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	<title>Elysisch &#187; Philosophie</title>
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	<description>Die Welt mit anderen Worten sehen.</description>
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		<title>Bei Langeweile</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Jan 2008 15:32:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lysann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Beschäftigungstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[ Hier eine kleine beispielhafte Liste, die eure Fantasie beim n&#228;chsten Langeweileanfall inspirieren k&#246;nnte: Diesen Beitrag k&#246;nnt ihr euch auch anh&#246;ren.

Konvertieren und Yoga in der Fu&#223;g&#228;ngerzone lehren.
Alle Uhren gleichstellen, am Besten nach der Atomuhr, nur so wei&#223; man die Uhrzeit wirklich genau.
Spontane Stadtbesichtigung bei Nacht (man hat endlich alles f&#252;r sich und niemand steht andauernd [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.chilloutzone.de/blog/archive/2005-04-05/ein_monitorisches_meisterwerk"><img class="left" src="http://lh4.google.de/LysannK/R4oc9fJwhDI/AAAAAAAAANg/tU-hHWLU5mE/s144/langeweile.jpg" alt="" hspace="25" vspace="10" align="left" /></a> <strong>Hier eine kleine beispielhafte Liste, die eure Fantasie beim n&auml;chsten Langeweileanfall inspirieren k&ouml;nnte:</strong> <em></em><a href="http://www.box.net/encoded/12057585/123724973/9c6b45a7e4a1913b101ffe800ea323f5" target="_blank">Diesen Beitrag k&ouml;nnt ihr euch auch anh&ouml;ren.</a></p>
<ol>
<li>Konvertieren und Yoga in der Fu&szlig;g&auml;ngerzone lehren.</li>
<li>Alle Uhren gleichstellen, am Besten nach der Atomuhr, nur so wei&szlig; man die Uhrzeit wirklich genau.</li>
<li>Spontane Stadtbesichtigung bei Nacht (man hat endlich alles f&uuml;r sich und niemand steht andauernd im Bild).</li>
<li>Mit Pflanzen reden, weil sie noch wirklich zuh&ouml;ren und dankbar sind, wenn sich jemand mit ihnen unterh&auml;lt (hoffe ich Mal).</li>
<li>In der Zeitung Rechtschreibfehler anstreichen (wer das Ganze gleich &#8222;richtig&#8220; machen will: Notenskala aufstellen und Noten verteilen. Auch Zeugnisse sind m&ouml;glich in Form von Leserbriefen).</li>
<li>Abschiedsbriefe schreiben und gl&uuml;cklich trotzend weiterleben.</li>
<li>Zur&uuml;ckgelassene Bons in Einkaufsw&auml;gen anschauen und daraus sich das Leben anderer vorstellen.</li>
<li>Die &Auml;ste am kahlen Baum vorm Fenster z&auml;hlen (sonst geht das ja wegen den vielen Bl&auml;ttern leider nicht).</li>
<li>Listen mit Lieblingsfilmen, Lieblingsmusik oder Lieblingsb&uuml;chern erstellen (sehr verbeitet und beliebt&#160;&#8211; doch darum leicht konservativ).</li>
<li>Selbst aus Kartoffeln Chips backen, bzw. frittieren und sich freuen, der Ern&auml;hrungsindustrie ein Schnippchen geschlagen zu haben.</li>
<li>Blogs schreiben und hoffen, dass sie irgendwer da draussen liest (empfehlenswerter: Flaschenpost. Denn da kann man sich erstens &#8218;nen Fluss aussuchen und zweitens auf einer Karte schauen, wo die Flasche alles vorbeischwimmen k&ouml;nnte&#160;&#8211; auch wenn sie in Wahrheit zwe&iacute;hundert Meter weiter schon h&auml;ngengeblieben ist).</li>
<li>Endlich all die Zeitungsschnipsel lesen, die man ausgeschnitten hat, weil man dachte, dass sie irgendwann mal wichtig sein k&ouml;nnten.</li>
<li>Und dann alle Zeitungsschnipsel wegschmeissen, weil man sieht, dass sie &uuml;berhaupt nicht wichtig waren.</li>
<li>Ganz beliebt: Sachen aussortieren.</li>
<li>Mitleid mit den aussortierten Dingen haben und die H&auml;lfte wieder aus dem M&uuml;ll retten.</li>
<li>Sich &uuml;ber den schwer erreichbaren Dreck hinter der Heizung &auml;rgern und laut lamentierend rumschrubben.</li>
<li>Eine aufw&auml;ndige Mahlzeit kochen, mit Suppe, Salat, Zwischenspeise und Ameuse-guele sowie Aperitif, um dann zu sehen, dass man alleine nicht mal die Suppe schafft. Inklusive dem Aufr&auml;umen und Einkaufen exotischer Zutaten, eine nette Art der Zeitverschwendung.</li>
