acht Dinge von sich: Irgendwelche, keine bestimmten. Wen das St&#246;ckchen trifft, schreibt die Antworten mit den Regeln in sein Blog. Acht Personen/Blogs sollen das St&#246;ckchen bekommen und weiterreichen. Bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch die Aufmerksamkeit eines gewissen Herrn Artemis Fowl alias <em></em><a href="http://www.floriansiebeck.com">Florian Siebeck</a> bin ich in den Besitz eines besonderen &#8222;St&ouml;ckchens&#8220; gekommen:<br />
<strong>Ein St&ouml;ckchen. Jeder Spieler, jede Spielerin beschreibt acht Dinge von sich: Irgendwelche, keine bestimmten. Wen das St&ouml;ckchen trifft, schreibt die Antworten mit den Regeln in sein Blog. Acht Personen/Blogs sollen das St&ouml;ckchen bekommen und weiterreichen. Bei den Betreffenden schreibt man einen entsprechenden Beitrag/Kommentar ins Blog. </strong></p>
<p>Ich habe mich sehr dar&uuml;ber gefreut, mit einem St&ouml;ckchen beworfen worden zu sein. So stellt man sich doch Freundschaft vor ;). Aber es hilft alles nichts, hier sind die geforderten acht Enth&uuml;llungen:</p>
<p>1. Ich habe schon als kleines M&auml;dchen auf melancholische Walzer gestanden. Warum auch immer und bei was auch immer&#160;&#8211; ich war stets zutiefst ger&uuml;hrt und wei&szlig; noch heute, dass ich den Schneewalzer fr&uuml;her stundenlang singen konnte. Lieder wie &#8222;Es war beim bal par&eacute;&#8220; von Hildegard Knef oder franz&ouml;sische Chansons wie &#8222;C&#8217;etait la derni&egrave;re walse&#8220; von Mireille Mathieu laufen auch heute noch stundenlang im Player&#160;&#8211; ohne Erbarmen.<br />
Ein kleines M&auml;dchen, dass inbr&uuml;stig ein Lied intoniert, in dem eine alte Frau ihrer Jugend oder Liebe nachtrauert&#160;&#8211; das muss ein Anblick gewesen sein.</p>
<p>2. Ich kann keine Missionare leiden. All diese Leute, die einem ihren Glauben oder ihre Moral/politische Einstellung/Weltsicht aufzwingen wollen. Jeder sollte so leben k&ouml;nnen wie es ihm gut tut, denn die meisten Lebensansichten haben ihre Gr&uuml;nde. Wenn man diese missachtet oder als dumm hinstellt, degradiert man auch den Menschen.</p>
<p>3. Ich liebe es, mich zu verkleiden. Ob es um Kleidung geht oder Verhalten&#160;&#8211; in andere Rollen schl&uuml;pfen macht mir sehr viel Spa&szlig; und dabei ver&auml;ndert sich auch der Blick auf die Welt. (Andere nennen es wohl Realit&auml;tsflucht, aber es ist gar nicht so einfach immer mit sich selbst zusammen zu sein. Man muss auch Abwechslung in eine schizophrene Beziehung bringen.)</p>
<p>4. Mein gro&szlig;er Traum ist es, ein Buch zu schreiben. Und zwar nicht seit Kurzem sondern seit ich mit acht Jahren das Buch &#8222;Wir Kinder von Bullerb&uuml;&#8220; und &#8222;Immer dieser Michel&#8220; von Astrid Lindgren gelesen habe. Es hat mich tief beeindruckt, dass B&uuml;cher so lebendig sein k&ouml;nnen, dass man am liebsten auch dort w&auml;re. Da dachte ich &#8222;Schriftsteller, das sind Menschen, die das Leben anderer Menschen versch&ouml;nern und ver&auml;ndern k&ouml;nnen&#8220;. F&uuml;r mich ist dies auch eine besonders sanfte Art der Kommunikation.</p>
<p>5. Ich mag die Zahl 5. Sie ist die Einfachste in der Welt der Mathematik. Man sieht sofort, ob etwas durch 5 teilbar ist. Auch ist es f&uuml;r mich der Inbegriff der Harmonie. Die Zahl 2 f&uuml;r die geraden Dinge kombiniert mit der 3, f&uuml;r die Welt der ungeliebten, ungeraden Zahlen.&#160;5 Finger an den H&auml;nden, die soviel verraten beim Sprechen.&#160;5 Dinge zusammen sehen immer gut aus.&#160;5 kann man nicht an einem St&uuml;ck als Zahl schreiben. Man denke auch an das Pentagon, das f&uuml;nte Element (der Geist), den Innenverteidiger beim Fu&szlig;ball oder einfach den Monat Mai, in dem ich geboren bin.</p>
<p>6. Schaukelst&uuml;hle. Es ist einfach das Sch&ouml;nste f&uuml;r mich auf einem Stuhl zu kippeln, auf der Schaukel hin und her zu schwingen oder auf einem Schaukelstuhl zu wippen und nachzudenken.</p>
<p>7. Regen, Lesen und Tee. Das ist die heilige Dreier-Kombination.<br />
Das H&ouml;chste der Gef&uuml;hle ist erreicht, wenn der Herbst endlich wieder da ist. Es ist leider so eine kurze &Uuml;bergangszeit. Man will die letzen Sonnenstrahlen f&ouml;rmlich in sich aufsaugen, die flammenden B&auml;ume in sich einbrennen.Wind zieht an den Haaren und Bl&auml;tterwirbel streichen &uuml;ber die Stra&szlig;e. Dann mehren sich die Laubhaufen, so dass man sich durchw&uuml;hlen muss um durchzukommen und letztendlich, der peitschende Regen der alles in N&auml;sse h&uuml;llt. Es gibt keine heiligere Zeit um in B&uuml;chern zu versinken, den dampfenden Tee neben sich zu schnuppern und sich tiefer in die Kuscheldecke zu huscheln, w&auml;hrend draussen der Regen w&uuml;tet.</p>
<p>8. Und jetzt fehlt nur noch eine letzte Sache &uuml;ber mich und die Forderungen sind erf&uuml;llt: Ich beobachte gerne.</p>
<p>Hoffentlich habe ich jetzt niemanden verwirrt, oder gar zum Nachdenken gezwungen (den man ist ja zur Unterhaltung da&#8230;). Und um diese wunderbare Art der Selbstreflexion nicht f&uuml;r mich zu behalten, muss ich nat&uuml;rlich das St&ouml;ckchen weiterwerfen: N&auml;mlich an <em></em><a href="http://alexversuchtzubloggen.blogspot.com/">Alex</a>, <em></em><a href="http://zyankalikapsel.wordpress.com/">Kathrin</a>, Oma!, <em></em><a href="http://rioreiser.wordpress.com/">Patrick</a>, <em></em><a href="http://genickstarre.wordpress.com/">Rebecca</a>, <em></em><a href="http://dandelo.wordpress.com/">Sebastian</a>, <em></em><a href="http://papilia.myblog.de/">Anke</a> und <em></em><a href="http://birte.wordpress.com/">Birte</a>. Aber keinen Druck! Schlie&szlig;lich dient es ja in erster Linie euch selbst und dem Leser und in Ankes Blog wird es wohl thematisch schwer reinpassen. Auf jeden Fall solltet ihr die Links nutzen, um mal bei ihnen reinzuschauen. Pr&auml;dikat: Lesenswert :)</p>
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