<li>Alle B&uuml;cher im Regal genau auf eine Linie r&uuml;cken (ganz sicher nicht meine Idee).</li>
<li>Oder nach Farbe sortieren (schon eher meine Idee).</li>
<li>Das Lexikon durchlesen, weil man davon tr&auml;umt, endlich alles zu wissen.</li>
<li>Pl&auml;ne zur &Uuml;bernahme der Weltherrschaft schmieden.</li>
<li>&Uuml;berlegen, was einem fehlt und wer dran schuld sein k&ouml;nnte&#160;&#8211; auch sehr beliebt.</li>
<li>Einen perfekten Bank&uuml;berfall planen (schlie&szlig;lich hatten wir alle mittlerweile genug Unterricht durch all die Serien und B&uuml;cher, in denen Fehler aufgedeckt wurden).</li>
<li>Vor dem Spiegel stehen und mal an dieser und mal an jener Haarstr&auml;hne rumzupfen, um herauszufinden, ob man sch&ouml;n aussieht, sich die Haare schneiden sollte oder besser das Shampoo wechseln oder gleich den Mann&#8230;?</li>
<li>In Elektronikgesch&auml;ften auf neue technische Ger&auml;tschaften Jagd machen, die das Leben erleichtern.</li>
<li>In Elektronikgesch&auml;ften auf neue M&auml;nner Jagd machen, die das Leben erleichtern (zumindest vorerst).</li>
<li>Sich &uuml;berlegen, was man alles tun m&uuml;sste, eine To-do-liste schreiben, nach Priorit&auml;t und Themengebieten sortieren und dann doch nichts von all dem tun.</li>
<li>Das Zimmer aufr&auml;umen und den letzten hartn&auml;ckigen Fussel vom Teppich zupfen und dann sich nicht mehr bewegen, damit nicht alles wieder dreckig wird.</li>
<li>Die M&ouml;bel umstellen und dabei eine v&ouml;llig neue Seite des Zimmers entdecken&#160;&#8211; und an sich selbst.</li>
</ol>
<p>Wenn man all das &uuml;berfliegt, zeigt sich doch ein einf&uuml;hlsames Bild vom Menschen. Er versucht Ordnung oder Abwechslung in sein Leben zu bringen und sei es durch seine Bleistifte.<br />
Deswegen habt Verst&auml;ndnis mit dem teilweise unverst&auml;ndlichem Verhalten eurer N&auml;chsten, sie versuchen nur mit sich selbst klarzukommen.</p>
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		<title>Dieburgs Maria</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Dec 2007 22:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lysann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Am Rand]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Erfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Darmstadt-Dieburg]]></category>
		<category><![CDATA[Etymologie]]></category>
		<category><![CDATA[Goethe]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Symbole]]></category>
		<category><![CDATA[Wörter]]></category>

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		<description><![CDATA[Die heilige Maria steht and&#228;chtig auf ihrer S&#228;ule. Auf kleinstem Platz sich vollkommen ausbreitend, verstrahlt sie Geborgenheit und heilige Stille. Um sie herum zieht sich ein Kreis aus Rosen, die sich von ihrer Kraft n&#228;hren. Braun d&#252;rre Ranken sind es jetzt, eher besch&#252;tzend ziehen sie sich knarrend enger um die Marie, damit sie nicht friert, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die heilige Maria steht and&auml;chtig auf ihrer S&auml;ule. Auf kleinstem Platz sich vollkommen ausbreitend, verstrahlt sie Geborgenheit und heilige Stille. Um sie herum zieht sich ein Kreis aus Rosen, die sich von ihrer Kraft n&auml;hren. Braun d&uuml;rre Ranken sind es jetzt, eher besch&uuml;tzend ziehen sie sich knarrend enger um die Marie, damit sie nicht friert, so wie sie. Der Wasserring, der die heilige Maria umschloss, ist vertrocknet.<br />
Wenn im Sommer Sonnenstrahlen aus dem Wasser &uuml;ber ihr Gesicht schimmern, wie mag es sich wohl anf&uuml;hlen?</p>
<p>Was der Name Maria bedeutet, ist nicht einstimmig gekl&auml;rt. Es tauchen sowohl Erkl&auml;rungen wie &#8222;die von Gott geliebte&#8220; oder &#8222;die Widerspenstige&#8220; sowie &#8222;die dem Meer entsprossene&#8220;, &#8222;die Betr&uuml;bte&#8220; oder auch &#8222;die Sch&ouml;ne&#8220; auf. Wie weit doch diese Eigenschaften auseinander liegen. Es dokumentiert, wie viel in dieses alte Frauensymbol hineininterpretiert wurde.<br />
Das Zeichen der heiligen Marie ist die Rose. Wie innig diese Verbindung ist, zeigt folgende Geschichte:<br />
Auf einem alten Friedhof waren Grabmale zu finden, die zu verwittert waren, um sie einem Namen oder einer Zeit zuzuordnen. Doch ungeachtet ihrer Vergessenheit, bl&uuml;hte eine Rose auf einem einzelnen Grab. Ein Rosenkenner entdeckte sie und konnte feststellen, dass es sich um eine sehr alte Sorte aus den Anfangstagen der Rosenz&uuml;chtung handelte. Zu Goethes Lebzeit bl&uuml;hte sie dort und schm&uuml;ckt und sch&uuml;tzt noch immer das Grab.</p>
<p>Etwas abseits der Gro&szlig;-Umst&auml;der Hauptstra&szlig;e ist die Dieburger Maria zu finden. Nur wer sucht sie?</p>
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		<title>&#8222;H&#228;tten wir hier nicht rechts gemusst?&#8220;</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Nov 2007 22:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lysann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlossene Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Chaos]]></category>
		<category><![CDATA[Darmstadt-Dieburg]]></category>
		<category><![CDATA[Goethe]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Wegfahren]]></category>

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		<description><![CDATA[ So eine Lysann, die braucht ein bischen Verwirrung, ein bischen Ver&#228;nderung in ihrem Leben. Und wie erzeugt man Verwirrung? Genau. Man biegt links ab, wo man immer rechts abgebogen ist.
Der neue Sport: Verfahren
Ich habe die Philosophie des Verfahrens f&#252;r mich entdeckt. Es mag zum Teil daran liegen, dass das flachbr&#252;stige Hessen (bzw. Darmstadt) keine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" src="http://lh4.google.de/LysannK/R10mlTnFPSI/AAAAAAAAAJw/B3bEbW5SUuY/s144/stadtplan.gif" alt="" hspace="10" vspace="10" align="left" /> <strong>So eine Lysann, die braucht ein bischen Verwirrung, ein bischen Ver&auml;nderung in ihrem Leben. Und wie erzeugt man Verwirrung? Genau. Man biegt links ab, wo man immer rechts abgebogen ist.</strong></p>
<p>Der neue Sport: Verfahren</p>
<p>Ich habe die Philosophie des Verfahrens f&uuml;r mich entdeckt. Es mag zum Teil daran liegen, dass das flachbr&uuml;stige Hessen (bzw. Darmstadt) keine guten Kurven bietet. Zum anderen auch daran, dass man Abk&uuml;rzungen finden m&ouml;chte&#160;&#8211; die altbekannte Suche nach dem Besseren. Doch der eigentliche Reiz liegt darin, einmal sp&auml;ter abzubiegen und auf der anderen Seite der Stadt herauszukommen, ohne es sich geographisch erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen.<br />
Eine ungeahnte Freude! Neue Stadtteile gibt es zu entdecken, mit ihren Naturparks, Verkehrsf&uuml;hrungen (oder Entf&uuml;hrungen) und Geheimrestaurants. Und dann die Erleichterung endlich etwas wiederzuerkennen. Der Stolz zu wissen, wohin dies Abbiegung f&uuml;hrt, an der ich sonst immer vorbei fahre. Einfach der Reiz des Entdeckens. Im Zeitalter der ausgemalten Weltatlasse&#160;&#8211; wei&szlig;e Flecken sind verp&ouml;nt&#160;&#8211; im Zeitalter der googlemaps und des Navi g&ouml;nne ich mir die Freiheit, nicht zu wissen, wo es langgeht. Wie sonst findet man die besten Parkpl&auml;tze? Das fast vergessene Schl&ouml;sschen mitten im Wohgebiet?</p>
<p>So spreche ich ein Pl&auml;doyer f&uuml;rs Verfahren aus: Schaltet die Navis aus, zerreist die Stra&szlig;enkarten und &uuml;berlasst euch eurem Orientierungsgef&uuml;hl (und wer keins hat, wird wohl ein kontaktfreudiger Mensch werden). Denn wie sagte einst so sch&ouml;n Goethe? &#8222;Entdecke die M&ouml;glichkeiten!&#8220;<br />
Ach nein, das war Ikea :D</p>
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